Hauptbereich

25.10.2017

Einweihungsfeier bei den „Heiländern“

Rein in die Nachbarschaft, raus ins Leben: Die 7köpfige „Garten- und Landschafts-pflege-Truppe“ aus dem tagewerk.machbar der alsterdorf assistenz west hat jetzt ihre neuen Räumlichkeiten in der ev.-luther. Gemeinde Winterhude-Uhlenhorst bezogen. Mit einer Einweihungsfeier wurde nach Abschluss der Umbauarbeiten klein, aber fein gefeiert: Bereichsleiter Daniel Guckelsberger bedankte sich in seiner Rede bei allen Beteiligten für die gelungene Kooperation zwischen Kirchengemeinde, Quartiersent-wicklung Q8 sowie allen Beteiligten der aawest – dadurch, dass alle gemeinsam an einem Strang zogen, habe das Projekt einen großen Schritt in Richtung gelebter Inklusion gemacht.

 

Künftig werden sich die Beschäftigten hier, in der Dependance des tagewerks.machbar, nicht nur verstärkt gemeinsam mit dem Hausmeister der Gemeinde um die Pflege von Wegen und Beeten rund um die Kirche kümmern, sondern auch zusammen einkaufen, kochen und essen in der neuen Küche. Die zukünftige Leiterin des Tagewerks, Jacqueline Reinking, kündigte auch gleich das neue Beschäftigungsangebot Schreddern an, das im November hier ebenfalls starten wird.

 

Das „Gemeinsam-gute-Sache-machen“ hat es auch Miriam Meyer von Q8 besonders angetan: „Ich freue mich, dass hier jetzt Menschen mit Behinderung leben und zu Nachbarn im Stadtviertel werden.“ Das sieht auch Ilse Zeuner so, Sozialarbeiterin in der Kirchengemeinde und Mitglied im Kirchengemeinderat: „Alle Menschen sollen partizipieren können an  und in dieser Welt“, lautet ihre Überzeugung. Matthias Liberman, einer der vier Pastoren der Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst, denkt schon heute weiter – und könnte sich als eine Idee von vielen vorstellen, das Gemeindezentrum langfristig sogar zu einem Hostel auszubauen, beispielsweise für Pilger. Betrieben und betreut von Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht so gute Chance haben. Doch bis es so weit ist, steht als nächstes erstmal eine kleine Herausforderung an: die Namensfindung. Oder soll es in Anlehnung an den Namen „Heilandskirche“ doch beim derzeitigen Arbeitstitel „Die Heiländer“ bleiben, was augenzwinkernd an den bekannten Film „Highlander“ erinnert…?

 

Text und Foto: Jeanette Nentwig

20.09.2017

 „Kinderrechte – wir sind dabei!“

So lautet der Titel der Ausstellung im Bezirksamt Hamburg-Nord, die anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2017 eröffnet wurde. Bezirksamtsleiter Harald Rösler begrüßte das anwesende, vorwiegend junge Publikum im Foyer des Bezirksamtes Hamburg-Nord und führte in die Thematik ein.
Hamburger Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit waren aufgerufen, darzustellen, wie sie für Kinderrechte eintreten, diese vorantreiben und überhaupt bekannter machen. Entstanden sind gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelte Informationstafeln, die in der Ausstellung gezeigt werden.

 

Beitrag von alsterdorf assistenz west ist eine Ausstellungswand, deren Inhalt und Gestaltung im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Jugendhauses am Alsterdorfer Markt gemeinsam mit den jungen Nutzern vor Ort erarbeitet und zusammengetragen worden ist. Zudem hatte das Jugendhaus anlässlich des Stadtteilfestes Alsterdorf einen Stand mit Spielangeboten und Informationen zum Thema Kinderrechte. Und da war richtig Betrieb: Mehr als 50 Kinder erstellten für sich den von der Unicef entwickelten „Weltweiten Kinderrechte-Pass“, der die zehn wichtigsten Kinderrechte der seit 1989 geltenden Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammenfasst.

 

Die Mitarbeitenden des Jugendhauses waren sehr zufrieden mit ihrer Aufklärungsarbeit, denn es konnten viele anregende Gespräche und Diskussionen mit Groß und Klein geführt werden. Daniel Kootz vom Jugendhaus: „Wir sehen uns als Stimme für Kinder und Jugendliche und sitzen in verschiedenen Gremien im Stadtteil. Die UN-Kinderrechtskonvention benennt konkrete Grundrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Information und Beteiligung, allerdings gibt es keine Instanz, diese auch einzufordern. Es sollte Repräsentanten geben, die im Sinne der Minderjährigen auftreten und deren Wünschen und Zielen für Gegenwart und Zukunft eine relevante Stimme geben.“
Neben dem umfangreichen Freizeit- und Bildungsprogramm des Jugendhauses Alsterdorf geht es darum, Kinder und Jugendliche zu informieren, zu stärken und für ihre Rechte zu sensibilisieren, damit sie sich in ihrer Welt selbstbewusst positionieren können.

 

Die Ausstellung im Bezirksamt Hamburg-Nord, Kümmellstraße 7 läuft noch bis zum 12. Oktober 2017.

 

Jugendhaus Alsterdorf
http://www.alsterdorf-assistenz-west.de/assistenz/kinder-jugend-und-familie/jugendhaus-alsterdorf/
UN Kinderrechtskonvention
http://www.kinderrechte.de/kinderrechte/un-kinderrechtskonvention-im-wortlaut/
Download Kinderrechte-Pass der Unicef
https://www.unicef.de/informieren/materialien/kinderrechte-pass/120840

22.09.2017

Die „mügge.35“ ist flügge geworden

Größer, schöner, heller: Die „mügge.35“, das Ladengeschäft der alsterdorf assistenz west in Eimsbüttel, ist umgezogen und feierte die Wiedereröffnung mit einem Honigfest. „Unsere mügge ist flügge geworden“, sagte Anja Redelstorff, Bereichsleiterin für den Bereich Nord-West, in ihrer Ansprache anlässlich der Einweihung der neuen Räumlichkeiten. Zwar ist die Adresse „Müggenkampstraße 35“ die gleiche geblieben – aber nebenan drohte das alte Lädchen bereits aus allen Nähten zu platzen. Und so war es ein Glücksfall, dass überraschend das benachbarte Ladengeschäft gleich nebenan frei wurde: Hier finden nun die vielen verschiedenen Schmuck-, Holz-, Stoff- und Papierarbeiten aus den Tagewerken der aawest ein neues Zuhause und präsentieren sich ansprechend den Kunden. Und das musste natürlich gefeiert werden: Beim Tag der offenen Tür hatten die zahlreichen Gäste ausgiebig Gelegenheit, das neue Ladengeschäft unter die Lupe zu nehmen. Besonderes Highlight des Eröffnungs-Programms: die Honigverkostung mit mehreren verschiedenen Honigsorten. Denn erstmal konnten die Beschäftigten des Imker-Projektes vor kurzem den ersten eigenen Honig von ihren Bienenvölkern ernten. Passend dazu sorgte Anja Redelstorff für eine kleine und effektvolle Überraschung zum Abschluss ihrer Rede: Sie erhob nicht etwa das traditionelle Sektglas, sondern stilecht ein Honigglas zum „Anstoßen“ auf die neue mügge.

15.09.2017

Egal wie das Wetter ist: Die Farnstraße kann feiern!

Mit dieser pragmatischen Einstellung wurde bereits in der Einladung geworben – man hat ja zur Genüge Erfahrung mit dem Hamburger Sommer gemacht – aber allen Unkenrufen zum Trotz blieb das Wetter schön.  Die Farnstraße feierte ihr Sommerfest, und alle waren mit Spaß dabei. Es wurde mit alten und neuen Bekannten geklönt, gescherzt und sich geneckt. Gemütlich und gesellig war es an den Kaffeetafeln unter dem großen Pavillonzelt in dem schönen, großen Garten der Hausgemeinschaft Farnstraße.  Die Klienten und Mitarbeitenden der benachbarten Hausgemeinschaften Fliederweg und Rosmarinheide gehören schon selbstverständlich dazu und waren wie immer bei diesem fröhlichen Sommerfest in der Farnstraße mit dabei. Die Mitglieder der Band „Tone Fish“ – bekannte Gesichter von früheren Farnstraßen-Feiern – trugen mit flottem Irish Folk zum Unterhaltungsprogramm bei. Später wurde das Buffet eröffnet und von professioneller Hand der Grill angeworfen.  Nette Menschen, gute Laune, leckeres Essen – schön war's!

15.09.2017

Baustellen-Party in der Rothestraße

Eigentlich… sollte es ja ein Sommerfest mit allem Drum und Dran werden: Mit viel Liebe zum Detail hatten die Mitglieder der Hausgemeinschaft in der Rothestraße schon lange ihr Sommerfest geplant. Doch dann kam alles ganz anders: Plötzlich war das Haus von Kopf bis Fuß in Gerüste und Planen gehüllt, Handwerker wuselten durch die Treppenhäuser, und um ein Haar wäre das schöne Sommerfest ins Wasser gefallen. Aber da haben die widrigen Umstände die Rechnung ohne Cerstin Rose gemacht: Die Assistenzteamleiterin ließ sich von all den Widrigkeiten nicht schrecken, sondern sagte sich im Gegenteil „Jetzt erst recht!“ Und gemeinsam beschloss das ganze Team: Wir feiern trotzdem! Und das war eine wunderbare Idee: Denn die Sonne lugte durch die Wolken und bescherte den Bewohnern der Rothestraße und ihren zahlreichen Gästen einen schönen und warmen Nachmittag. Das Kuchenbüffet bog sich fast unter der Last der wunderbaren Köstlichkeiten, und im Garten herrschte eine entspannte Stimmung. Ein DJ sorgte für die passende Musik, und am Ende wurde sogar fröhlich getanzt. Baustellenparty statt Sommerfest – die Rothestraße hat bewiesen, dass fröhliche Menschen immer und überall ein schönes Beisammensein feiern können.

