Hauptbereich

8.10.2019

Kunst zum Anfassen

Anlässlich des 15. Jubiläums der Nordmetall-Stiftung gingen alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost sowie die Kunsthalle gemeinsam neue Wege: Führungen durch das „Transparente Museum“ für Menschen mit Behinderung.

 

„Auf dem Bild versteckt sich noch eine zweite kleine Ziege! Na, wer findet sie? Kommen Sie ruhig noch näher heran an das Bild!“ Lina Scheewe nickt ihren Zuhörern aufmunternd zu und acht Augenpaare nehmen das Bild „Flussmündung an der Ostsee“ des Malers Valentin Ruths jetzt ganz genau unter die Lupe. „Da!“ Michael Javornik ist mit seinem Rollstuhl ganz nahe an das Bild herangefahren und strahlt jetzt übers ganze Gesicht – er hat die zweite Ziege entdeckt! Wer hätte es gedacht, dass sich auf dem mehr als 150 Jahre alten Bild so viele Details entdecken lassen: unter anderem vier Kühe, ein Leitbulle, zwei Ziegen, ein Wasserlauf in der Ferne und an seinem Ufer zwei Melker. Aber man sollte schon ganz genau hinschauen. Und vielleicht auch ein bisschen Unterstützung dabei haben. Zum Beispiel von den beiden Kunstvermittlerinnen Lina Scheewe und Nicole Buch: Sie führten am 1. Oktober Klientinnen und Klienten der alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost durch die Sonderausstellung „Das transparente Museum“. Möglich wurde dieser ganz besondere Kunsthallen-Besuch durch eine Aktion der Nordmetall-Stiftung: Sie feierte am 1. Oktober ihr 15jähriges Jubiläum und „verkuppelte“ aus diesem Anlass verschiedene Projekt-Partner miteinander. So auch die Kunsthalle mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf mit ihren beiden Tochtergesellschaften alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost.

 

Für die beiden Kunstvermittlerinnen war der Besuch der Menschen mit Behinderung eine Premiere: Führungen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen werden aktuell nicht angeboten. Doch das kleine Pilotprojekt anlässlich des Jubiläums der Nordmetall-Stiftung war ein voller Erfolg – und zwar für beide Seiten: Die Klientinnen und Klienten von alsterdorf assistenz west und ost erlebten „Kunst zum Anfassen“ – sie konnten beispielsweise an kleinen Duft-Dosen schnuppern und überlegen, welcher der Düfte am besten zu einem Landschafts-Gemälde von Max Liebermann passen könnte; oder Teile eines alten Holzrahmens selbst in die Hand nehmen und das schimmernde Blattgold darauf bestaunen. Ein Erfolg war die Aktion aber auch für die Kunsthalle und ihre beiden Kunstvermittlerinnen: Sie bewiesen mit ihrem empathischen Einfühlungsvermögen und ihrem ganz individuellen Eingehen auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Gäste, dass Kunst für alle Menschen eine Bereicherung und sinnliche Erfahrung sein kann. Ein Erfolg war die Aktion aber auch für die Nordmetall-Stiftung: Erst durch ihre Inspiration und den konkreten Anstoß fanden die Projekt-Partner überhaupt erst zueinander und konnten die besonderen Führungen gemeinsam ausprobieren.

 

Zum Abschluss der Aktion hatten die Klientinnen und Klienten dann auch noch die Möglichkeit, selbst künstlerisch aktiv zu werden: Im Atelier der Kunsthalle wurden jede Menge leuchtende Farben angerührt – und nachdem alle mit Schürzen und Pinseln ausgestattet worden waren, konnten sie sich an einem eigenen Kunstwerk probieren. „Es ist so spannend, zu sehen, wie individuell und völlig verschieden die Menschen ihre Leinwände gestalten!“, schwärmte Lina Buch ganz begeistert und mit Blick auf die bunten Bilder. Kein Wunder, dass bei so viel Begeisterung alle sich mit einem fröhlichen „Bis zum nächsten Mal!“ voneinander verabschiedeten.

 

Weitere Informationen zur Kunsthalle

www.hamburger-kunsthalle.de

7.10.2019

Zum Start von „Zeit für Inklusion“: #inklusion!

„Egal ob bei sportlichen Aktivitäten, kulturellen Darbietungen oder Bildungsangeboten, bei allen Veranstaltungen stehen der Spaß und die Freude an der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung im Mittelpunkt. (…) Ich bin mir sicher, Sie werden erstaunt sein, wie bereichernd eine solche Begegnung sein kann.“ Diese Einleitung stellt Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen,  in ihrem Vorwort dem Programmheft der diesjährigen Aktion „Zeit für Inklusion“ (bis 2.12.) voran. Die Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Treffpunkten der alsterdorf assistenz west gGmbH haben zum Start der Hamburg-weiten Aktion diese Einleitung durchaus wörtlich genommen: Ausgestattet mit knallbunten Armbändern mit der Aufschrift „#inklusion“ sprachen sie Passanten und Kooperationspartner auf die Aktion an und wer mochte, bekam auch gleich eines der coolen #inklusion-Armbänder ans Handgelenk.

 

Mit dabei waren unter anderem auch sechs Klientinnen und Klienten des treffpunkt.pavillon in Wilhelmsburg: Gemeinsam mit ihren Assistentinnen gingen sie im wahrsten Sinne des Wortes für ihr Anliegen auf die Straße – und machten mit der Armband-Aktion nicht nur Werbung für die vielfältigen inklusiven Angebote verschiedener Organisationen im Rahmen von „Zeit für Inklusion“, sondern vor allem auch „Werbung in eigener Sache“. Mit Herz, Charme und erst schüchternem, dann strahlendem Lächeln sprachen die Mitglieder der kleinen Gruppe die Passanten an – und ernteten jede Menge Zuspruch und Begeisterung für ihre Aktion.

 

„Am Anfang war es für sie gar nicht so leicht, auf unbekannte Menschen einfach zuzugehen und sie anzusprechen. Aber dann wurden sie immer mutiger und selbstbewusster und dann klappte es auch immer besser. Sie sind alle regelrecht über sich hinausgewachsen und haben das dann ganz souverän gemacht!“, freut sich Marianne Bardowiecks, Leiterin des treffpunkt.pavillon. Und so sorgte die Verteilung der Armbänder bei Menschen mit und ohne Behinderung für spannende Begegnungen – eben ganz im Sinne von „Zeit für Inklusion“.

 

Das Programmheft und weitere Informationen zu der Aktion

www.hamburg.de/skbm/12780396/moin-hamburg-gib-vielfalt-eine-chance/

 

Informationen zur alsterdorf assistenz west

www.alsterdorf-assistenz-west.de

18.09.2019

Neues Konzept für das duale Studium

Sie ist auf Erfolgs-Kurs: die Kooperation von alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost mit der IUBH Internationale Hochschule. Seit Oktober 2016 dient diese Kooperation der Gewinnung und Qualifizierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften der beiden Assistenzgesellschaften aus dem Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Aktuell absolvieren zehn Studentinnen und Studenten der alsterdorf assistenz west und acht der alsterdorf assistenz ost die sieben Semester umfassende Bachelor-Ausbildung, die Theorie und Praxis miteinander verzahnt.

 

Ganz aktuell haben alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost nun für das duale Studium ein umfangreiches neues Konzept samt Verfahrensanweisung für alle relevanten Prozesse entwickelt. Alle diesbezüglichen Neuerungen wurden jetzt im Rahmen eines Treffens den studierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert und die Inhalte gemeinsam diskutiert. „Unser Anliegen ist es, dass wir unsere Studenten dadurch in Zukunft noch systematischer und intensiver begleiten und unterstützen können“, so Dr. Inga Krumm, Fachbereichsleiterin Personalentwicklung bei der alsterdorf assistenz west. Denn das Ziel sei klar: „Wir möchten, dass unsere zukünftigen Fach- und Führungskräfte die bestmögliche Unterstützung bekommen. Das ist unsere Antwort auf den Fachkräftemangel“, so Dr. Inga Krumm.

 

Beim ersten Austausch mit den Studentinnen und Studenten zu dem neuen Konzept waren auch Hanne Stiefvater vom Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Andrea Stonis (Geschäftsführerin alsterdorf assistenz west), Thomas Steinberg (Geschäftsführer alsterdorf assistenz ost) sowie Elisabeth Koliha (Fachbereichsleiterin Personal- und Organisationsentwicklung alsterdorf assistenz ost) dabei. Auch Christina Schmidt von der Personalentwicklung der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ist in das Projekt eingebunden – sie wird sich darum kümmern, dass auch weitere Gesellschaften der Stiftung einsteigen und den regelmäßigen Austausch unterstützen. Kein Wunder: Die Evangelische Stiftung Alsterdorf bietet als größter diakonischer Arbeitgeber Norddeutschlands viele Chancen für Fachkräfte sowie all jene, die an sozialen Berufen interessiert sind.

 

Und, wie war’s denn eigentlich nun, das erste Treffen? „Super! Unser neues Konzept kam bei unseren Studentinnen und Studenten richtig gut an!“, freut sich Dr. Inga Krumm. Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es aktuell: Auch wenn nun weitere Interessenten neugierig geworden sind und gerne sofort einsteigen würden – derzeit werden in beiden Gesellschaften keine neuen Dualen Studierenden eingestellt, „da wir erstmal die jetzigen Studierenden verantwortungsvoll begleiten möchten“, so Elisabeth Koliha. Aber: Die nächsten entsprechenden Stellenausschreibungen kommen garantiert.