13.09.2017

„Honigwerk“ präsentiert sich auf dem NAHT-Markt

Da staunten die vielen Besucher des NAHT-Marktes (Netzwerk Arbeit Hamburger Tagesförderstätten) im VIVO Altona: Am Stand der alsterdorf assistenz west gGmbH (aawest) präsentierte das Team des Beschäftigungsangebotes „Imkern“ nicht nur stolz den ersten Honig aus eigener Herstellung, sondern auch ein ganzes Bienenvolk in seinem Bienenstock. „Wieviele Bienen sind denn da drin?“, Was machen die Bienen eigentlich im Winter?“, und „Macht so ein eigenes Bienenvolk viel Arbeit?“ – die Beschäftigten des tagewerks.eidelstedt standen gemeinsam mit Imker Hans-Jörg Hutzsch den Besuchern Rede und Antwort rund um das Projekt. „Wir sind ganz begeistert über das große Interesse an unserem neuen Beschäftigungsangebot, das wir erst vor wenigen Monaten mit sechs Klientinnen und Klienten gestartet haben und das sich vom Fleck weg großer Beliebtheit bei unseren Beschäftigten erfreut“, so Assistenzteamleiterin Kerstin Radtke-Scheffler.

 

Gleich nebenan zeigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spielzeugwerkstatt den Besuchern des NAHT-Marktes ihr Können im Umgang mit Säge und Feile, und auch die knallbunten und liebevoll genähten kleinen und großen Taschen des tagewerks.große.bergstraße fanden jede Menge neue Freundinnen und Freunde. Sehr gefragte Gesprächspartnerinnen waren Pamela Heiser und ihre Kolleginnen aus dem tagewerk.machbar: Sie zeigten den Besuchern ihre vielfältigen und kreativen Materialien zur „Unterstützten Kommunikation“ (UK). Gerade diese Thematik stand auch im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktthemas „Technik und Arbeit“ des NAHT-Marktes. Und so konnten sich die Gäste beispielsweise auch die entsprechenden Fach-Vorträge mit Experten anhören sowie Erfahrungen austauschen.In seiner Eröffnungsrede schlug Dr. Dirk Mellies, Fachamtsleiter Fachamt Eingliederungshilfe, den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart im Selbstverständnis der Tagesförderstätten: „Ging es früher vor allem darum, überhaupt sinnstiftende Angebote zur Tagesstruktur zu schaffen, ist heute auch die Förderung der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten hin zur Teilhabe am Arbeitsleben Ziel dieser Leistung.“ Besonders hob er dabei die Bedeutung von Unterstützter Kommunikation hervor, die dazu beitragen könne, „den Beschäftigen durch gezielten Einsatz  technischer Hilfsmittel weitere individuelle Möglichkeiten zu eröffnen.“

 

Wie wichtig gerade bei Foren wie beispielsweise dem NAHT-Markt der Austausch der Träger untereinander ist, verdeutlichte Mathias Westecker, Bereichsleitung Unterstütztes Arbeiten bei "Leben mit Behinderung Hamburg" in seiner Eröffnungsrede: „NAHT ist ein Zusammenschluss von allen Anbietern der Tagesförderung in Hamburg, NAHT ist ein Ort für die Entwicklung und Umsetzung von konzeptionellen Ideen, für die kollegiale Beratung und Weiterbildung, für die unbürokratische Lösung von Problemen sowie für das gemeinsame und selbstbewusste Auftreten in der Öffentlichkeit. Seit 17 Jahren haben Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf hier die Chance, ihre tägliche Arbeit zu präsentieren und als Experte aufzutreten.

01.09.2017

Sommerfest im Sommerkamp

Da wird der Name zum Programm: Beim Sommerfest des treffpunkt.sommerkamp gemeinsam mit der Begegnungsstätte Fuhlsbüttler Straße lachte die Sonne zwar nur vereinzelt vom Himmel, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die leckeren Würstchen vom Grill verbreiteten einen verführerischen Duft, drinnen standen jede Menge toller Salate, Getränke, Kaffee und Kuchen für die Gäste bereit, und erstmals kam auch eine Zuckerwatte-Maschine zum Einsatz, die für jede Menge Begeisterung sorgte. Fußball-Fans konnten außerdem ihre Treffgenauigkeit beim Zielschießen testen. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen zu unserem Sommerfest gekommen sind“, strahlte Simone Donner mit Blick auf die versammelte Gästeschar. Gemütlich beisammen sitzen, ein bisschen miteinander klönen, und einfach die entspannte Stimmung genießen – so ließen es sich die Besucher zur Freude des gesamten aawest-Teams gut gehen.

17.07.2017

10jähriges Jubiläum treffpunkt.altona

Bunt, fröhlich, inklusiv: Das 10jährige Jubiläum von treffpunkt.altona und tagewerk.große.bergstraße war ein voller Erfolg.

 

„Das war gelebte Inklusion!“, freut sich Margit Langenbacher und strahlt vor Freude. Kein Wunder: Beim Jubiläumsfest anlässlich des 10. Geburtstags vom treffpunkt.altona und dem tagewerk.große.bergstraße der alsterdorf assistenz west gGmbH genügte ein Blick auf die bunte Schar der Gäste, um zu verstehen, was Besondere dieser beiden Einrichtungen ist. Denn alle feierten entspannt und fröhlich gemeinsam eine tolle Party – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung, Nachbarn sowie viele Freunde, Kooperationspartner und Unterstützer aus dem Quartier. Gleichzeitig war die Feier eine tolle Gelegenheit für Torsten Waschkowski, den neuen Leiter des Tagewerks, um sich vorzustellen und mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Für Spaß und Unterhaltung sorgten unter anderem der inklusive Gebärdenchor HandsUp sowie die kreative Clownin Spagetta. Und da die Gäste entspannt, die alkoholfreien Cocktails süffig, das Wetter schön und das Fingerfood lecker waren, mochte am Ende niemand aufstehen und nach Hause gehen – für Margit Langenbacher der beste Beweis dafür, dass „wir alles richtig gemacht“ haben, was gleichzeitig ein gutes Motto für die aktuelle und zukünftige Arbeit des Teams ist.

 

Link zum treffpunkt.altona

Link zum tagewerk.große bergstraße

07.07.2017

Sommerfest in der Fett’schen Villa

Glücksrad, Wikinger-Schach, Wurf-Clown, Live-Musik – das Sommerfest der Fett’schen Villa in Niendorf wartete mit jeder Menge toller Angebote auf.

 

„Kultur im Park“ lautet das Motto einer Veranstaltungsreihe der Fett’schen Villa im Garstedter Weg, und das diesjährige Sommerfest dieser Reihe stand ganz im Zeichen von Spiel, Spaß, Unterhaltung und Begegnung. Auf dem Grill brutzelten verschiedene Leckereien, Kaffee und Kuchen standen ebenfalls bereit, und bei mitreißender Live-Musik sowie vielen Mitmach-Spielen gab es reichlich Gelegenheit für viel Lachen, Frohsinn und interessante Gespräche. Und ganz zum Abschluss gab es noch eine ganz besondere Überraschung: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr packten beim Aufräumen kräftig mit an.

 

Nur wenige Wochen zuvor hatte die Fett’sche Villa bereits schon einmal Besuch, ebenfalls der tatendurstigen Art: Neun Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler der Firma Grossmann und Berger rückten im Rahmen ihres Team-Tages an, um das Grundstück rund um die Villa auf Vordermann zu bringen. Koordiniert über den Freiwilligendienst „tatkräftig e.V.“ wurde der Garten von ihnen kräftig umgekrempelt und alles für das anstehende Fest schön gemacht.

16.06.2017

Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas zu Besuch im tagewerk.machbar

Nicht lange schnacken – gucken kommen: Bei der Stippvisite von Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas vom  Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf im tagewerk.machbar nahm Dennis Gruel den Besucher kurzentschlossen bei der Hand und zeigte ihm mit strahlenden Augen „seine“ Holzwerkstatt. Kleine Astgabeln, an denen Magnete befestigt sind und die sich als Kleiderhaken verwenden lassen, Schlangen aus Kronkorken, bunt verzierte Blumentöpfe, kreativ gestaltete Karten aus Papier, professionelle und individualisierte Hilfsmittel für die Unterstützte Kommunikation: Die Produkte der Beschäftigten im tagewerk.machbar, einer Einrichtung der alsterdorf assistenz west gGmbH, sind ebenso vielfältig wie phantasievoll. Doch damit längst nicht genug: Beim Treffen von Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas mit Miriam Meyer und Armin Oertel vom benachbarten Q8-Büro sowie Pröpstin Astrid Kleist stand vor allem das Thema „Teilhabe“ auf dem Programm – und das wird im tagewerk.machbar, einem Kooperationspartner von Q8, auf ganz besondere Weise umgesetzt. Ein Teil der dortigen Beschäftigten kümmert sich gemeinsam mit dem Hausmeister der nahe gelegenen Heilandskirche um die Pflege der dortigen Grünflächen und den Kirchhof. Und seit kurzem können sie sogar einen eigenen Raum im Gemeindebüro nutzen.

 

Bei seinem Besuch des tagewerks.machbar erhielt Prof. Dr. Haas auch einen Einblick in die anderen Tätigkeitsbereiche wie Holz- und Papierwerkstatt. Nur fürs Probieren des in der Küche verführerisch duftenden frisch gebackenen Erdbeerkuchens reichte dann die Zeit nicht mehr – zum ausdrücklichen Bedauern aller Gäste, die sich auf den Weg zum nächsten Termin machen mussten.

01.07.2017

Tolles aawest-Team beim HSH Nordbank-Run

Das Wetter war eher durchwachsen – aber der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: Beim HSH Nordbank Run Anfang Juli in der Hafen-City, bei dem mehr als 800 Mannschaften mit etwa 24.000 Teilnehmern antraten, ging auch ein Team der alsterdorf assistenz west an den Start. Und trotz des erwarteten Regens traten alle gut gelaunt zum Lauf an. „So viele Läuferinnen und Läufer hatten wir noch nie!“, freut sich Sönke Böhnert. Der Assistenzteamleiter legte an diesem Tag einige Extra-Runden ein: Samt Fotoapparat spurtete er mal voraus, mal zurück, um auch ja alle Teilnehmer mit seiner Kamera zu „erwischen“ und deren erfolgreiche Teilnahme zu dokumentieren. Was ihm am HSH Nordbank Run besonders gut gefällt: die überschaubare Streckenlänge. Sie ermöglicht es Menschen mit und ohne Behinderung, egal ob trainiert oder nicht, die rund vier Kilometer gemeinsam zu absolvieren. Und so war die Freude groß, als alle ebenso heil wie stolz im Ziel einliefen, wo sie sich unter dem schützenden Zeltdach der Diakonie wieder aufwärmen und trockenrubbeln konnten. Und nächstes Jahr? „Natürlich sind wir dann wieder dabei!“, ist sich Sönke Böhnert ganz sicher – und vielleicht machen dann ja sogar noch mehr Läufer in knallroten alsterdorf-assistenz-west-T-Shirts mit…

16.06.2017

Erstes Sommerfest am Alsterberg

Liebevoll geschmückte Tische, jede Menge leckerer Kuchen, und ein Grill auf der Terrasse: Am Alsterberg stand das erste Sommerfest auf dem Programm und das Team war bestens vorbereitet. Einige der geladenen Gäste konnten es gar nicht erwarten – sie standen schon lange vor dem offiziellen Beginn neugierig vor der Tür und luscherten schon mal ums Eck. Sie wurden nicht enttäuscht: Bei Kaffee und Kuchen, Kartoffelsalat und Würstchen sowie kühlen Getränken gab es alles, was das Herz begehrt, und dazu viele nette Gespräche mit neuen Nachbarn und alten Bekannten. „Ich fühle mich so wohl hier! Und ich freue mich total, dass ich endlich meine eigene Wohnung habe!“ Kein Wunder, dass Angela Faasch übers ganze Gesicht strahlt. Sie ist gemeinsam mit ihrer Mutter zum Sommerfest gekommen und erzählt, dass sie sich schon gut eingelebt hat.

 

Im Januar dieses Jahres sind die ersten von insgesamt 24 Klientinnen und Klienten der alsterdorf assistenz west eingezogen – und jeder von ihnen hat seinen eigenen Mietvertrag mit der GWG (Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG), darunter auch Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf. Sie wohnen Tür an Tür mit 300 anderen Hamburgerinnen und Hamburgern, die in dem Neubau alle ein neues Zuhause gefunden haben ist“.

29.05.2017

Abschiedsfeier für einen „Visionär der Freiheit“

Als Raimond Jacob 1978 seine Stelle als Zivildienstleistender bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf antrat, hieß diese noch „Alsterdorfer Anstalten“, und der junge Zivi musste sowohl an einem hohen Zaun vorbei als auch eine Pförtnerloge samt Schranke passieren. 40 Jahre später: Zäune und Schranken sind längst verschwunden und dafür, dass Raimond Jacob heute seine Abschiedsfeier in den Vorruhestand im Kreise von Kollegen und Wegbegleitern in der Kulturküche am Alsterdorfer Markt feiern kann, hat er auf seine ganz eigene Art und Weise einiges beigetragen.

 

Als einen „Visionär der Freiheit“ charakterisiert ihn Andrea Stonis, der „Zäune eingerissen“ hat ganz konkret und auch in den Köpfen der Menschen. Die Geschäftsführerin der alsterdorf assistenz west gGmbH bringt das berufliche Wirken von Raimond Jacob mit einem Sprichwort auf den Punkt: „Das Einzige, was bleibt, ist die Veränderung.“ Ein Satz, der sich wie ein Leitmotiv durch den Werdegang des ehemaligen Bereichsleiters für St. Pauli/Süderelbe zieht und so ist es kein Zufall, dass sowohl die anderen Festredner als auch er selbst das Wort „Veränderung“ in den Mittelpunkt ihrer Ansprachen stellen.

 

Und doch: Bei allen Veränderungen ist Raimond Jacob sich selbst stets treu geblieben ein bisschen kantig, ein bisschen unangepasst. Ein „echtes Original und eine Institution“ eben, wie es Hanne Stiefvater vom Vorstand der Stiftung zusammenfasst. Und einer, der das freie Wort pflegt, auch in seiner Abschiedsrede, beispielsweise bei seinen Erinnerungen an die einstige Zeit im inzwischen längst abgerissenen Karl-Koops-Haus: „Da haben wir uns damals gesagt: Ok, das ist ein Scheiß-Kasten aber es ist unser Kasten. Also lasst uns was daraus machen!“, lautete damals sein Motto.

 

Raimond Jacob hatte stets ein gutes Händchen für „was draus machen“ auch in dem Bereich, für den er zuletzt zuständig war: St. Pauli/Süderelbe: „Wilhelmsburg ist sehr lebendig und interessant!“, lautet sein Fazit für die vergangenen Monate. Und dass es ihm stets einen „Riesenspaß gemacht hat“, mit seinen KollegInnen und MitarbeiterInnen zusammenzuarbeiten, wie er sichtlich gerührt bekennt. Aber er ist eben auch einer, der nach vorne schaut: „Ich bin gespannt, welche Erfahrungen der neue Lebensabschnitt für mich bereithält!“

26.05.2017

Gebärdenchor „HandsUp“ rockt „Hamburg singt“

Immer wieder dienstags heißt es im Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde Holstenwall: „Hamburg singt“. Aber an diesem Dienstag Ende Mai stand etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Der inklusive Gebärdenchor „HandsUp“ vom treffpunkt.altona der alsterdorf assistenz west gGmbH hatte sein Kommen angekündigt. Im Gepäck hatten die Chormitglieder unter anderem den Inklusionssong „AndersSein vereint“ sowie „Musik, nur wenn sie laut ist“.


Zusammen mit der Sängerin und Songwriterin Katrin Wulff wurde beispielsweise auch das Programm für das gemeinsame Projekt „Altona macht auf“ vorgestellt: Sie sang ihren Song „Einfach mal gut“ und der Chor begleitete in Gebärdenpoesie. „Die Leute im Saal haben getobt vor Begeisterung! So etwas gab es noch nie bei ,Hamburg singtʻ!“, schwärmt Ines Helke vom Gebärdenchor von dem ganz besonderen Auftritt.


Was ihr dabei besonders am Herzen liegt: „Der Applaus und die Freude der Gäste ist eine ganz tolle Anerkennung für die Menschen mit und ohne Behinderung, die mit viel Leidenschaft zusammen proben. Das ist Empowerment in der Sozialraumorientierung!“ Na, neugierig geworden auf „HandsUp“? Zu erleben gibt es den inklusiven Gebärden- chor wieder am Freitag, 23. Juni, sowie am Freitag, 28. Juni, zwischen 20 und 21 Uhr im treffpunkt.altona (Große Bergstraße 189) im Rahmen von „Altona macht auf“.

17.05.2017

Fachtagung zum Thema Inklusion

Die Fachschule für Sozialpädagogik, das „Fröbelseminar“ lud Schüler, Lehrkräfte und Gäste aus sozialpädagogischen Einrichtungen zu einer Fachtagung „Inklusion – eine Frage der Haltung?!“ ein. Die Veranstaltung fand am 17. Mai 2017 im Ausbildungs- gebäude in Barmbek statt und wurde sehr gut angenommen.

 

Ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops war geboten, und auf dem „Marktplatz“ hatten Hamburger Angebotsträger die Gelegenheit, Projekte und Ansätze ihrer inklusiven Arbeit zu präsentieren.

 

alsterdorf assistenz west zeigte sich neben anderen „Alsterdorf-Töchtern“ mit einer anschaulichen Auswahl aus den Beschäftigungsangeboten „Spielzeugwerkstatt“ und „mügge35“. Gemeinsam mit Sönke Böhnert, Leitung des tagewerk.osdorf und Marie Wormit, Mitarbeiterin im Tagewerk waren zwei Tagewerk-Beschäftigte mit am Stand.
In der Spielzeug-Werkstatt reparieren Menschen mit und ohne Behinderung Holzspielzeug. Dieses Angebot befindet sich im Stadtteil Osdorf und ist an den treffpunkt.ekenknick und das tagewerk.osdorf angegliedert. Mügge35 ist ein Ladengeschäft in Eimsbüttel, in dem alsterdorf assistenz west eine Auswahl von Produkten der Beschäftigten der Tagewerke zum Kauf anbietet.

 

Mit bebilderten Dokumenten konnte den interessierten Besuchern der Herstellungs- prozess einiger Produkte anschaulich nahegebracht werden. „Besonders freut mich, dass es mit unseren zwei Beschäftigten vor Ort so klasse geklappt hat“, sagt  Sönke Böhnert, „sie haben den Stand mit uns gemeinsam betreut, Give-aways verteilt und sich auch mal in den Nachbarräumen umgesehen. So wurde es für alle zu einem besonderen Tag!“

 

Kontakte:


tagewerk.osdorf
Sönke Böhnert
Telefon 040 / 87 00 04 06
s.boehnert@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

 

Spielzeug-Werkstatt / mügge35
Marie Wormit 
Mobil 0173 / 66 53 146
m.wormit@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

23.04.2017

Frühjahrsandacht im Park der Fett’schen Villa

„Kultur im Park“ lautete einmal mehr das Motto: Pastor Hendrik Höver von der Kirchengemeine Niendorf leitete, wie auch schon im Herbst vergangenen Jahres, eine Andacht unter freiem Himmel im Park der Fett’schen Villa. Nicht nur die Gäste, sondern auch Petrus hatte offensichtlich seinen Gefallen an der Veranstaltung: Der Regen legte eine Pause ein! Die Predigt von Pastor Höver handelte vom Aufblühen der Natur und dem Wechsel der Jahreszeiten.
Stephan Kielhorn, Mitarbeiter der Fett’schen Villa: „Wir haben eine Begegnung ermöglicht für kirchlich Interessierte aus dem Stadtteil, Klienten aus anderen Wohnhäusern und natürlich für unsere eigenen Klienten und deren Angehörige. Schön war auch, dass wir viele Menschen aus dem freiwilligen Engagement begrüßen konnten. Behindert oder nicht behindert spielte bei uns keine Rolle. Die Menschen haben einfach zusammen etwas erlebt und sichtlich genossen.“
Ein musikalisches Rahmenprogramm und Kaffee und Kuchen mit netten Tischnachbarn rundeten das Programm ab. Erwähnt sei noch, dass Bewohner und Mitarbeitende mit großem Engagement das Fest gemeinsam vorbereitet hatten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im Herbst.