 

Weitere Informationen

 

Dr. Inga Krumm
Fachbereichsleiterin Personalentwicklung
alsterdorf assistenz west
inga.krumm@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

 

Elisabeth Koliha
Fachbereichsleiterin Personal- und Organisationsentwicklung
alsterdorf assistenz ost
e.koliha@remove-this.alsterdorf-assistenz-ost.de

12.09.2019

NAHT-Markt in neuen Räumen

Bewährtes Konzept in neuen Räumen: Zum 19. Mal lud das Netzwerk Arbeit Hamburger Tagesförderung (NAHT) zum „NAHT-Markt“ ein – und zum ersten Mal fand die diesjährige Aktion in den überdachten Innenhöfen des Bürogebäudes am Millerntorplatz 1 statt.

 

Staunen, Gucken, sich informieren und sich beraten lassen: Beim alljährlichen NAHT-Markt zeigen Menschen mit Behinderung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tagesförderstätten von zehn Trägern der Eingliederungshilfe ihre Produkte, Projekte und Angebote. Und dabei geht es ebenso bunt wie kreativ und auch lecker zu.

 

Diese besondere Mischung gab es auch am Stand der alsterdorf assistenz west (aawest): Mitglieder der Imker-Gruppe stellten ihre Arbeit sowie die Qualifizierungsbausteine der aawest vor, die Mitarbeiterinnen des Projektes „Kleine Steine – große Wirkung“ hatten eine kleine Lego-Welt aufgebaut und machten auf diese charmante Weise Werbung für ihre Aktion rund ums Thema Barrierefreiheit in Barmbek, und fürs leibliche Wohl am Stand (sowie für verführerische Düfte und kleine Puderzucker-Wölkchen) sorgte die Waffel-Bäckerei.

 

Schwerpunkt-Thema des diesjährigen Vortrags-Programms war „Menschen mit herausforderndem Verhalten“. Die Schirmherrschaft hat Petra Lotzkat, Staatsrätin in der Sozialbehörde, übernommen. Am Ende konnte aawest-Mitarbeiterin Kerstin Radtke eine gute Bilanz ziehen: „Der Umzug an diesen neuen Standort hat der Veranstaltung gut getan! Und besonders gefreut hat uns, dass mehr Schülerinnen und Schüler als früher uns besucht und sich über unsere Arbeit informiert haben.“

11.09.2019

Die zukünftigen Fachberaterinnen für Unterstützte Kommunikation

„Man muss sich in die Lebensrealität von Klienten und Klientinnen versetzten, die von Kommunikation abgeschnitten sind. Das ist als wäre man in Tokio! Keine Kommunikationsmöglichkeit auf dem üblichen Weg“, beschreibt Gesine Drewes die isolierte Situation vieler Menschen, die Bedarf an Unterstützter Kommunikation haben.

 

Das ist ein untragbarer Zustand, finden auch die fünf Mitarbeiterinnen der alsterdorf assistenz west (aawest). Sie absolvieren eine umfangreiche Fortbildung der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation. Gesine Drewes und Pamela Heiser sind autorisierte Referentinnen dieses Institutes und begleiten die Ausbildung der Teilnehmerinnen von aawest.

 

An der praxisnahen Ausbildung, die berufsbegleitend läuft, nehmen insgesamt 18 Anwärterinnen auf den Titel „Fachberater/Fachberaterin für Unterstützte Kommunikation für die nachschulische Lebenswelt“ teil.  Sie dauert gut eineinhalb Jahre, und während dieses Zeitraumes finden sechs Präsenzzeiten, sog. „Module“,  bei verschiedenen gastgebenden Einrichtungen statt.

 

Das nächste Modul hat beispielsweise das Thema „Bedarfserhebung und Diagnostik“. Anhand von Filmaufnahmen von potentiellen UK-Nutzern soll mit Hilfe der vielfältigen Möglichkeiten das beste individuell zugeschnittene Assistenzpaket geschnürt werden. Ein späteres Modul  trägt den Titel „Beratung und Implementierung“ und wird von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ausgerichtet, deren Tochtergesellschaft die aawest ist. Referentin wird u.a. Gesine Drewes sein. Pamela Heisers Fachgebiet sind die elektronischen Hilfen. Deren Einsatzmöglichkeit ist Thema eines weiteren Moduls und Pamela Heiser als Fachberaterin eine der Referentinnen. 

 

„Man sollte Einfühlungsvermögen und eine gute Beobachtungsgabe für diese Aufgabe mitbringen“, sind sich die Teilnehmerinnen einig. „Mit der Zeit lernt man immer besser, Menschen und Situationen einzuschätzen. Wichtig ist es auch, die kleinen Fortschritte zu sehen. Niemand soll entmutigt werden.“

 

In den Präsenzzeiten der Weiterbildung wird geballt Wissen vermittelt, aber sie sind auch eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Zusätzlich sind während der Ausbildung individuelle Einzelaufgaben zu lösen. Erste Projekt-Aufgabe ist es, ein sog. „Ich-Buch“ für eine Klientin bzw. einen Klienten zu entwickeln. Ein Ich-Buch erzählt von einer Person, ihrer Vergangenheit, ihren Vorlieben und Abneigungen. Man kann an diese Aufgabe herangehen, indem man sich selbst fragt: „Was würde ich über mich erzählen, wenn ich mich nicht mehr verständlich machen kann?“.

 

Die UK-Community sei sehr gut vernetzt und freigiebig mit ihren individuellen und teilweise überaus kreativen Lösungen, berichten Gesine Drewes und Pamela Heiser. Sie beschreiben beispielhaft eine umgebaute elektrische Pfeffermühle, die mit einem einfachen großen Taster bedient werden kann und mit deren Hilfe Menschen mit schweren Einschränkungen moderne Kunstwerke gestalten können. Häufiger im Einsatz sind sprechende Tasten, einfache elektronische Hilfen, Symbole und Bilder und Gebärden sowie elektronische Kommunikationshilfen mit speziellen Programmen.

 

Auf die Frage, für wen der Nutzen von UK am größten ist, kommt spontan die einhellige Antwort: „Für alle Seiten!“ Die Klienten und Klieninnen werden gestärkt. Manche können durch UK erstmalig das Gefühl von Selbstwirksamkeit erfahren, und das mindere Stress und Aggression ganz enorm. Auch der Arbeitsalltag profitiere von einem reduzierten Frustrationsniveau. Der Druck nehme ab. „Es macht einfach glücklich zu sehen, wie glücklich der Zugang zu Kommunikation machen kann“, so eine der Teilnehmerinnen. Zudem passe die UK zum individuellen, personenzentrierten Assistenzkonzept der aawest.

 

Für die Zukunft wünscht sich die Gruppe eine größere Selbstverständlichkeit von UK: „Es stellt niemand die Erforderlichkeit eines Rollstuhls in Frage. So sollte es auch für die UK sein.“ Und Gesine Drewes ergänzt: „Kommunikation ist ein Menschenrecht.“


Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation
 

23.08.2019

Ein dreifaches Hoch auf den Sommer!

Sommerfest – Sommerkamp – Sommerwetter, was für eine prächtige Mischung!
In der Fuhlsbüttler Straße 709 haben der Treffpunkt und die Begegnungsstätte „Sommerkamp“ der alsterdorf assistenz west ihren Sitz. Der Sommerkamp ist eine kleine stille Straße ums Eck des Hauses herum. In die großzügigen Räumlichkeiten und den Hof des Hauses luden Gülsüm Caferoglu, Leiterin der Begegnungsstätte Sommerkamp und Tobias Crombach, Leiter des Treffpunktes Sommerkamp zu einem sommerlichen Fest.

 

Eine Wegbeschreibung dorthin war nicht nötig: die mächtige Rauchentwicklung des Würstchengrills war Wegweiser genug. Das reichhaltige Salatbuffet war eine Freude für Auge und Gaumen und  wurde auf einem drapierten Billardtisch präsentiert. „Wir freuen uns sehr über den großen hellen Raum mit Rundumblick!“, sagt Gülsüm Caferoglu. „Im Haus war früher eine Gaststätte“, erzählt sie, „aus dieser Zeit stammt noch der Billardtisch.“  Außerdem betonte Gülsüm Caferoglu, wie begeistert sie über die engagierte Teamarbeit zur Vorbereitung des Festes ist.

 

Und die Arbeit hat sich gelohnt, denn viele gut gelaunte Gäste waren gekommen und belebten die Tische im Hof und im Gastraum. Wer Glück hatte, konnte handgemachter Musik lauschen: Tobias Crombach griff zur Gitarre und Udo Schleicher, ambulanter Klient der Begegnungsstätte, in die Tasten.

 

Die Begegnungsstätte Sommerkamp bietet ambulante Unterstützung bei psychischer Erkrankung. Hier finden Sie individuelle Beratung und können neue Kontakte knüpfen.

 

Der Treffpunkt Sommerkamp lädt Menschen mit und ohne Behinderung ein, um zusammen etwas zu erleben. Das spannende Programm des Treffpunkts bietet viele Angebote für gemeinsame Unternehmungen. 

 

Aber nicht nur der Sommerkamp kann Feste feiern. Sommerfeste finden in diesem Jahr bei unseren Treffpunkten und Wohnhäusern an den Standorten Paul-Stritter-Weg, Leo-Leistikow-Allee, Rothestraße, Dulsberg und Heimfeld statt.

16.08.2019

Bunt und großartig: Ausstellung im Goldbekhaus dieses Wochenende!

Sie erzählen alle eine ganz besondere Geschichte: Die neun Bilder, die am 16. und 17. August im Goldbekhaus präsentiert werden: Es sind „Wander-Bilder“, die bei ihrer Reise durch den Stadtteil in Kindergärten, Altenheimen und Schulen sowie bei Straßen- und Stadtteilfesten entstanden sind.