Tür der Gerechtigkeit

10.04.2017

Julia Kranz macht mit bei der „Tür der Gerechtigkeit“

Eine sehr außergewöhnliche Tür geht auf große Reise: Anlässlich des Reformationsjubiläums hat sich die Diakonie Hamburg an der Mitmach-Kampagne „Türen öffnen – Gerechtigkeit leben“ der Bundesdiakonie beteiligt – jetzt wurde das Hamburger Tür-Projekt ausgewählt, als eine von insgesamt zehn Türen in Wittenberg anlässlich der Weltausstellung zur Reformation ausgestellt zu werden. 

 

Das Besondere daran: Julia Kranz, Mitarbeiterin der alsterdorf assistenz west GmbH (aawest) ist eines der „Gesichter“ dieser Tür. „Wie öffnen Sie im Arbeitsalltag Türen für mehr Gerechtigkeit?“ lautete die Frage an sechs Menschen aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und Einrichtungen, und Julia Kranz ist mit ihrem Zitat „Ich setze mich für mehr Barrierefreiheit in Hamburger Stadtteilen ein: Jeder Mensch, egal ob behindert oder nicht, soll alles in seiner Nachbarschaft erreichen, verstehen, lesen und nutzen können.“ dabei. „Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man jetzt so davor steht und sich selbst sieht“, gestand sie bei der Vernissage im Foyer des Diakonischen Werks. Gleichzeitig lebt sie ihr Engagement als unermüdliche Botschafterin der Barrierefreiheit mit ganzem Herzen: In den Quartieren Dulsberg, Barmbek-Süd und Winterhude ist Julia Kranz überall bestens bekannt und vernetzt.

Nueva-Zertifikat

10.04.2017

Erste NUEVA-Zertifizierung der alsterdorf assistenz west gGmbH

"Nutzer evaluieren Nutzer“ heißt die besondere Form der Kundenbefragung, die seit 2017 durch die „GUT GEFRAGT gGmbH“ in Hamburg durchgeführt wird. Die Ambulanten Dienste Dulsberg und ithaki ambulant waren das erste Angebot in der aawest, dessen Befragung mit der Überreichung eines Zertifikats erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Besondere daran: Die Befragungen werden von Menschen mit Behinderung durchgeführt, die eine spezielle zweijährige Ausbildung absolviert haben und in der „GUT GEFRAGT gGmbH“ auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Die Befragungen fanden als Vier-Augen-Gespräche in den Wohnungen der Befragten statt.
„Die Ergebnisse der Befragung eröffnen uns jetzt die Chance, noch passgenauere Lösungen für die Menschen in unserer Assistenz zu entwickeln“, freut sich Jens Brandt, Assistenzteamleiter. Er war von Anfang an in die Vorbereitungen eingebunden und hat den gesamten Prozess der Einführung und Umsetzung dieser neuen Befragungsmethode begleitet. Und der Stolz über das jetzt verliehene Zertifikat samt Plakette steht ihm nicht nur beim Foto-Termin ins Gesicht geschrieben…

16.02.2017

Vernissage in der „Kunstoase“

„Ich wollte eine schöne und starke, aber auch verletzte Persönlichkeit abbilden“, erklärt Yeter Keklik ihr Bild „Orientalische Schönheit“. Sie weist auf die Augenpartie: Bewusst habe sie die Augenlider weggelassen, denn „das macht die Verzweiflung der Person deutlich.“

 

Die junge Frau ist eine von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus dem Atelier Freistil, die derzeit in den Räumen der Begegnungsstätte Heimfeld in Harburg ihre Bilder ausstellen.  Zur Vernissage waren neben interessierten Gästen auch drei der MalerInnen des Ateliers anwesend.

 

Die Idee, hier auszustellen, hatte eine der Künstlerinnen des Ateliers Freistil, die auch gelegentlich das Angebot der Begegnungsstätte Heimfeld nutzt. „Es hat uns besonders gefreut, dass der Impuls zu dieser schönen Kooperation direkt von den Künstlern kam“, sagt Bettina Grevel, Leiterin des Ateliers Freistil in Hamburg-Marmstorf. Auf Seiten der Begegnungs­stätte Heimfeld lag die Organisation vor Ort in den Händen von Claudia Weß von den Ambulanten Diensten Süderelbe.

 

Nikolai Sietz brachte gleich mehrere Bilder in die Ausstellung ein, unter anderem das namens­gebende Gemälde „Oase“. Der junge Mann fand nach einer Erkrankung zur Malerei – eine Tätigkeit, die ihn begeistert und immer wieder herausfordert. „Malerei ist ein Prozess“, sagt er „ich arbeite häufig in vielen Farbschichten, bis das Ergebnis stimmig ist.“

 

Die Begegnungsstätte Heimfeld ist ein Angebot der Ambulanten Dienste Süderelbe von alsterdorf assistenz west gGmbH. Hier erhalten Menschen mit einer psychischen Erkrankung sowie deren Familienangehörige und Freunde Unterstützung.

 

Das Atelier Freistil ist eine Kooperation von „Leben mit Behinderung Sozialeinrichtungen gGmbH“ und den Elbe-Werkstätten GmbH. Momentan sind 36 Künstler und Künstlerinnen im Atelier Freistil beschäftigt.

 

Die Künstler der Ausstellung „Kunstoase“ freuen sich noch bis zum 31. März 2017 auf Ihren Besuch! Alle Bilder stehen übrigens zum Verkauf.

 

Begegnungsstätte Heimfeld, Alter Postweg 48, 21075 Hamburg-Harburg.

Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag 10 – 16 Uhr, Dienstag + Mittwoch 12 – 18 Uhr, Donnerstag 11 – 19 Uhr und Freitag 13 – 18 Uhr

 

Bettina Grevel

Leitung Atelier Freistil

info@remove-this.atelier-freistil.de

www.atelier-freistil.de

 

Claudia Weß

Ambulante Dienste Süderelbe

c.wess@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

23.01.2017

„Wetten, wir kriegen dich?“

Eine Messe löste die andere ab: Der Januar steht ganz klar unter dem Motto „KollegInnen gesucht“. Den Anfang machte die „Let’s Care“ für soziale Berufe, die am 11. und 12. Januar in der Messehalle Schnelsen stattfand. Sehr gut war in diesem Jahr das Konzept, die Stände von vier Tochtergesellschaften der Stiftung benachbart aufzubauen. Neben alsterdorf assistenz ost und west waren alsterarbeit und die Heilerzieherschule vertreten – da konnte man sich gegenseitig bei der Beratung unterstützen und Interessenten gezielt zum Nachbarstand weiterleiten.

 

Noch in derselben Woche am 14. und 15 Januar folgte die Jobmesse in der coolen Location des Cruise-Centers an der Elbe.  Auch hier herrschte reger Besucherandrang, und am Ende hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der „Standbetreuung“ das gute Gefühl, vielen Interessenten die alsterdorf assistenz west erfolgreich nähergebracht zu haben.

 

Am 22. Januar fand als dritte Werbeaktion die Freiwilligenbörse Aktivoli im Börsensaal des Hamburger Rathauses statt. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren möchten und daraus eine persönliche Bereicherung für ihr Leben ziehen.

 

Wie immer hat es Spaß gemacht, einen Stand zu betreiben und wie immer ging es hoch her. Aber es hat sich wie immer auch gelohnt: Den einen oder anderen Gesprächspartner werden wir bestimmt wiedersehen!

09.01.2017

Flaschka-Stiftung spendet Handbike

Ulf Böckmann ist begeistert: Er ist seit kurzem stolzer Besitzer eines neuen Handbikes. Damit ist der 43-Jährige nicht nur viel flotter unterwegs als mit seinem Rollstuhl, sondern er nutzt das Handbike mit den 21 Gängen auch als Trainingsgerät – als Ergänzung zum täglichen Hanteln-Stemmen. Möglich gemacht hat das Ganze die Flaschka-Stiftung: Nachdem die Krankenkasse von Ulf Böckmann mehrmals die Anschaffung des Handbikes abgelehnt hatte, übernahm schließlich die Flaschka-Stiftung die Kosten von rund 3.500 Euro.  Seitdem steht Ulf Böckmann das begeisterte Strahlen ins Gesicht geschrieben – und Andreas Frost, Leitung des zuständigen Assistenzteams im Braamkamp, musste beim Foto-Termin einen ordentlichen Spurt einlegen, um ihn aufs Bild zu bannen.

 

Archiv 2016

24.11.2016

Woche der Inklusion mit unserem Gebärdenchor „HandsUp“

Nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr lud die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Frau Ingrid Körner, wieder zu reger Beteiligung an der Ausgestaltung des Rahmenprogrammes der diesjährigen Woche der Inklusion (21.11.2016 bis 29.11.2016) ein.

 

Der Gebärdenchor „HandsUp“ bereicherte die Auftaktveranstaltung in der Europapassage mit der Präsen­tation eines Ausschnitts seines Repertoires: Unterstützt von der Sängerin Katrin Wulff und dem Gitarristen Mischa Gohlke wurde unter anderem das Inklusionslied „AndersSein vereint“ dargeboten. Die gemeinsame Herausforderung nahmen die behinderten und nicht behinderten Mitglieder des Chores wie immer mit Leidenschaft und Begeisterung an. Spaß und Freude am gemeinsamen Tun und gute Unterhaltung für das Publikum waren garantiert.