 

Die ungewöhnliche Kunst-Aktion geht auf eine Initiative des Tagewerks Jarrestadt zurück. Dieses Tagewerk ist ein Standort der alsterdorf assistenz west gGmbH, einer Einrichtung der Behindertenhilfe, die u.a. Menschen mit erworbener Hirnschädigung Unterstützung, Begleitung und Beschäftigung anbietet.

 

In dem sozialräumlichen Projekt „Stadtteilbilder/Wanderbilder“ wurden im Laufe des Jahres 2018 neun großformatige Leinwände von jeweils drei Metern Länge von Bürgern aus dem Stadtteil in Kooperation mit den Beschäftigten des Tagewerks gestaltet. Das Ziel unserer Aktion ist es, mit den Menschen im Stadtteil in Kontakt zu treten und den Beschäftigten unserer Einrichtung einen Raum und Gelegenheit zu Begegnungen zu bieten.

 

Einige der Bilder wurden an unterschiedliche Institutionen weitergereicht (Kindergarten (Kita Finkenau), Altenheim (Epiphanien) , Schule (Meerweinschule) und dort jeweils weiterbearbeitet. Andere Bilder entstanden unter Beteilung von Passanten auf der Straße oder auf Stadtteilfesten.

 

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden am 16.8. und 17.8 .2019 im Goldbeckhaus präsentiert. Kommen Sie vorbei, es lohnt sich!

 

Kontakte:
tagewerk.jarrestraße
Goldbekhaus
 

07.08.2019

Zum Abheben: Kult für Alle!

Der Countdown läuft: Am 07.09.2019  steigt zum zweiten Mal unser Inklusionsfestival „Kult für Alle“ – und es wird mindestens so grandios wie beim ersten Mal! Wir feiern im Stadtteilzentrum HausDrei, Hospitalstraße 107 in Altona. Beginn ist um 17.00 Uhr.

 

Der „treffpunkt.altona“ von alsterdorf assistenz west, Insel e.V. und „Stadttreiben“ von Leben mit Behinderung haben gemeinsam mit vielen Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Stilrichtungen ein tolles Programm mit spannenden Gästen auf die Beine gestellt.

 

Unser vorrangiges Anliegen ist es, zusammen Spaß zu haben! Und wir möchten möglichst viele Menschen dazu einladen, inklusive Aktivitäten aus Musik, Kunst und Literatur kennenzulernen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, allen Künstlerinnen und Künstlern – egal ob mit Behinderung oder ohne – eine „Bühne“ zu bieten. Was zählt, ist die Kunst!

 

„Kult für Alle“ findet bei unserem Kooperationspartner, dem Stadtteil-Kulturzentrum HausDrei e.V. statt. Es wird viel zu entdecken geben: Ausstellungen, Lesungen, Kunst zum mit Machen und zwei Konzerte. Danach steigt die Aftershowparty mit den DJs Jan & Jan.

 

Übrigens: HausDrei ist barrierefrei zu erreichen. Schrift- und Gebärdendolmetscher- *innen sowie eine Induktionshöranlage stehen zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

„Kult für Alle“
Datum: 7. September 2019 ab 17 Uhr
Ort: HausDrei, Hospitalstraße 107 in Altona
Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

 

So kommt man hin:
Bus: Linen 15, 20, 25, 183, 283, 600 bis Haltestelle „Max-Brauer-Allee Mitte“
S-Bahn: Holstenstraße, ca. 5 Min. oder Altona und Reeperbahn je ca. 15 Min. zu Fuß

 

Kontakte
treffpunkt.altona
HausDrei e.V.

26.07.2019

Die weltweite Aktion „Deckel gegen Polio“ ist beendet

Als offizieller Partner von „Deckel drauf e.V.“ war alsterdorf assistenz west (aawest) gemeinsam  mit Klienten und Mitarbeitenden dabei. Das Prinzip war einfach und genial: Die Plastikdeckel von ausgedienten Getränkepackungen oder Saftflaschen wurden gesammelt und an Verwertungsfirmen verkauft. Das Ziel war es, durch den Erlös Menschen weltweit vor Polio, der sog. „Kinderlähmung“ zu bewahren. Dabei entsprachen 500 Deckel, die aus einem besonders hochwertigen Kunststoff bestehen, einer Impfung.

 

Laut Deckel drauf e.V. war das Projekt ein voller Erfolg und es wurde eine Deckelflut mit einem Gewicht von über eine Tonne gesammelt. Die Bill-Gates-Stiftung hatte zugesagt, die Erlöse zu verdreifachen, und so konnten weit mehr als drei Millionen Impfungen verabreicht werden.

 

Über ein Jahr lang haben die Klientinnen und Klienten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der aawest in den Wohnhäusern sowie in den Tagewerken Plastikdeckel gesammelt. Im tagewerk.kirchdorf süd wurden außerdem im Rahmen eines Beschäftigungsangebotes die Info-Materialien von „Deckel drauf“ konfektioniert. Es war für alle eine schöne Erfahrung, Teil eines weltweiten humanitären Projektes zu sein.

 

Aber nun ist das Projekt zur Jahresmitte ausgelaufen. Grund ist vor allem, dass die Preise für Kunststoff auf dem Weltmarkt deutlich gesunken sind. Wer die spannende Geschichte der Aktion noch einmal genauer nachlesen möchte, kann das auf der Internetseite von Deckel drauf e.V. tun.

 

Aber ganz vorbei ist es noch nicht: Zum Abschluss gab es in der aawest noch einmal einen richtigen Sammel-Endspurt und die letzten „Big-Bags“ voller Plastikdeckel warten im tagewerk.alsterdorfer.markt auf ihre Abholung.

 

24.06.2019

"Gemeinsam mehr bewegen"

Immer donnerstags steigt seit ein paar Wochen im Sprach- und Bewegungszentrum in Wilhelmsburg eine ganz besondere Aktion: ein Sportangebot für Menschen mit Behinderung. Da werden zum Beispiel Bälle durch den Raum gerollt und einander zugeworfen, leichte Dehn- und Streckübungen gemacht – und vor allem ganz viel Freude an Bewegung vermittelt.

 

Kein Wunder also, dass die kleine Sportgruppe sichtlich allerbester Laune ist und lautes Lachen und gegenseitiges Anfeuern bis auf die Straße zu hören sind. Jede und jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann mitmachen und wird einbezogen – jeweils im ganz individuellen Tempo und maßgeschneidert für die individuellen Möglichkeiten.

 

„Gemeinsam mehr bewegen“ heißt das Projekt, das auf eine Initiative des Bereichs „Sport und Inklusion“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) zurückgeht und das von der Aktion Mensch unterstützt wird. Ziel ist es, mehr Menschen mit Behinderung „in Bewegung“ zu bringen.

 

Im Rahmen dieses Projektes wird unter anderem die Ausbildung zum Übungsleiter „Sport in der Rehabilitation angeboten. Sven Maibaum und Christina Klinger vom tagewerk.elbinsel der alsterdorf assistenz west (aawest) haben gemeinsam mit Veronika Eibenova und Tobias Röhling (beide ebenfalls aawest) sowie weiteren Kolleginnen und Kollegen der ESA diese Ausbildung absolviert und leiten jetzt das Training. Sie verstehen es, ihre kleine Sportgruppe zu begeistern - das zeigen auch die Bilder des kurzen Films, den Aktion Mensch jetzt über die Sportgruppe gedreht und am 23. Juni 2019 im ZDF ausgestrahlt hat: Sehen Sie selbst!

 

Das Besondere an Reha-Sport: Mit einer Reha-Sport-Verordnung vom Arzt werden die Kosten für das Sportangebot von den Krankenkassen übernommen. Weitere Informationen zu der Ausbildung, die in Kooperation mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband angeboten wird, gibt es beim Bereich Sport und Inklusion unter Telefon 040 – 50773654.

26.06.2019

Die Erstausgabe des „tagewerker“ ist da!

Zum Niederknien findet Renato Noffke, Mitarbeiter im tagewerk.machbar, die erste Ausgabe des „tagewerker“, einem Zeitungsprojekt, bei dem Klientinnen und Klienten verschiedener Tagewerke von alsterdorf assistenz west (aawest) mitgemacht haben. Die Artikel der Zeitung beschreiben den Arbeitsalltag, besondere Projekte oder auch kreative Hobbies und gewähren so einen authentischen Einblick in persönliche Lebenswelten.

 

Heute Nachmittag wurde die Zeitung offiziell vorgestellt. Dazu begrüßte Jacqueline Reinking, Leitung des tagewerk.machbar, neben drei Redakteuren des „tagewerker“ weitere Gäste, unter anderem Daniel Guckelsberger, Bereichsleiter Barmbek/Alsterdorf von aawest. Christiane Morich von der Öffentlichkeitsarbeit hat das Projekt im Bereich Layout unterstützt.

 

Trotz der Hitze – Selters und Schweiß flossen in Strömen – lenkte Julia Kranz, Netzwerkerin bei aawest und Koordinatorin dieses Projektes, den Blick schon auf eine nächste Ausgabe: „Einige schöne Ideen haben wir noch in der Schublade“, berichtet sie. Darauf freuen wir uns schon jetzt!

 

22.06.2019

„Gelebte Inklusion“

Beim diesjährigen Hamburg Commercial Bank Run (ehemals HSH Nordbank Run) gingen insgesamt 640 Teams an den Start – eines davon waren Klienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der alsterdorf assistenz west (aawest). In ihren knallroten T-Shirts machten sie sich alle gemeinsam auf den Weg: vier Kilometer quer durch die Hafencity.

 

Und jeder in seinem Tempo und auf seine ganz eigene Art und Weise: Egal, ob laufend, rollend oder gehend – jede und jeder kann bei diesem Lauf mitmachen. Denn nicht das Tempo zählt, sondern der Teamgeist. „Das ist gelebte Inklusion!“, strahlte Henning Sievert vom aawest-Team. Was ihn besonders an seiner Mannschaft freute: „Es waren viele unserer Klienten mit am Start!“

 

Insgesamt waren mehr als 18.200 Läuferinnen und Läufer dabei, und sie alle wurden durch ihre Teilnahme auch für den guten Zweck aktiv: Die 134.000 Euro Spendenerlös kommen der Abendblatt-Initiative „Kinder helfen Kindern“ zugute. Diese unterstützt damit die Aktion „Kids in die Clubs“.

 

„Tolles Wetter, tolle Strecke, gute Verpflegung – und eine sehr gute Organisation“, lobte Henning Sievert, als er im Ziel einlief. Und für den Teilhabelotsen der aawest steht deshalb schon jetzt fest: Nächstes Jahr wird er wieder dabei sein!

14.05.2019

Neuer Pausen-Container für unsere Grünpfleger beim FC St. Pauli

Ein einzelner Mann mit seiner mobilen Maschine kam und erledigte mal eben routiniert den Austausch des alten Aufenthalts-Containers gegen einen neuen. Es war spannend für die Grünpflege-Gruppe und alle sonstigen Schaulustigen, dabei zuzusehen.

 

„Der alte Container war nicht mehr angemessen, das Dach war sogar schon undicht“, berichtet Monika Brauwers, Leitung des tagewerk.osdorf. „Den neuen Container haben wir mit einem finanziellen Entgegenkommen von der Firma Siloco bekommen“, freut sie sich.

 

Die Kooperation mit dem FC St. Pauli zur Pflege der Grünflächen im Nachwuchs-Leistungszentrum am Brummerskamp besteht zu beiderseitiger Freude und Nutzen bereits seit 2006. Dienstags und donnerstags gehen die Beschäftigten dort ihrer Arbeit nach.

 

Kontakte:
tagewerk.osdorf

Nachwuchs-Trainingsplatz FC St. Pauli
 

14.05.2019

Buntes Straßenfest in Harburg

Am Sonntag, den 2. Juni 2019 ab 13 Uhr ist es wieder so weit: die Harburger City verwandelt sich in eine bunte Partymeile.

 

Eine Kooperation von Behörden, verschiedenen Trägern und Akteuren im Stadtteil hat mit viel Engagement ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Mit dabei ist wie in den vergangenen Jahren auch alsterdorf assistenz west. In diesem Jahr lautet das Motto „Inklusion & Integration“.

 

Der Mittelpunkt ist die Bühne am Rathausmarkt, auf der die unterschiedlichsten Künstler mit und ohne Behinderung ihr Können präsentieren. Es ist für jeden etwas dabei – ein fröhlicher Sonntagnachmittag für die ganze Familie ist garantiert.

 

Das Programm im Einzelnen:

Moderation: Sven van der Maer

13:00 Uhr - Begrüßung durch die Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen

13:15 Uhr - Hemo and the Other / Swing und Cover Kapelle

13:40 Uhr - Lummensprung / Band

14:20 Uhr - Kantuta / Bolivianische Folklore

15:00 Uhr - Jan Schröder / Singer und Songwriter

15:40 Uhr - Hip Hop Academy / Hip Hop und Tanz

16:10 Uhr - Sounddrops Acapella / Chor

16:50 Uhr - Tanzschule Hädrich

17:20 Uhr - Rosi und die Knallerbsen / Cover Band

Durchgängig dabei: Gebärdendolmetscherin Jula Cramer.

 

Kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf eine tolle gemeinsame Feier.

13.05.2019

Alle Achtung, Ines Helke! 

Zum 13. Mal zeichnete die „Bild der Frau“ fünf Preisträgerinnen für Projekte aus, die einen Beitrag für ein sozialeres Miteinander, mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz leisten. Der „Goldene Bild der Frau“ genannte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

 

In diesem Jahr ist Ines Helke (Foto: zweite von rechts), Gründerin und Leiterin des Gebärdenchores HandsUp mit dem Motto „Wenn Hände singen, beginnen Herzen zu tanzen“ eine der Preisträgerinnen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Bis zum 22. Oktober können die Leserinnen der „Bild der Frau“ per Online-Abstimmung entscheiden, welches Projekt der Preisträgerinnen mit weiteren 30.000 Euro gefördert werden soll.

 

Die Verleihung findet am 23. Oktober im Hamburger Stage Operettenhaus statt. Wie in den letzten Jahren übernimmt Kai Pflaume die Moderation der Gala, zu der viele Gäste aus Show, Politik, Wirtschaft und Ehrenamt erwartet werden. Der Zusatzpreis aus der Online-Abstimmung wird von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, SPD überreicht.

 

Und noch ein Hinweis: Halten Sie die Augen offen – die Preisträgerinnen werden bundesweit mit einer Plakat-Aktion vorgestellt!

 

Hier können Sie mehr über HandsUp erfahren.
Hier geht es zur Online-Abstimmung.

17.02.2019

Rund 4.000 Besucher bei der Aktivoli Freiwilligenbörse

Die Aktivoli Freiwilligenbörse feierte 20jähriges Jubiläum – und rund 4.000 Besucher kamen: In den Räumen der Handelskammer hatte am Sonntag, den 17. Februar, das ehrenamtliche Engagement Hochkonjunktur.

 

Einen Tag lang wurden wieder Engagement-Interessierte und mehr als 150 verschiedene gemeinnützige Organisationen zusammengebracht. Mittendrin und voll dabei: auch die alsterdorf assistenz west (aawest) im Verbund mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA).

 

„Wir haben viele Menschen kennengelernt, viele Fragen beantwortet und hoffentlich ganz viele Interessierte für unsere Angebote begeistern können“, so Chris Meichner, zuständig für die Freiwilligen-Arbeit bei der aawest. Was sie dabei besonders freute: „Wir konnten verstärkt Interesse von vielen jungen Menschen beobachten. Und auch viele, die mitten im Berufsleben stehen, interessieren sich für ehrenamtliches Engagement.“

 

Einfach mal gemeinsam einen Kaffee trinken? Oder vielleicht miteinander ins Kino oder Theater gehen? Oder eine Begleitung für den Rollstuhlfahrer beim nächsten Fußballspiel? Chris Meichner hatte für alle Interessierten eine Adresse parat, wo ehrenamtlich tätige Menschen bei der aawest aktiv werden und sich einbringen können.

 

„Wir suchen Sie!“, hatte Chris Meichner alle Engagement-Ideen überschrieben – und ganz sicher ist das auch im nächsten Jahr wieder das Motto, wenn die Aktivoli Freiwilligenbörse in die 21. Runde geht.

 

 

Chris Meichner (2. von rechts) vertrat bei der Aktivoli Freiwilligenbörse die alsterdorf assistenz west im Team der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.

 

Text: Jeanette Nentwig, alsterdorf assistenz west

Foto: Arnd Streckwall

18.01.2019

Begeisterung über gelungene Vernissage im tagewerk.jarrestraße

Das tagewerk.jarrestraße wartete gleich zu Beginn des Jahres mit einer neuen Ausstellung auf: Am letzten Freitag wurde zur Vernissage eingeladen, und gezeigt wurden die kraftvoll farbigen Bilder der Hamburger Malerin Miriam Naber.

 

Die Portraits bekannter Persönlichkeiten erarbeitet Mirian Naber, die im Hauptberuf Ergotherapeutin ist, nach Schwarzweißfotos. Diese interpretiert sie experimentierfreudig und in üppiger Farbigkeit. Gemalte Gäste waren Frieda Kahlo, Patty Smith, Tom Waits und andere.

 

Die Veranstaltung locke viele Neugierige an, und der eigens ausgerollte rote Teppich tat ein Übriges. So kamen neben Freunden und Nachbarn viele Kunstinteressierte zur Ausstellungseröffnung in die Räume des Tagewerkes.

 

Miriam Naber erläuterte ihre Bilder dem interessierten Publikum, und so fanden viele schöne Gespräche statt. Nicht minder in intensive Gespräche eingebunden war Ramona Schielke vom Tagewerk in der Jarrestraße: Sie stellte interessierten Besuchern die Arbeit des Tagewerkes und die Angebote von alsterdorf assistenz west vor.

 

Die Beschäftigten des Tagewerkes waren an der Vorbereitung der Vernissage beteiligt. So übernahmen sie zum Beispiel die Überführung der Kunstwerke aus dem Atelier der Künstlerin in Eilbek. Und ein besonderes Highlight war das von Ramona Schielke und Ricarda Rosenowski, einer Beschäftigten im tagewerk.jarrestraße, großartig dargebotene Stück „People help the people“ der britischen Sängerin Birdy.

 

„Unsere Kulturveranstaltungen sind eine optimale Gelegenheit, um mit den Menschen aus dem Stadtteil in Kontakt zu kommen. Heute war es einfach perfekt. Am Ende haben wir alle um die Wette gestrahlt!“, so Ramona Schielke. Zur Feier des Tages hatten die Beschäftigten ihren Arbeitstag erst mittags begonnen, damit die Kraft auch bis zum Abend reichte. Und das tat sie, denn alle waren mit Begeisterung dabei.