 

Im Anschluss an den Auftritt ging es für „HandsUp“ gleich zum nächsten „Gig“: Im „Knust“ fand das dritte „AndersSein vereint“-Festival mit verschiedenen Künstlern mit und ohne Behinderung statt: tolle Stimmung, tolle Künstler, tolle Auftritte. Ein großartiger Tag für „HandsUp“!

 

Weitere Informationen zur Woche der Inklusion:

http://www.hamburg.de/skbm/6931670/woche-der-inklusion/

Kontakt: Team treffpunkt.altona

24.10.2016

Größer, schöner, spannender!

Das Jugendhaus Alsterdorf nach Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten und mit neuem Programm.

 

Am 30. September war es so weit: Nach einer Umbauphase lud das Jugendhaus ein zur Eroberung der hellen und großzügigen neuen Räume. Astrid Warning, Bereichsleitung Kinder- und Jugendhilfe bei alsterdorf assistenz west gab in ihrer Eröffnungsansprache Einblicke zu Geschichte und Konzept des Projektes.

 

Aber nicht nur die Räumlichkeiten erstrahlen hell und neu. Mit Leben erfüllt werden soll das Haus durch ein beeindruckend vielseitiges Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung.Die Angebote reichen von kreativen Aktionen, wie gemeinsames Kochen, Medien- und Technikprojekte, Stadt- und Umwelterlebnisse, bis zu verschiedenen Sportarten. Alle Angebote sind kostenfrei, und nicht nur beim Sport stehen Spaß und Fairness im Vordergrund.

 

Nach dem offiziellen Teil hieß es ran an‘s Buffet. Das Team des Jugendhauses freute sich über regen Zulauf!

 

Jugendhaus Alsterdorf

25.09.2016

Freizeitgärtner für Projekt in Barmbek gesucht

Der Kirchgarten der Gemeinde Alt-Barmbek soll Ort der Begegnung und Gartenprojekt für Hobbygärtner aus dem Stadtteil werden.

 

Derzeit wird der kleine Garten an der Kreuzkirche wenig genutzt, doch das soll sich ändern! Die Fläche wird in ein Gartenprojekt zum Mitmachen verwandelt, und dafür werden nun Mitstreiter gesucht, Neulinge ebenso wie versierte Hobbbygärtner, unter deren Anleitung gebuddelt, gesät und gepflanzt werden soll. Träumen Sie von duftenden Kräuterbeeten, selbstgezogenem Obst und Gemüse, dann sind Sie hier richtig!

 

Vorgesehen ist die Anlage von sechs Hochbeeten, so dass sich auch Menschen im Rollstuhl aktiv beteiligen können. Das Projekt ist eine Kooperation der Kirchengemeinde Alt-Barmbek / Diakon Eggert Nissen, dem Begegnungszentrum Barmbek Basch / Sabine Engelhart und alsterdorf assistenz west gGmbH / Chris Schmitz, Leiter des Tagewerkes in der Vogelweide.

 

Kontakt: Diakon Eggert Nissen - Telefon 040 / 519 008 017

25.09.2016

Herbstandacht in der Fett’schen Villa!

Herbstandacht im Park der Fett'schen Villa

Im Rahmen des Projektes „Kultur im Park“ kamen am Sonntag, den 25. September Menschen mit und ohne Behinderung im Park der Fett’schen Villa zu einer stimmungsvollen Andacht im Freien zusammen. Den Gottesdienst leitete bei goldenem Frühherbstwetter Pastor Dr. Hendrik Höver von der Kirchengemeinde Niendorf.

 

Ziel des Projektes ist es, die historische Villa und ihre Bewohner mit Aktionen aktiv in den Stadtteil einzubinden. Um nicht nur im übertragenen Sinne sichtbar zu werden, war vor einiger Zeit bereits der dichte Heckenbewuchs um das Gebäude herum ausgelichtet worden. So freute es Rüdiger Scheel, Leiter des Wohnangebotes Fett’sche Villa besonders, dass auch Interessierte und Nachbarn aus der Umgebung der Einladung gefolgt waren.

 

Im Anschluss an Andacht und Ansprachen gab es ein musikalisches Rahmenprogramm und bei Kaffee und Kuchen viele angeregte Gespräche in geselligen Runden.

08.08.2016

Zwischenbericht: Rahmenvereinbarung mit der Hamburger Sozialbehörde

Foto der Beteiligten am Fachtag 2016

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie BHH Sozialkontor, fördern & wohnen, Leben mit Behinderung Hamburg und die Evangelische Stiftung Alsterdorf haben ihren ersten Zwischenbericht zur Rahmenvereinbarung vorgelegt.

 

Die vier Hamburger Träger der Eingliederungshilfe haben ab 2014 für fünf Jahre jeweils eine Zielvereinbarung mit der Behörde abgeschlossen. Darin sind fachliche Ziele und Rahmenbedingungen vereinbart, die in einer regelhaften Zusammenarbeit zwischen den Trägern und der Behörde überprüft und konkretisiert werden. Hierzu gehören unter anderem die stärkere Personenzentrierung, die sozialräumliche Ausrichtung der Leistungen und die stärkere Beteiligung der Leistungsberechtigten. Die Finanzierung wurde auf ein sogenanntes Trägerbudget umgestellt. Es ermöglich zugleich die Umsetzung der genannten Ziele und die Organisation der individuellen, bedarfsdeckenden Leistungen. Damit geht Hamburg einen für allen Beteiligten neuen und verlässlichen Weg bei der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. 

 

Hier können Sie den Zwischenbericht herunterladen.

20.07.2016

Betriebsausflug im kühlen Schatten 

Foto von den gebastelten Flößen

Die Baumeister unter den Kolleginnen und Kollegen stellten raffinierte Flöße und hohe Türme her, die naturkundlich versierten errieten Vögel und Bäume und die sportlichen fuhren mit Schubkarren und Tretrollern durch die Hitze. Wer dann noch beim Teebeutelweitwurf und Dosenschießen gut abschnitt, und zum Tüdelband singen konnte, hatte in der aktiven Phase des Betriebsausflugs seinen Spaß. Anschließend trafen sich alle im Schumachers und entspannten bei kühlen Getränken und einem leckeren Büffet von haus5.

15.07.2016

Eine Bühne für alle in Harburg 

Künstler auf der Bühne mit Gebärdendolmetscher

Am Freitag wurde es laut am Lüneburger Tor in Harburg, als auf der Bühne Künstler eine tolle Show ablieferten und die Zuschauer mitfeierten. Bands, Kabarettisten, Singer/Songwriter, Tänzer und ein Breakdancer erfüllten den Platz mit Leben und boten den Zuschauern ein Programm allererster Güte, darunter Minotaurus. STIX, Peter Kelm, Werner Pfeifer, Station 17.

 

Neben der Begrüßung durch die Verantwortlichen der Veranstalter führte Ursula Wermke vom Inklusionsbüro Hamburg in das Thema Inklusion ein.  

 

Die „Inklusive Süd“ findet zum dritten Mal in Harburg statt. Veranstalter sind 
BHH-Sozialkontor, alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung Hamburg und der Treffpunkt Hölertwiete. Das inklusive Event wird von Aktion Mensch, dem Bezirksamt Harburg und dem Inklusionsbüro Hamburg gefördert. Das Citymanagement unterstützt die Veranstaltung mit viel Tatkraft.

15.07.2016

Party im Park 

Viel Trubel bei der Fett'schen Villa

Am Freitag, 15.7. fand in der Fett‘schen Villa ein Sommerfest statt. Die Renovierung des schönen Gebäudes war ein willkommener Anlass und die Menschen feierten mit Gästen aus anderen Hausgemeinschaften der alsterdorf assistenz west aus Eimsbüttel und Schnelsen.

 

Die Künstlergruppe Samba Ndiaye und die Akkordeongruppe Susanne und Tanja sorgten bei den gut 100 Menschen für fröhliche und entspannte Stimmung, es gab Gegrilltes und Kuchen. Und wer Lust hatte, konnte sich an Geschicklichkeitsspielen üben oder in einem Quiz sein Wissen über die Fett‘sche Villa und Niendorf testen. Das Wetter spielte mit und auch einige interessierte Nachbarn mischten sich unter die Gäste und schauten schon einmal, wo die nächsten kulturellen Aktivitäten im Rahmen von "Kultur im Park" stattfinden werden.

14.07.2016

White Party mit Spenden für Fahrräder 

Spendenübergabe

Am Donnerstag, 14.7. lud SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure seine Kunden und Partner zu seiner traditionellen White Summer Party und sammelte erneut für Fahrräder für KlientInnen der alsterdorf assistenz west. 

 

In diesem Jahr hatten KollegInnen der Nehlsen Professional Copy sogar vorher gesammelt und konnten an dem Abend eine Spende im Wert von einem Fahrrad überreichen. Da passt es gut, dass die dritte gemeinsame Fahrradtour von MitarbeiterInnen von SKAI und Klienten der alsterdorf assistenz west für den Herbst geplant ist.

13.07.2016

Gebärdenchor HandsUp bei „Altona macht auf“

Der Chor tritt vor einem großen Publikum auf

Mehrere Konzerte für Groß und Klein und Informationen zum treffpunkt.altona: der Gebärdenchor „HandsUp“ vom treffpunkt.altona war während der Altonale schwer beschäftigt. Mit den gebärdeten Songs u.a. von Stefan Gwildis eroberte der Chor die Herzen und Hände der Zuschauer. Einige Liebhaber wechselten sogar die Route bei den Spaziergängen „Altona macht auf“, um beim Chor vor Anker zu gehen. Und zum Abschluss gab es für alle nach dem Lied „Schokolade“ eine kleine Stärkung.