 

Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. März 2019.
Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

 

tagewerk.jarrestadt

 

Archiv 2018

18.12.2018

„Helene Fischer ist eine entzückende Frau“

„Es war großartig! Aufregend! Einfach Wahnsinn!“ Am Tag eins nach den TV-Aufzeichnungen für die Helene-Fischer-Weihnachtsshow klingt die Stimme von Margit Langenbacher noch etwas rau. Und sehr begeistert. Kein Wunder: Die Leiterin vom treffpunkt.altona der alsterdorf assistenz west (aawest) ist erst kurz zuvor von zwei anstrengenden Tagen aus Düsseldorf zurückgekehrt. Dort trat der inklusive Gebärdenchor HandsUp unter Leitung von Ines Helke gemeinsam mit Soulsänger Stefan Gwildis in der großen Show der Schlagerkönigin auf. Ausgestrahlt wird die Sendung am 25. Dezember um 20.15 Uhr im ZDF.

 

Zwar musste weder Margit Langenbacher noch sonst eines der fast 40 Chormitglieder singen – schließlich handelt es sich ja um einen Gebärdenchor. Aber als „Managerin“ hatte Margit Langenbacher alle Hände voll damit zu tun, sämtliche Fragen und Absprachen zwischen den behinderten und nichtbehinderten Chormitgliedern sowie den Produzenten, Aufnahmeleitern, Beleuchtern, Tontechnikern, dem Team in der Maske und vielen anderen Menschen vor und hinter der Show-Bühne  zu koordinieren.

 

Doch der Aufwand und die vorübergehende Reibeisen-Stimme haben sich für sie und das Team mehr als gelohnt: „Das ist das tollste Erlebnis, das wir in vier Jahren Gebärdenchor HandsUp je hatten!“, schwärmt Margit Langenbacher. Gleich zwei Mal mussten die Mitglieder des Chors sowie alle anderen nationalen und internationalen Stars wie beispielsweise Eros Ramazzotti,  Hollywoodstar Kiefer Sutherland, „Mr. Despacito“ Luis Fonsi, Maite Kelly und Comedian Olaf Schubert für die Aufzeichnung der Sendung auf die Bühne. Und dann standen sie da – vor mehr als 10.000 begeisterten Zuschauern, im gleißenden Scheinwerferlicht und Glitzerglanz der aufwändig inszenierten  Bühnenshow, und präsentierten gemeinsam mit Helene Fischer und Soulsänger Stefan Gwildis ihr Lied „Wir haben doch jeden Berg geschafft".

 

„Ich habe den Auftritt in der Helene-Fischer-Show als große Ehre für uns alle empfunden, weil wir,  die sonst eher auf kleinen Bühnen auftreten, auf einmal auf einer ziemlich großen Bühne standen“, so Chorleiterin Ines Helke. „Mein besonderer Dank und auch Respekt gilt Stefan Gwildis: Er hat mit uns gemeinsam etwas umgesetzt, was noch kein Sänger vorher ins Leben gerufen hat.“

 

Und? Wie ist sie so? Die Helene Fischer? „Sie ist eine ganz entzückende Frau!“, verrät Margit Langenbacher, „warmherzig, charmant und überhaupt nicht abgehoben. Ich glaube, wir sind alle ein bisschen verliebt in sie…“ Und Ines Helke ergänzt: „Sie erfuhr durch unseren gemeinsamen Auftritt, dass Musik auch Gebärdenpoesie sein kann. So ein Erlebnis geht unter die Haut.“

 

All diese Eindrücke und Erfahrungen vor und hinter der Bühne entschädigen für die Mühen, die auch mit den Aufzeichnungen verbunden war: stundenlanges Warten, anstrengende Stellproben, ständige Veränderungen im Ablaufplan, jede Menge Verzögerungen, und Auftritte erst um 24 Uhr… Ja und dann war da noch diese After-Show-Party, zu der alle Künstler am Ende, als endlich alles „im Kasten“ war, um 2 Uhr morgens eingeladen wurden: Bis in die frühen Morgenstunden wurde gemeinsam gefeiert und getanzt. Und das schönste Kompliment des Abends gab es dabei von Paola Felix, die nach langen Jahren der musikalischen Abstinenz gemeinsam mit Helene Fischer ihren Hit „Blue Bayou“ gesungen hatte: „Ihr vom Gebärdenchor HandsUp ward für mich das Highlight der gesamten Show!“

 

Text: Jeanette Nentwig; alsterdorf assistenz west
Fotos: ZDF / Michael Zargarinejad

14.12.2018

Playmobil-Nachmittag im Treffpunkt Hölertwiete

Viele bunte Lebenswelten, wild durcheinandergewürfelt: Ein Krankenwagen, nachgebildet bis ins kleinste Detail vom Notarzt über die Transportliege bis zu Stethoskop und Tropf. Ein Ponyhof mit Pferden, Strohballen, Tränken, Zaumzeug und Striegel. Häuser, Möbel, Küchenausstattung, Badezimmerutensilien in Miniatur.

 

Da waren bei den kleinen Besucherinnen und Besuchern des Spiele-Nachmittags im Treffpunkt Hölertwiete Geduld, Freude am Puzzeln und Kommunikation gefragt: „Ich baue die Kutsche für den Bauernhof zusammen. Hat jemand die braune Deichsel gesehen?“ Die Kinder hatten ihren Spaß, und was noch toller war: am Ende durften sie die frisch sortierten Playmobil-Welten mit nach Hause nehmen.

 

Möglich gemacht wurde dieser Nachmittag durch eine von der Organisation „Der Hafen Hilft!“ vermittelte Sachspende. „Spenden statt Wegwerfen" ist das Motto dieses Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Sachspenden an soziale Einrichtungen in Hamburg zu koordinieren.

 

Jule Damm und Doris Lamnek, Mitarbeiterinnen der Ambulanten Diensten Süderelbe von alsterdorf assistenz west, finden das großartig: „Wir behalten die Angebote von „Der Hafen Hilft!“ schon länger im Auge und konnten für unsere Klienten bereits einige Male davon profitieren.“ Die Ambulanten Dienste nutzen die Räumlichkeiten im Treffpunkt Hölertwiete für Gruppenangebote im Rahmen der ambulanten Arbeit.

 

Kontakte
Der Hafen Hilft!
Treffpunkt Hölertwiete

21.12.2018

Herzliche Einladung: Adventsfeier in der Rothestraße

„Gute Worte, nette Menschen, heißer Tee“: Unter diesem Motto veranstaltet die Ev. Stiftung Alsterdorf seit einigen Jahren den „Lebendigen Advent“. Es sind täglich neue kleine weihnachtliche Veranstaltungen, die zum Innehalten einladen.

 

In diesem Jahr ist Cerstin Rose, die Hausleiterin des Wohnangebotes in der Rothestraße 56, mit dabei.  Ihre Veranstaltung findet an einem besonderen Datum statt: am 21. Dezember, dem Tag der Wintersonnenwende.  Nun werden die Tage länger, und wir gehen wieder helleren Zeiten entgegen. Cerstin Rose möchte die Gäste in den festlich geschmückten Räumen in der Rothestraße bei Gesprächen, Liedern und Geschichten auf die bevorstehende Festtagszeit einstimmen.

 

„Diese Zusammenkunft ist mir eine Herzensangelegenheit,“ erzählt sie, „ich freue mich auf viele Besucher, und ich bin gespannt darauf, wie sich der Nachmittag entwickelt.“  Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen besinnlichen und inspirierenden Nachmittag!

 

„Lebendiger Advent“
Wohnhaus Rothestraße 56
Freitag, 21.12.2018  / 15:00–17:00 Uhr 

27.11.2018

Das tagewerk.machbar backt Kekse für Schmidts Tivoli

„Boah – sind die lecker!“ Neun Augenpaare verfolgen gebannt, wie Christoph Wilson von einem Keks abbeißt und genießerisch kaut. Und als er den Keks für „ganz supertoll!“ befindet und begeistert gleich nach dem nächsten in der kleinen Tüte greift, strahlen die Beschäftigten und Mitarbeiter des Tagewerks machbar der alsterdorf assistenz west (aawest) mit ihm um die Wette. Denn sie haben diese Kekse gebacken. Und zwar nicht etwa irgendwelche Kekse – sondern Kekse, die im aktuellen Musical „Die Weihnachtsbäckerei“ im Schmidts Tivoli mit Winter- und Weihnachtsliedern von Rolf Zuckowski verteilt werden!

 

Für die Übergabe der Keks-Tüten aus der aktuellen Back-Woche waren die sechs Keks-Bäckerinnen und –Bäcker mit drei Mitarbeiterinnen der machbar jetzt alle gemeinsam zur Reeperbahn gefahren, wo sie von Christoph Wilson, gastronomischer Leiter der Theater-Gastronomie am Schmidts, empfangen wurden. Auch Musical-Produzent Martin Lingnau („Heiße Ecke“, „Das Wunder von Bern“) nutzte eine kleine Theater-Pause, um ebenfalls bei den fleißigen Keks-Bäckern im Schmidts-Foyer vorbeizuschauen – schließlich geht es in dem von ihm (sowie Hannah Kohl) arrangierten und produzierten Weihnachts-Musical ja genau darum: Weihnachtskekse!

 

Und weil die Back-Kooperation zwischen Tagewerk machbar und Schmidts Theater so gut läuft, lud Christoph Wilson das gesamte Team als Dankeschön auch gleich zur nächsten Aufführung des Weihnachtsmusicals ins Schmidts Theater ein – und das ist für die Keksbäcker ein ganz wunderbares Weihnachtsgeschenk!