18.06.2016

HSH-Nordbank-Run in der HafenCity 

Das Team vom HSH-Nordbank-Run

Am Samstag, 18. Juni sind knapp zwanzig KollegInnen und KlientInnen nebst Angehörigen und FreundInnen beim HSH Nordbank Run an den Start gegangen.

 

Vom erfahrenen Marathon-Läufer bis zu regelmäßigen Joggern, von Nordic Walkerinnen bis zu gemütlichen Spaziergängern genoss jeder die Strecke im eigenen Tempo. Der Bonus: ein nettes Volksfest um das Cruise-Center herum und immer wieder neue Eindrücke von der HafenCity, die sich baulich beständig wandelt. Dieses Mal ging es vom Cruise-Center zum Baakenhafen, dann vorbei am Lohsepark über den Brooktorhafen wieder zum Cruise-Center. Die alsterdorf assistenz west hat auch in diesem Jahr die Bewegungbegeisterten unterstützt. Der HSH Nordbank Run wird zugunsten "Kindern helfen Kinder" veranstaltet.

17.05.2016

Eröffnung des Ladens mügge.35 in Eimsbüttel 

Eröffnung mügge.35 mit kleiner Rede

Wildschweine aus Holz in jeder Größe, Taschen und Lampen sind nur einige der Produkte, die ab sofort im Laden mügge.35 in Eimsbüttel zum Verkauf stehen. In dem kleinen aber feinen Geschäft werden Produkte der Tagewerke verkauft, der Erlös kommt Projekten im Stadtteil zugute. In Zukunft sollen hier auch Beschäftigte aus den Tagewerken im Einsatz sein.

 

Am 17. Mai feierte mügge.35 Eröffnung. Es gab leckere Spezereien, alle mit Honig zubereitet, und die ersten Produkte wanderten schon über den Ladentisch. In fröhlicher Stimmung stießen alle auf das gute Gelingen dieses Projektes an. 

05.04.2016

Richtfest Alsterberg 

Foto vom Richtfest

Auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Sengelmannstraße zwischen dem Maienweg und dem Suhrenkamp wurde am 5. April Richtfest gefeiert. Hier baut die GWG Gruppe aus Stuttgart 309 neue Mietwohnungen. Davon sind 50 % geförderte Wohnungen.

 

Andreas Engelhardt, Vorstandsvorsitzender der GWG Gruppe, Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, und ein Vertreter der Architektengruppe Eckert Manthos Tagwerker begrüßten die Gäste und Gewerke im neu entstehenden Quartier Alsterberg. Die Redner lobten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Bauherrn und Architekt.

 

Im Ausschreibungsverfahren wurde ein Projekt ausgewählt, das in alle Richtungen durchdacht ist. Es wurde auf eine ausgewogene Mieterstruktur geachtet: Familien mit Kindern, Senioren, Studenten und Menschen mit Behinderung leben ab Herbst 2016 in den Neubauten, die mit Parks miteinander verbunden sind. Eine Kita und eine kleine Ladenzeile runden das Quartier ab. Zugleich sollten die Mieten bezahlbar sein. Die Neubauten sind ökologisch nachhaltig ausgerichtet. Aufgrund eines Blockheizkraftwerkes ist eine eigenständige Energieversorgung gewährleistet.

 

Die Kooperation der alsterdorf assistenz west mit der GWG Gruppe entstand vor 2 Jahren und die Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung war schnell geeinigte Zielsetzung. Gemeinsam wurden die Grundrisse geplant und das Konzept abgestimmt. Nun wurde ein Rahmenvertrag geschlossen, so dass 24 Menschen mit Assistenzbedarf Einzel-Wohnungen mit einem eigenen Mietvertrag beziehen können.

 

Entstehen wird ein ambulantes Assistenzangebot für Menschen auch mit hohem Assistenzbedarf, da die räumliche Struktur einiger Wohnungen zueinander als Wohnverbund mit Gemeinschaftsflächen den Einzug von Menschen ermöglichen, die einen höheren Anwesenheitsbedarf von AssistentInnen haben. 

 

Daneben mietet alsterdorf assistenz west einen Gemeinschaftsraum, der allen Mietern offen steht, und ein Mitarbeiterbüro.

 

Für Fragen zum Angebot wenden Sie sich bitte an
Edda G.E. Frühling, Angebotsberatung der alsterdorf assistenz west,
e.fruehling@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de, 040 35 74 81 37
Jürgen Heinecker, Bereichsleitung, j.heinecker@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de  040 35 74 81 27

27.02.2016

Fotoausstellung Frauen in Eidelstedt 

Foto Intervies Carlo von Tiedemann mit Senioren

"Ist sie's oder ist sie's nicht - ist das meine Nachbarin?" Am 27.2.2016 eröffnete eine Fotoausstellung im Eidelstedt Center mit Portraits von Frauen - alt und jung, nachdenklich, fröhlich oder verschmitzt, die alle in Eidelstedt wohnen und/oder arbeiten. Carlo von Tiedemann interviewte einige der Frauen sowie Initiatorinnen von Elternschule Eidelstedt, Eidelstedter Bürgerverein, Kinderhaut Furtweg, Bücherhalle Eidelstedt und treffpunkt.ekenknick.

 

Was wollten diese aktiven und engagierten Frauen mit der Ausstellung bewirken? Sie suchen Kontakt zu den Frauen aus dem Stadtteil, möchten sie vernetzen, Austausch untereinander ermöglichen und zu gegenseitiger Unterstützung anregen. Die Ausstellung ging bis zum 1. März.

16.02.2016

Schlüsselübergabe in der Veringstraße 

Schlüsselübergabe in der Veringstraße

Am 16.2.2016 übergab John Thybusch, Leiter Kundenbetreuung der SAGA GWG in Wilhelmsburg, symbolisch den Schlüsselbund an Manfred Pothast, Leitung des neuen Wohnangebots in der Veringstraße. Nach dem Richtfest am 21. Mai 2015 wurden bei strahlendem Sonnenschein die 14 Wohnungen übergeben, in denen 24 Personen sich zu hause fühlen können. 

 

Zur Hausgemeinschaft Veringstraße

29.01.2016

Im Dienste der Kommunikation

Scheck für Kommunikationsmittel

Am 29.1.2016 übergaben Andrea Schulze (Hamburger Volksbank Stiftung, Assistenz des Vorstandes) und Mark Brunner (Hamburger Volksbank, Regionalleitung Alsterdorf) einen Scheck über 1.500 Euro an die Ev. Stiftung Alsterdorf/alsterdorf assistenz west für das Projekt Unterstützte Kommunikation. Durch die Spende wurden Hilfsmittel angeschafft, die in einer „Bibliothek“ für Informations-, Beratungs- und Übungszwecke zur Verfügung stehen: Im Rahmen der Bedarfsermittlung können die verschiedenen Geräte ausprobiert und so das passende Hilfsmittel gefunden werden, bevor ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt wird.

 

Klienten, Mitarbeitende aber auch Angehörige können zudem mit den Geräten üben, da sie für die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Klienten angepasst werden können. Das erleichtert zum einen die Beantragung der Hilfsmittel. Zum anderen ermöglicht dies den Mitarbeitenden, sich mit der Technik schon im Vorfeld vertraut zu machen, und gibt Klienten, aber auch Angehörigen und anderen Menschen aus den Netzwerken der Klienten Gelegenheit zum Üben. Ziel ist es, die Hilfsmittel so komfortabel und „natürlich“ wie möglich einzusetzen, um die Beteiligung, Wahlmöglichkeiten und Mitsprache von Klienten zu verbessern.

 

Die Projektleitung Gesine Drewes traf auf sehr interessierte Zuhörer, als sie die alten und vor allem die neuen Kommunikationshilfen vorstellte. Die Vertreter der Bank probierten selbst aus und berichteten wiederum von ihren Erfahrungen mit der Akzeptanz von elektronischen Medien bei der Durchführung von Bankgeschäften und deren Handhabbarkeit.

 

Neben der Hamburger Volksbank Stiftung konnten eine Reihe weiterer Spender für das Projekt gewonnen werden (im Moment insgesamt 26.500 Euro). So kann die Bibliothek weiter ausgebaut werden (dies ist wichtig vor dem Hintergrund, dass die Geräte so lange ausgeliehen werden wie notwendig.). Zudem sind Veranstaltungen für Mitarbeitende geplant, in denen sie einen Einblick erhalten, wie die Kommunikationshilfen gehandhabt werden und welche Palette an Einsatzmöglichkeiten es gibt.

 

Zum Projekt Unterstützte Kommunikation

24.01.2016

Freiwillige gesucht - Für jeden etwas auf der AKTIVOLI-Börse 

Blick auf die Stände Saal 3

Am 24. Januar fand die AKTIVOLI-Börse in der Handelskammer statt. In drei Sälen, der Empore und verschiedenen Workshop-Räumen wurde rund ums Thema freiwilliges Engagement informiert. Unter dem Motto "Für jeden etwas" haben 160 Aussteller ihre Angebote dargestellt, darunter auch Migrantenorganisationen und Initiativen der Flüchtlingshilfe.

 

Die Workshops drehten sich um Themen wie "Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?", "Reich beschenkt - die eigenen Stärken entdecken" und "Interkulturelle Kompetenz in der Freiwilligenarbeit". Wie in den Vorjahren auch berieten in einem eigenen Bereich die bezirklich aufgestellten Freiwilligenagenturen zu Engagementmöglichkeiten vor Ort.

 

In diesem Jahr war noch einmal verstärkt auf das Thema Barrierefreiheit geachtet worden und verschiedene Angebote wurden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Am Stand der Ev. Stiftung Alsterdorf waren wieder Vertreter der einzelnen Gesellschaften vertreten und berieten Interessierte zu den verschiedenen Angeboten. 

 

Zu Engagementangeboten

21.01.2016

HandsUp im Knust - auf dem Festival „AndersSein vereint“

HandsUp auf der Bühne im Knust

Am 21. Januar im Knust: die Stimmung tobt, der Gebärdenchor HandsUp mittendrin. Auf dem 2. AndersSein vereint Festival mischten sich Musik, Tanz, Comedy und Lesung aller Stilrichtungen. Die Veranstalter hatten sich sehr viele Gedanken gemacht, wie der Abend locker und inklusiv gefeiert werden kann. Die Besucher fühlten sich gut unterhalten und machten begeistert mit. Der Abend wurde präsentiert von Grenzen sind relativ.

 

Zu AndersSein vereint

 

Zum treffpunkt.altona (Basisstation von HandsUp)

13. und 14.01.2016

Mitarbeitende gesucht - Stand auf der „Let's Care“

Kollegen und Besucher am Stand Let's Care

Am 13. und 14. Januar waren die Blicke nach Schnelsen gerichtet: dort fand  „Let’s Care“ statt, eine Jobmesse für soziale Berufe. Auf ihr boten Aussteller aus verschiedenen sozialen Bereichen, z.B. Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe Informationen zu Jobs, Ausbildungsplätze, Praktika und Weiterbildungen an. An 70 Ständen und in 40 Fachvorträgen ließen die Aussteller und Referenten die tägliche Arbeit zum Leben erwecken und beantworteten Fragen. Träger der Eingliederungshilfe waren dieses Jahr zum ersten Mal gezielt mit eingeladen und beworben worden.

 

Der Gemeinschaftsstand der alsterdorf assistenz ost und alsterdorf assistenz west brummte. 220 Gespräche an zwei Tagen – das Interesse war sehr groß. Am Donnerstag überwogen Schüler, die sich hauptsächlich für Ausbildungsmöglichkeiten interessierten und die an die Fachschule für Heilerziehung verwiesen wurden. Am Freitag ließen sich viele Menschen beraten, die auf der Suche nach einer neuen Anstellung waren.

 

Die Kollegen am Stand zogen eine positive Bilanz: sie konnten sich eine ganze Reihe der Gesprächspartner als neue Kolleginnen und Kollegen vorstellen.  

 

Zu Jobs + Karriere

 

Archiv 2015

04.12.2015

"Die Gedanken sind frei!" - Eröffnung neuer Räume des tagewerk.alsterdorfer markt 

Jürgen Heinecker, Andrea Stonis, Dorothea Starke vor dem Eingang

Am 4. Dezember feierten die Beschäftigten vom tagewerk.alsterdorfer markt mit dem Team und vielen Gästen die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Herntrich Haus (Alsterdorfer Markt 16).

 

Die Begrüßung der ca. 50 Gäste übernahm Martina Kneissner, Beschäftigte im Tagewerk. Daran anschließend führte Jürgen Heinecker, Bereichsleiter, durch die Geschichte des Casinos, das an diesem Ort lange Zeit Verpflegung für die Mitarbeitenden und später auch Klienten am Alsterdorfer Markt anbot. Nach Büros für die MAV und einigen Jahren Leerstand begann im Sommer 2014 die Planung für den Umbau.

 

Dorothea Starke übernahm als Leitung das Tagewerk mitten in der Umbau- und Umzugsphase, wie sie anschaulich in ihrer Rede schilderte. Parallel begann die Tätigkeit von Beschäftigten im Schulkiosk im Oberstufenhaus der Bugenhagenschule. Jürgen Heinecker und Dorothea Starke dankten den Beschäftigten und dem Team für ihren Einsatz.

 

Im Anschluss sang der Chor der Beschäftigten „Die Gedanken sind frei“, ein besonderes Highlight, das schon früh in ihrer Planung der Feier feststand. Zum Abschluss des offiziellen Teils lud Björn Zajac alle Gäste zum Büffet.

 

Die Gäste besichtigten die hellen und großzügigen Räumlichkeiten, deren Umbau komplett im Plan war. Von hier aus werden Dienstleistungen angeboten wie z.B. Wäscheservice, Büroservice, Backen und Kochen sowie Bewegungsangebote. Damit ist nun mit den Räumen im Herntrich Haus  - neben Schulkiosk und Räumen in der Alten Küche - der dritte Standort vom tagewerk.alsterdorfer markt offiziell in Betrieb genommen.

 

Zum tagewerk.alsterdorfer markt

03.12.2015

Kultur im Revier - Jazz im tagewerk.vogelweide 

Foto, Chris Schmitz kündigt die Gruppe an.

Von August bis Dezember fanden auf Bühnen an ungewöhnlichen Orten Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt. Unter dem Motto "Wir Welt Weit!" lag der Fokus auf Musik- und Kulturformen unterschiedlicher Nationen aus Barmbek Süd.

 

Am 3. Dezember war das Beatrice Asare-Lartey Trio im tagewerk.vogelweide zu Gast und präsentierte sein Programm mit Latin und Jazz Pop. Das bunt gemischte Publikum genoss die Qualität der Darbietung und feierte mit. 

 

Zum tagewerk.vogelweide

03.12.2015

HandsUp im Rathaus - Auftritt bei "Wegbereiter der Inklusion" 

Applaus im Rathaus für den Chor HandsUp

Am 3. Dezember wurden in einem Senatsempfang im Rathaus drei "Wegbereiter der Inklusion 2016" im Bereich Tourismus ausgezeichnet: Miniatur Wunderland, Hotel Scandic Emporio und das Ernst Deutsch Theater. 

 

Der Gebärdenchor HandsUp vom treffpunkt.altona begeisterte dabei mit seinem musikalischen Auftritt und konnten viele im Publikum anregen, beim Gebärden mitzumachen. 

 

Zu Anderssein Vereint

 

Zum treffpunkt.altona (Basisstation von HandsUp)

24.11.2015

Einjähriges Jubiläum der Spielzeug-Werkstatt 

Teamfoto Spielzeugwerkstatt

Gäste, Kunden und das Team feierten am 24.11.15 das einjährige Bestehen der Spielzeug-Werkstatt im Borncenter in Osdorf. In ihren Ansprachen ließen Anja Redelstorff (Bereichsleitung der alsterdorf assistenz west), Sönke Böhnert (Leitung vom tagewerk.osdorf, zu dem die Spielzeug-Werkstatt gehört), und Birgit Okken (Leitung treffpunkt.ekenkenick), die verschiedenen Phasen des Projektes Revue passieren. Anschließend bedankte sich die Projektleitung Marie Wormit beim Team: Beschäftigte mit Assistenzbedarf, Freiwillige und Mitarbeitende hätten mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung die Spielzeug-Werkstatt zum Leben erweckt.

 

Zum Abschluss der Feier standen Hände und Gebärden beim Auftritt des Gebärdenchores „Hands Up“ im Mittelpunkt. Das Publikum machte beim zweiten Lied mit und nutzte anschließend auch die Gelegenheit, einzelne Buchstaben des Fingeralphabets zu lernen.

 

Nach einem Jahr ist deutlich sichtbar, dass es für die beschäftigten Menschen mit Assistenzbedarf ein attraktives Angebot ist, in einer Ladenwerkstatt tätig zu sein, die Arbeit mit Holz zu erlernen und den Kontakt zur Kundschaft aufzunehmen. Bereits vier von ihnen übernehmen einzelne Arbeitsschichten und tragen dazu bei, dass die Werkstatt richtig gut läuft.

 

Zur Spielzeug-Werkstatt in Osdorf

November 2015

Informationsfilm von barner 16 zum Olympia-Referendum

Symbole olympische Ringe, gezeichnet, mit Fragezeichen

Referendum zu den Olympischen Spielen am 29. November in Hamburg. Barner 16 hat wichtige Informationen dazu in einem Film zusammengestellt: Anschauen, informieren, sich entscheiden.

 

Hier geht's zum Film "Melanie Will will's wissen"

Hier geht's zu barner 16

04.09.2015

Grillfest in der begegnungsstätte.sommerkamp

Fotos der Gäste

Am 4. September lud das Team von der Begegnungsstätte und treffpunkt.sommerkamp zum zweiten Mal seit der Eröffnung im November 2014 Klienten, Nachbarn und Menschen aus dem Stadtteil zu einem netten Grillfest ein. Das Wetter war optimal, so dass die 75 Gäste drinnen und draußen feiern konnten. Die Gastgeber freuten sich über das große Interesse und die Stimmung war entspannt. Neben herzhaftem Essen boten Frauen aus der Frauengruppe selbstgebackenen Kuchen am Kuchenstand an.

 

In der Begegnungsstätte werden niedrigschwellige ambulante Angebote für Menschen mit psychischer Erkrankung angeboten. Diese reichen von Information und Beratung und dem offenen Treff mit seinen Aktivitäten, hin zu der Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen und Gruppenangeboten und personenzentrierter Assistenz.

 

Zur begegnungsstätte.sommerkamp

31.08.2015

Eröffnungsfeier Schulkiosk

das Team vom Schulkiosk

Am 31.08.2015 öffnete zum ersten Mal offiziell der Schulkiosk für die Schüler und Lehrer des Oberstufenbereiches der Bugenhagenschulen im Oberstufenhaus an der Dorothea-Kasten-Straße. Für die Beschäftigten und Mitarbeiter des tagewerk.alsterdorfer markt, die den Kiosk betreiben werden, fast so ein aufregendes Ereignis, wie der erste Schultag.

 

Auf der Suche nach einem Kooperationspartner hatte sich die Schule mit der Bitte an die alsterdorf assistenz west gewandt, sie bei dem Betrieb des Kiosks zu unterstützen, damit sich die Schüler in den Pausen mit Speisen und Getränken stärken können. Das Lehrerteam freut sich sehr, dass es nun pünktlich zum neuen Schuljahr losgeht.

 

So ist für vorerst zwei Beschäftigte des Tagewerks ein neues, attraktives, arbeitsorientiertes Beschäftigungsangebot entstanden, für die Schüler und Lehrer eine attraktive Möglichkeit, ihre Pausen in der angenehmen Atmosphäre der Cafeteria mit einem leckeren Brötchen und einem frischen Milchkaffee zu verbringen.