 

Kontakt

Schmidts Tivoli

tagewerk.machbar

06.10.2018

Reisen macht Spaß – am meisten in der Gemeinschaft

Auf der Bewohnerbesprechung gemeinsam beschlossen, und am 6. Oktober 2018 war es so weit: Großausflug von Eltern und Kindern aus unserem Wohnangebot in der Bernadottestraße nach „Afrika“ in den Serengeti Park. Eine Spende der HASPA hat es möglich gemacht.

 

Eine junge Teilnehmerin berichtet: „Wir sind mit einem Safaribus durch den Park gefahren. Der Ranger Tom war toll. Wir haben viele Tiere gesehen. Die Giraffen waren toll. Die haben mich an  Afrika erinnert, denn ich komme aus Ghana.“ Weitere tierische Highlights waren die mächtigen Elefanten und die herumtollenden Affen. Da wurde fotografiert was das Zeug hält.

 

Nach der Fahrt durch den Park war noch Zeit für einen Besuch im Vergnügungspark. Während die Größeren ausgiebig Karussell und Achterbahn fuhren, vergnügten sich die Kleinen auf dem Spielplatz und hüpften sich auf dem Trampolin müde. Eine Mutter aus dem Eltern-Kind-Bereich ergänzt: “Wir fanden den Ausflug in den Serengeti-Park super. Es war interessant, mit dem Bus durch die verschiedenen Tierwelten zu fahren. Ganz viel Spaß hatten wir im Streichelzoo bei den Eseln.“

 

Für das Gelingen des Ausflugs war auch Einsatz erforderlich, denn die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln war recht kompliziert: Es musste mehrfach umgestiegen werden und wegen eines defekten Fahrstuhls in Buchholz war männliche Muskelkraft gefragt, um einen Rollstuhl durch die Unterführung von einem Gleis zum anderen zu transportieren. Aber alle waren sich einig: Für diesen schönen gemeinsamen Tag, hat sich jede Mühe gelohnt!

 

Gleich eine ganze Woche ging eine Gruppe aus dem Bereich Ambulante Leistungen Barmbek / Dulsberg auf Reisen. Ziel war Las Palmas und Zweck ein „großes einwöchiges Sommerurlaubsabenteuer“, so Assistenz Claas Schwarz, der vier Klienten in die Ferien begleitete.

 

Claas Schwarz berichtet weiter: „Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität war ein spezieller Strandabschnitt sehr attraktiv. Eine sanft  abfallende Rampe führt zu einem an den Seiten offenen Pavillon mit Holzboden. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes vor Ort wurden nicht müde, bewegungseingeschränkten Badegästen die Nutzung des imposanten Strandrollstuhles anzubieten, mit dessen Hilfe man unkompliziert ins Wasser und wieder heraus gelangen kann. Diese beispielhafte Möglichkeit hat uns beeindruckt wurde von vielen Menschen genutzt.“

 

Die Gruppe war in einer großen, stilvoll ausgestatteten Wohnung mit Dachterrasse untergebracht. Es wurden Ausflüge unternommen, gut gegessen und auf der Promenade flaniert. Natürlich vergingen die Tage viel zu schnell. Claas Schwarz: „Wir hatten eine sehr schöne Woche auf dieser fast „afrikanischen“ Insel mit allerlei neuen Eindrücken, aber auch vielen entspannten Momenten. Uns bleibt eigentlich nur, ein Dankeschön an unsere Team,- und Bereichsleitung auszusprechen. Durch ihr Engagement wurde die Spendenbereitschaft von alsterdorf assistenz west aktiviert, und damit haben sie maßgeblich zum Zustandekommen dieser Abenteuerreise beigetragen. Herzlichen Dank!“

29.10.2018

„Quartier der Generationen“ – alsterdorf assistenz west ist mit dabei!

„Das Baakenhafen-Quartier ist eine Perle der Hamburger Stadtentwicklung“, lobte die Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeld anlässlich der Grundsteinlegung am 29. Oktober 2018. Hervorzuheben ist neben der attraktiven Lage direkt am Fleet insbesondere die bunte Mischung der Wohnkonzepte für Menschen jeden Alters sowie die ökologische Nachhaltigkeit.

 

Auch die alsterdorf assistenz west ist mit 24 der insgesamt 373 Wohneinheiten am „Quartier der Generationen“ beteiligt. In der Hausgemeinschaft Baakenhafen wird die alsterdorf assistenz west als Assistenzdienstleisterin Menschen mit geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen unterstützen. Die barrierefreien Apartments liegen auf verschiedenen Etagen und bieten auch für Menschen mit sehr hohem Assistenzbedarf die Möglichkeit, selbstständig zu leben. Wir unterstützen ambulant und passgenau nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Mieter. Ihnen wird auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung stehen.

 

Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist bereits vorhanden: Die U-Bahn-Haltestelle „Hafencity Universität“ ist fünf Minuten entfernt. Für Leben im Quartier werden Wochenmärkte sowie Freizeit- und Kulturveranstaltungen auf dem nahegelegenen Lola-Rogge-Platz sorgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 vorgesehen.

 

Ein weiteres Wohnprojekt im Baakenhafen ist bereits in Planung, die alsterdorf assistenz west  wird auch dort mit 17 Wohnungen beteiligt sein. 

 

Sind Sie an unseren Wohnprojekten im Baakenhafen interessiert?

Wenden Sie sich an unser Eingangsmanagement: Telefon 040 / 35 74 81 37 oder angebotsberatung@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

 

Unbedingt vormerken!

Am 06.11.2018 kommt die „UKW Band“ ins tagewerk.vogelweide.

Haben Sie Lust auf einen Konzertabend voller Lebensfreude und musikalischer Finesse? Dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch in unserem Tagewerk: Die UKW-Band kommt zu einem Auftritt in die Vogelweide!

 

Die Konzerte der UKW Band sind voller Schalk und Sommerstimmung, die Sie im Nu anstecken und auf eine humorvoll-musikalische Reise mitnehmen werden. An diesem Abend wird die UKW Band vor allem eigene Kompositionen spielen: Weltmusik, Folk und Soundtracks.

 

Besetzung:
–  Diatonisches Akkordeon und Gesang: Ulrich Kodjo Wendt
–  Saxofone, Flöten, Luftpumpe und Gesang: Anne Wiemann
–  Perkussion und Gesang: Yogi Jockusch
–  Kontrabass, Gitarre und Gesang: Arne A. Theophil

 

Dienstag, 6. November 2018 / 19 Uhr
Vogelweide 20b, 22081 Hamburg

 

Der Eintritt ist frei.

 

Veranstalter: Kulturpunkt im Barmbek°Basch und tagewerk.vogelweide

 

Noch ein Tipp: Vor dem Konzert werden leckere afghanische Speisen angeboten.
Das Essen kostet 5,00 Euro, Getränke gibt es zu günstigen Preisen.

 

Kontakte:
tagewerk.vogelweide
Barmbek°Basch
Ulrich Kodjo Wendt 

22.10.2018

Eine Lesung, die unter die Haut geht

„Jetzt reiß dich doch mal zusammen!“ – Ein schrecklicher Satz. Und er wird noch viel schrecklicher, wenn das mit dem Sich-Zusammenreißen-Sollen überhaupt nicht funktioniert. Weil man krank ist. Weil es nicht geht. Weil alles nur noch weh tut. Weil da keine Kraft ist, für gar nichts.

 

Heide Fuhljahn ist mit diesem Satz aufgewachsen. Er hat sie seit ihrer Kindheit begleitet. Denn Heide Fuhljahn litt fast zehn Jahre lang an schlimmsten Depressionen. Oft hatte sie in diesen Zeiten keinen Lebens-Mut mehr. Doch die gute Nachricht ist: Sie hat die Depression überwunden. Und sie ist inzwischen wieder so stark, dass sie Sachbücher über ihre Geschichte und Erfahrungen schreiben kann; Bücher, aus denen sie jetzt in den drei Begegnungsstätten der alsterdorf assistenz west (aawest) vorlas und aus ihrem Leben erzählte.

 

„Während andere Menschen meines Alters Familien gründeten, Karrieren aufbauten und Häuser kauften, war ich im Wesentlichen nur eines: krank. Und so richtig normal und gesund gefühlt habe ich mich eigentlich nie.“ Mehrere Jahre lang war die Psychiatrie Heide Fuhljahns zweites Zuhause. Die Hamburger Journalistin und Autorin hat es nach unzähligen Klinik-Aufenthalten und Therapien geschafft, sich zurück ins Leben zu kämpfen. Doch es war ein harter Weg. Und sie hat einen hohen Preis dafür bezahlt. Gleichzeitig ist sie dankbar, dass ihr geholfen werden konnte – von guten Ärzten, Therapien, und mit Hilfe geeigneter Medikamente. Ohne diese Unterstützung wäre sie heute wahrscheinlich nicht mehr am Leben: In den vielen dunklen Stunden ihres Lebens schien nur noch Selbstmord dem endlosen Leiden endlich ein Ende bereiten zu können.

 

„Mantel aus Blei“ heißt eines der Kapitel aus ihrem Buch „Kalt erwischt“, aus dem sie jetzt vorlas. Darin schildert sie in eindrücklichen Worten, wie schwer bei einer Depression schon scheinbar alltägliche Verrichtungen wie beispielsweise das Duschen fallen können: Aufstehen, Pyjama ausziehen, Wasser aufdrehen, Duschgel in die Hand nehmen, Haare shampoonieren, Abtrocknen… Was gesunde Menschen mal eben im Vorbeigehen erledigen, wurde für sie zum fast unüberwindbaren Kraftakt. Doch nicht nur der Alltag raubte ihr jegliche Kraft – als besonders schlimm empfand sie es auch, als sie sich eingestehen musste, dass sie nicht mehr richtig lesen konnte. „Die Buchstaben waren irgendwann nur noch kryptische schwarze Zeichen auf weißem Grund“, erzählt sie. Und das muss für sie, als Journalistin und „Frau des Wortes“, ein unfassbarer Albtraum gewesen sein.