 

Zum tagewerk.alsterdorfer markt

Zu den Bugenhagenschulen

15.07.2015

Eröffnungsfeier tagewerk.machbar

Gäste unterhalten sich.

Am 15. Juli 2015 feierte das tagewerk.machbar seinen Umzug in die neuen Räumlichkeiten in Uhlenhorst. Die Beschäftigten und Mitarbeitenden luden zu belegten Brötchen und leckeren Kuchen und Keksen aus eigener Herstellung. Zur Feier kamen Angehörige und Freunde, Kollegen und Beschäftigte aus anderen Tagewerken und Hausgemeinschaften. Und auch die ersten Nachbarn aus dem Bürogebäude und dem Stadtteil ließen sich von der guten Stimmung und entspannten Atmosphäre anstecken.

 

Von der Bramfelder Chaussee an den Hans-Henny-Jahnn-Weg: von langer Hand geplant lief der Wechsel reibungslos und die Beschäftigten und Mitarbeitenden fühlen sich in der neuen Umgebung bereits sehr wohl. Sind die Räume doch hell und lichtdurchflutet, die einzelnen Werkbereiche gut eingerichtet und es gibt auch genug Platz für die Bewegungsfreiheit – drinnen und draußen. Der Stadtteil lockt und die ersten Ideen für Kooperationen gibt es bereits. 

 

Zum tagewerk.machbar

05. - 06.06.2015

Tag ohne Grenzen: Auftritt von "Hands Up" und Übergabe der Inklusionsfackel

Aufführung vom Chor Hands Up beim Tag ohne Grenzen

Am 5 und 6. Juni 2015 stand der Hamburger Rathausmarkt ganz im Zeichen des Sports. Paralympische Athleten zeigten ihr Können und luden zum Mitmachen ein. Viele Besucher nutzen aber auch die Möglichkeit, einfach nur zuzuschauen und sich über das Sportangebot für Menschen mit Behinderung zu informieren.

 

Aktiv ging es am Stand der Evangelische Stiftung Alsterdorf/alsterdorf assistenz west zu: Hier lernten viele Interessierte erste Gebärden zum Thema „Sport“.

 

Am Tag ohne Grenzen trat ebenfalls der Gebärdenchor „Hands Up“ auf: ein inklusiver Gebärdenchor, in dem Menschen mit und ohne Behinderung, alt und jung, gemeinsam Songs aufführen. Der Chor „Hands Up“ entstand aus einer Idee im treffpunkt.altona und gewinnt von Jahr zu Jahr an Strahlkraft. Inzwischen kommen aus ganz Norddeutschland Auftritts-Anfragen an die Initiatorin, Ines Helke.

 

Die Übergabe der Inklusionsfackel an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz war am 5.6. in den Tag ohne Grenzen eingebettet. Organisiert von der Initiative Netzwerk Inklusion wurde in der ersten Jahreshälfte in jeder deutschen Landeshauptstadt im Rahmen von Aktionen, Konzerten, Läufen die Inklusionsfackel an die Bürgersmeister überreicht. Ziel war es, die Akteure in den verschiedenen Bundesländern miteinander zu vernetzen, und Lust auf das Thema Inklusion zu machen.

03.- 06.06.2015

Forum Inklusion auf dem Stuttgarter Kirchentag

Eine Vertreterin vom Forum Inklusion stellt ihre Position dar.

„Damit wir klug werden“ – unter diesem Motto fand vom 3. - 7. Juni der 35. Evangelische Kirchtag in Stuttgart in diesem Jahr statt. Auf Einladung von alsterdorf assistenz west präsentierten Vertreterinnen und Vertreter von Forum Inklusion ihre Arbeit auf dem Stand „Pause Inklusive“. Die Initiative beschäftigt sich seit über drei Jahren mit der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung und setzt sich für die Umsetzung im Alltag ein.

 

In seinem Impulsvortrag warf Forum Inklusion erste Fragen auf: Wie geht die Gesellschaft mit „unsichtbaren“ Behinderungen um, mit psychischen Erkrankungen, und wie oft sind die viel schwerer zu überwindenden Barrieren im Kopf zu finden? Die Gesundheitsversorgung für spezielle Bedarfe ist teuer und bürokratisch. Ebenso wichtig war aber auch die Beobachtung, dass auch schon mehr möglich sei. Jetzt werde zum Beispiel nicht mehr in Frage gestellt, dass Menschen mit Behinderung ins Kino gehen könnten oder ins Theater. Forum Inklusion berichtete von ihren Gesprächen mit Hamburger Politikern und mit anderen Verantwortlichen von Unternehmen. Nach dem Impuls kamen interessierte Gäste, um sich über die Arbeit zu informieren.

 

Der Stand „Pause inklusiv“ wird von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Diakonie Himmelsthür, Johannes-Diakonie Mosbach und Diakonie Stiftung Wittekindshof gemeinsam betrieben und bietet neben einem Café auch Kultur und Gesprächsangebote rund um das Thema Inklusion.

 

Weitere Informationen zum Forum Inklusion.

21.05.2015

Richtfest im Weltquartier in Wilhelmsburg

Foto Richtfest Veringstraße

Am 21. Mai 2015 richtete die SAGA/GWG das Richtfest für die letzten Gebäude im Weltquartier in Wilhelmsburg aus, einem preisgekrönten Bauvorhaben der IBA. In der Veringstraße 111 entstehen unter anderem 13 Wohnungen für jeweils 1-2 Personen mit Assistenzbedarf.

 

Sowohl Dr. Dorothee Stapelfeld, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, als auch Andy Grote, Bezirksamtsleiter von Hamburg Mitte, hoben in ihren Ansprachen diesen inklusiven Ansatz hervor: statt  im Wohnungsbau trennscharf zwischen wohlhabenden und nicht wohlhabenden Schichten zu unterscheiden, soll eine innovativ-strukturelle Bauweise interkulturelles Wohnen ermöglichen. Und Menschen mit Assistenzbedarf sind von Anfang an dabei!

 

Wie Dr. Thomas Krebs, Vorstand der SAGA/GWG, betonte, stehen auch die Bauvorhaben in der Veringstaße für eine sichere und sozial verantwortliche Versorgung der breiten Bevölkerung mit Wohnraum – auch für Menschen mit Assistenzbedarf. Weiter führt er aus, dass die nachbarschaftsfördernde Ausrichtung Kernstück der aktiven Gestaltung der sozialen und strukturellen Quartiersentwicklung ist.

 

Im Anschluss an die Reden unterhielten sich Prof. Walter, Oberbaudirektor der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Andrea Stonis, Geschäftsführerin der alsterdorf assistenz west, und Hanne Stiefvater, Vorstand der Evangelische Stiftung Alsterdorf mit den Rednern über die Möglichkeiten, Bauvorhaben an den Bedarfen der gesamten Hamburger Bevölkerung auszurichten.

 

Die Fertigstellung der Veringstraße ist für Ende Januar 2016 vorgesehen.   

 

Ihre Ansprechpartnerin
Andrea Stonis
Geschäftsführerin
Telefon 040 / 40 35 74 81 12
a.stonis@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de           

29.05.2015

Umzug tagewerk.machbar nach Uhlenhorst

Foto Umzug tagewerk.machbar

Am 29. Mai 2015 war der Umzug vom tagewerk.machbar von Barmbek nach Uhlenhorst beendet. Die neuen Räumlichkeiten sind hell und licht. Sie befinden sich in einem Bürogebäude im Hans-Henny-Jahnn-Weg, der vom Mühlenkamp abgeht.

 

Damit hat sich die komplette Umgebung verändert. Neben Stadtteilerkundungen und der Einrichtung in die neuen Räumlichkeiten gibt es schon Ideen für ersten Kooperationen.  

 

Ihre Ansprechpartner
Uwe Hochfeld
Hans-Henny-Jahnn-Weg 51 
22085 Hamburg
Telefon 040 / 69 79 05 54 
Mobil 0175 / 7268 712

April 2015

Tage der offenen Tür
in den Begegnungsstätten Heimfeld, Eidelstedt und Alsterdorf/Ohlsdorf

Foto Tag der offenen Tür der Begegnungsstätte in Ohlsdorf

Die Tage der offenen Tür in den drei neuen Begegnungsstätten in Eidelstedt, Alsterdorf/Ohlsdorf und Heimfeld waren ein schöner Auftakt für die neu aufgestellte Dienstleistung. Das Wetter war auf unserer Seite und viele Klienten aus den Ambulanten Bereichen sind gekommen, darunter auch Menschen, mit denen gar nicht gerechnet wurde. Partner aus dem Stadtteil informierten sich, in Eidelstedt als erstem Veranstaltungsort auch Presse und Vertreter der Behörde. Und immer wieder mischten sich Menschen unter die Feiernden, die die Kollegen vorher noch nie gesehen hatten.

 

In entspannter Stimmung kam man schnell ins Gespräch. In allen Begegnungsstätten sorgten Klienten für leckeres Essen und/oder den Service.
Und alle waren sich einig: das machen wir wieder!

 

Die Leistungsvereinbarung, die aawest im Sommer 2014 mit der Behörde (BASFI) für die ambulanten Leistungen in der Sozialpsychiatrie abgeschlossen haben, verändert unser Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. 

 

Seit Herbst 2014 sind Begegnungsstätten in Heimfeld, Eidelstedt (im treffpunkt.ekenknick) und Ohlsdorf (im treffpunkt.sommerkamp) geöffnet. Herzstück dieses Angebotes ist der offene Treff. Neben den personenzentrierten Leistungen werden dort themenzentrierte und offene Gruppenangebote gemeinsam gestaltet. Während der Öffnungszeiten stehen zudem Mitarbeitende für Beratung und Information zur Verfügung.               

 

Ihre Ansprechpartner
Thomas Vonhof
Telefon 040 / 35 74 81 23
t.vonhof@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de