 

„Von Wahn und Sinn“ heißt Heide Fuhljahns zweites Buch. Daraus las sie ein Kapitel über einen Apotheker, der „nach außen erfolgreich und nach innen zerstört“ war, basierend auf einem echten Fall, wenn auch verfremdet. Während „Kalt erwischt“ eher ein Sachbuch und persönlicher Bericht ist, gibt das zweite Buch auch anhand anderer Patienten-Fälle einen Überblick und eine Anfangs-Orientierung über die zahlreichen Therapie-Möglichkeiten.

 

Inzwischen gehören Buchstaben und Worte also wieder zum Alltag von Heide Fuhljahn. Und ihre beiden Bücher sind mehr als „nur“ Sachbücher: Sie zeigen Wege aus der Krise auf. Räumen mit Vorurteilen auf.  Und sie machen Mut: Betroffene können wieder neuen Lebens-Sinn und Hilfe finden – ohne Sich-Zusammen-Reißen müssen.

30.09.2018

Freude über neue Fahrräder

Rund 3.000 Euro sind bei der Spenden-Aktion „White summer charity party“ der beiden Architekten Malte Kramer und Jan Siemer zusammengekommen. Unterstützt worden war die Aktion auch von Eddy Kante, dem ehemaligen Personenschützer von Udo Lindenberg.

 

Jetzt bekamen die ersten Klientinnen und Klienten der alsterdorf assistenz west gGmbH (aawest) neue Fahrräder, die durch diese Spenden-Aktion des Architekturbüros SKAI in Kooperation mit dem Fahrradladen alsterspeiche möglich wurden. „Mir ist mein altes Fahrrad leider vor einiger Zeit gestohlen worden“, erzählt Tatjana Pietron (Foto: Mitte), „umso mehr freue ich mich, dass ich mir jetzt so ein tolles neues Rad aussuchen durfte. Danke!“

 

Die Klientin der aawest war nach der symbolischen Scheckübergabe von Malte Kramer an Jeanette Nentwig, Fachbereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation bei der aawest, auch mit dabei bei einer kleinen Fahrradtour rund um den Bramfelder See samt Zwischenstopp am dortigen Crepes-Stand. Eingeladen hatte Malte Kramer dazu sowohl die Klientinnen und Klienten der aawest als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Architekturbüros.

 

Übrigens: Dass Tatjana Pietrons Vater Profi-Rennfahrer war, war dem schwungvollen Fahrstil seiner glücklichen Tochter dabei durchaus anzumerken.

 

Kontakt:

SKAI Siemer Kramer Architekten Ing.

alsterspeiche

 

12.09.2018

NAHT-Markt: Kunst, Kultur, Bildungs- und Qualifizierungsangebote

Wo sind meine Stärken und Talente? Auf welche Aus- und Weiterbildungen habe ich Lust? Welche beruflichen Themen interessieren mich ganz besonders? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen von Menschen mit Behinderung beantworteten beim Marktplatz NAHT im VIVO Altona auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der alsterdorf assistenz west (aawest). Zehn Mitglieder zählt das Netzwerk für Arbeit Hamburger Tagesförderstätten (NAHT) und sie alle stellten sich jetzt mit ihren Arbeitsangeboten bereits zum 18. Mal öffentlich vor.

 

Daran, dass der NAHT-Markt damit nun erwachsen geworden ist, erinnerte Detlef Boje (Bereichsleiter des Rauhen Hauses) in seiner Eröffnungsrede. Und auf die Bedeutung von Begegnung sowie die Wichtigkeit von „sich vernetzen und austauschen“ wies Munise Demirel von der Behörde für Kultur und Medien hin. Und davon gab es auch in diesem Jahr jede Menge – nicht nur an den Ständen, sondern auch bei den Fachvorträgen sowie den bejubelten Auftritten der „Carla Band“, der Trommelgruppe, und den Walk Acts des theater 36.

 

Denn „Kunst und Kultur“ waren in diesem Jahr das Schwerpunkt-Thema des Marktplatzes NAHT – und die Besucher konnten auch alle gleich selbst künstlerisch aktiv werden: Mitarbeiter des Tagewerks Jarrestraße der aawest hatten eine riesengroße weiße Leinwand, ganz viele Farbtöpfe und Pinsel mitgebracht und lud alle Marktplatz-Besucher ein, gemeinsam ein Kunstwerk zu gestalten. Auf diese Weise entstand ein knallbuntes Bild – ein echtes Gemeinschaftswerk und Symbol für Vielfältigkeit.

 

10.09.2018

Ahoi – und Dankeschön für 40  tolle Jahre!

So lautete das Motto anlässlich der Verabschiedung von Ille Benkmann nach 40 Jahren als Freiwillige in der alsterdorf assistenz west. In diesen vier Jahrzehnten hat Ille Benkmann viel bewegt – sei es als Mitglied des Stiftungsrates, als engagierte Elternvertreterin oder im Ehrenamt in unterschiedlichsten Zusammenhängen!

 

So kamen am vergangenen Montag viele Wegbegleiter aus Vorstand, Stiftungsrat, Freiwilligengremien, den verschiedenen Assistenzgesellschaften und dem kirchlichen Leben zusammen, um einer außergewöhnlichen, großzügigen und tatkräftigen Frau ihren ganz persönlichen Dank auszusprechen.

 

Nach einer so langen und bewegenden Zeit für die Interessen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und all den mit ihr verbundenen Menschen gab es an diesem Abend natürlich viel zu erzählen. Geschichten – Ernstes und auch Anekdoten – aus dem reichen Fundus des miteinander Erlebten. Ein bemerkenswerter Abschied für eine bemerkenswerte Frau.

 

Vielen Dank, liebe Frau Benkmann!

07.09.2018

Ausklang der Reihe „Kultur im Park“ mit „Dain Fadinzt“

Zum letzten Mal für dieses Jahr lud die „Fett’sche Villa“ in Niendorf zu einer Kulturveranstaltung ein. Vier Profimusiker mit und ohne Behinderung, die als Formation „Dain Fadinzt“ seit Jahren gemeinsam musikalisch unterwegs sind, bildeten den Ausklang der Veranstaltungsreihe „Kultur im Park“.

 

Zu Gehör kamen Popklassiker der Achtziger Jahre, zum Teil mit eigenen Texten kreativ verfeinert. Und Dank des Regenwetters fand das Konzert spontan auf der hölzernen Veranda der stilvollen Villa statt.

 

Anliegen der Veranstaltungsserie „Kultur im Park“ der „Fett’sche Villa“, einem Wohnangebot von alsterdorf assistenz west, ist es, die guten nachbarschaftlichen Verbindungen im Stadtteil auszubauen und das umfangreiche Assistenzangebot von alsterdorf assistenz west näher vorstellen.

 

Hausleiter Rüdiger Scheel freut sich schon auf eine Fortsetzung der Kulturangebote im schönen Park der Villa im kommenden Jahr: „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir haben neue Verbindungen knüpfen können und einige treue Seelen für unsere Veranstaltungen gewonnen.“

 

Informationen und Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Kontakte
Fett’sche Villa
Barner 16 / Dain Fadinzt

07.09.2018

Sommerfest in der Rothestraße

Ottensen ist beliebt, beliebter als es Wohnungen gibt... Doch mitten in diesem lebendigen bunten Stadtteil, in der sympathischen Rothestraße, hat die alsterdorf assistenz west ein Wohnangebot für Menschen mit unterschiedlichem Assistenzbedarf. Zu dem Haus gehört ein großer Hofgarten, der von den Nachbarn gern und oft gemeinsam genutzt wird. So auch am vergangenen Freitag, da lud die Hausgemeinschaft zum jährlichen Sommerfest ein.

 

Hausleiterin Cerstin Rose und Hausbewohner Florian Haß begrüßten gemeinsam die Gäste: Nachbarn, Freunde und Interessierte. Die Stimmung war heiter, trotz des wolkenverhangenen Himmels, aus dem es gelegentlich schauerte. Aber wer feiern möchte, lässt sich von so kleinen Widrigkeiten nicht schrecken: Pavillons waren vorsorglich über den Sitzgruppen und dem Grillplatz aufgestellt worden, und das Gitarrenduo funktionierte kurzerhand den Fahrradschuppen zur Bühne um. Es gab Rockklassiker mit vollem Gitarren- und Stimmeinsatz, und die Füße des Publikums konnten nicht anders als mitwippen.

 

Für das leibliche Wohl sorgte ein üppiges Buffet mit süßen und herzhaften Speisen und reichlich leckere Würstchen vom Grill.


Kontakt
Wohnhaus Rothestraße

03.08.2018

Fit for Fun – jetzt, und nicht irgendwann später vielleicht!

Als ob die Wangen dieser Tage nicht schon ohne Bewegung gerötet wären! Aber es gibt sie noch, die Helden des Alltags: Am Freitagnachmittag bei 40 Grad im Konferenzraum der Geschäftsstelle startete unter fachkundiger Anleitung das erste Training mit den neu angeschafften „Smoveys“.

 

Noch einmal zur Erinnerung: alsterdorf assistenz west hat in diesem Jahr den Hamburger Gesundheitspreis gewonnen! Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich… die Geschäftsführerin Andrea Stonis ließ es sich denn auch nicht nehmen, die neuartigen Sportgeräte und auch ihre eigene Kondition auf den Prüfstand zu stellen.

 

Unterschiedlichste Übungen, die mit den „Smoveys“ ausgeführt werden können, dienen der Kräftigung und Lockerung der Muskeln sowie der Entspannung. Das surrende Geräusch der „Smoveys“ gibt den Übungen einen meditativen Charakter. Allen Beteiligten hat es sichtlich Spaß gemacht. Versuchen Sie es doch auch einmal!

 

Es sind etwa zwanzig Paare „Smoveys“ angeschafft worden, die in der Geschäftsstelle entliehen werden können. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Training in Ihrem Team? Nähere Informationen dazu erteilt Ihnen gern Viola Wilkens.

 

Kontakte
Viola Wilkens  
Smoveys Homepage

03.08.2018

Diebesgut im Park der Fett’schen Villa

Die spannenden Erlebnisse eines gewissen Ali Baba und dessen Kontakt zu einer räuberischen Bande waren dieses Mal das Thema bei "Kultur im Park". Maren Grunwald, Mitarbeiterin der Bücherhallte Niendorf, hatte den Schatz der vierzig Räuber gleich mitgebracht und trug die Erzählung aus Tausend und einer Nacht mit begeisterndem Enthusiasmus vor.

 

Einige Passagen der Geschichte sang sie aus voller Brust (auch um dem Lärm des Feierabendverkehrs etwas entgegenzusetzen) zur Gitarre. „Na klar“, sagte manch einer, „ich kenne die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern…, aber wie war das nochmal genau?“ Herzlichen Dank, liebe Frau Grunwald, dass Sie uns da auf die Sprünge geholfen haben!

 

In Kooperation mit der öffentlichen Bücherhalle Niendorf fand dieser Nachmittag mit Lesung, Bücherflohmarkt, Spielen sowie Speisen und Getränken im Rahmen der Reihe „Kultur im Park“ statt.

 

Die abschließende Veranstaltung wird am Freitag, den 7. September 2018 von 18 bis 19 Uhr ein musikalischer Sommerabend mit der Band „Dain Fadinzt“ sein. Kommen Sie doch vorbei! Der Eintritt ist frei.

 

Kontakte
Bücherhalle Niendorf

Wohnangebot Fett’sche Villa

20.07.2018

Ein Sommernachmittagstraum voller Überraschungen

Wenn der Paul-Stritter-Weg 6 zum Sommerfest lädt, ist Besonderes zu erwarten. Da sich dies mittlerweile bis über die Grenzen des Alsterdorfer Marktes herumgesprochen hat, feierten am Freitag, den 20.7.2018 zeitweise über 90 Menschen auf dem Gelände rings um das Apartment-Haus D. Zahlreiche Freund*Innen aus den Nachbarhäusern und den Arbeitsstellen, Angehörige, Bekannte und Gesetzliche Betreuer*innen kamen zum Spielen, Tanzen und Klönen. Auch aus den umliegenden Geschäften und der Apotheke am Alsterdorfer Markt haben die Mitarbeiter*Innen nach Feierabend noch auf einen Überraschungsbesuch vorbeigeschaut.

 

„Das Besondere an solch einem Sommerfest ist ja, dass bei dieser Gelegenheit Menschen, die sich vor allem aus der alltäglichen Zusammenarbeit kennen, in einem lockeren Rahmen begegnen und ins Gespräch kommen.“ (Zitat Alexander Lott). An der Cocktailbar fiel dies besonders leicht, da Chico F. durch seine perfekt gemixten alkoholfreien Cocktails ersten Gesprächsstoff bot.

 

Ein weiteres Highlight des Sommerfestes war auch 2018 wieder die Open Stage. Yasmin E. von der Firma Careflex begeisterte im Gesangsduett mit Peter W. aus Haus C , das inklusive Bandprojekt der Kulturküche gab Rock vom Feinsten zum Besten, ebenso wie Christian K., dessen Sohn Jonas seit Jahren im PSW 6 lebt. Man munkelt außerdem, die derzeitige Hitzewelle im ganzen Land wurde im PSW 6 entfacht. Dies soll geschehen sein, als die heißen Rhythmen des HUGO (Hamburger Ukulelen Orchesters mehr als nur die Holzkohle der beiden Grillmeister Tom M. und Melanie R. entfachten.

 

Die wohl schönste Überraschung an diesem Nachmittag erlebte ein Bewohner des Paul-Stritter-Wegs. Nach über vierzig Jahren konnte dieser dank mehrerer glücklicher Zufälle und einer aufmerksamen gesetzlichen Betreuerin ein Wiedersehen mit seiner Schwester feiern. Und so kam es im Schatten der alkoholfreien Cocktailbar zu Szenen ausgelassener Freude und Heiterkeit bei allen, die an diesem Nachmittag gemeinsam mit dem Haus D den Sommer feierten.

20.07.2018

Sommerfest im Sommerkamp

„So viele Gäste hatten wir noch nie!“, freut sich Silvia Ahrens über die vielen Gäste beim Sommerfest und Tag der offenen Tür beim treffpunkt.sommerkamp. Gemeinsam mit dem Team von den ambulanten Diensten wurde auch in diesem Jahr wieder kräftig gefeiert und ein schönes Fest auf die Beine gestellt: Bei Kaffee und Kuchen, Erdbeer-Bowle und Zuckerwatte sowie leckerem (und natürlich von der Kochgruppe selbstgemachtem!) Nudelsalat und Würstchen vom Grill war jede Menge Gelegenheit für nette Klönschnacks, Austausch und Begegnungen. Und auch das Musiker-Duo (Kontrabass und Gitarre) sorgte für allerbeste Stimmung. Keine Frage: „Das machen wir auf jeden Fall nächstes Jahr wieder!“, verspricht schon heute Silvia Ahrens.

20.07.2018

Kleine Deckel – große Wirkung !

„Deckel sammeln – Leben retten: wir machen mit!“ lautet seit Beginn des Sommers das Motto in den Wohnhäusern und Tagewerken der alsterdorf assistenz west.

Denn: Ab sofort sind wir offizieller Kooperationspartner von Deckel drauf e.V.!

 

„Deckel gegen Polio“ heißt das Projekt des Vereins Deckel drauf – und das bedeutet, dass durch die Sammlung und den späteren Verkauf von Getränkedeckeln aus Kunststoff an Recyclingunternehmen Polio-Schutzimpfungen finanziert werden. Poliomyelitis, auch Polio genannt, ist eine Virus-Erkrankung. Sie verursacht die sogenannte Kinderlähmung. 500 gesammelte Deckel entsprechen einer Impfung!

 

Und das Beste daran: Jede und jeder kann mitmachen beim Deckel-Sammeln! Einfach die Kunststoffdeckel und –Verschlüsse von Getränken wie zum Beispiel Wasser, Milch oder Erfrischungsgetränken zuhause sammeln und dann in einem unserer beteiligten Tagewerke (tagewerk.alsterdorfer markt, tagewerk.alsterpalette, tagewerk.eidelstedt, tagewerk.elbinsel, tagewerk.fuhle, tagewerk.große bergstraße, tagewerk.jarrestadt, tagewerk.vogelweide) oder dem treffpunkt.ekenknick abgeben! 

 

Kontakt:

Stefan Brehmer

Telefon 040 / 35 74 81 17 

stefan.brehmer@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de 

02.07.2018

Unternehmensberater entern Garten der Fett’schen Villa

„Unsere Gäste haben super reingehauen bei der Arbeit und ganz viel geschafft!“ Rüdiger Scheel strahlt übers ganze Gesicht – kein Wunder: Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma PwC waren einen Samstag lang im Rahmen eines Social Days im Garten der Fett’schen Villa im Einsatz. Mit vereinten Kräften wurden nicht nur Hecken geschnitten, Blumen gepflanzt und Unkraut gezupft – es standen auch noch ganz andere Groß-Projekte auf dem Programm: So wurde dank einer Spende der Unternehmensberater auch ein Sandkasten möglich sowie vier Pfähle für Hängematten einbetoniert.

 

„Direkt nachdem wir mit der Sandkiste fertig waren, ist der erste Klient gleich reingesprungen – das war das beste Dankeschön! Und wir hatten einen wunderbaren Tag“, freut sich Niklas Günther von PwC, der den Social Day intern organisiert und die Spende möglich gemacht hatte.

 

Doch natürlich wurde nicht nur gemeinsam gearbeitet – auch das gegenseitige Kennenlernen von PwC-Mitarbeitern, Klientinnen und Klienten sowie den Mitarbeitern der Fett’schen Villa führte bei allen Beteiligten zu neuen Einblicken in die Lebenswelt der jeweils anderen. Und zum Abschluss gab es nach getaner Arbeit noch ein gemütliches Beisammensein und natürlich eine kulinarische Stärkung für alle.

 

Kontakte:
pwc Deutschland  
Fett'sche Villa

01.07.2018

Popmusik unter Linden: ein perfekter Tag mit Kultur im Park

Bestes Sommerwetter und ein Publikum in freudiger Erwartung, dazu Kaffee und Kuchen vom Buffet, das sind beste Voraussetzungen für einen herrlichen musikalischen Nachmittag im Freien.

 

Das Programm eröffnete Erika Schramek, Leiterin des Wohnangebotes „An der Feldmark“, mit dem Lied „One Hand“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. „Ich möchte es als Inklusionslied umwidmen. Wir alle haben Hände und Herzen und viel mehr gemeinsam als uns trennen könnte“, so ihre einleitenden Worte. Dieser Termin der Reihe „Kultur im Park“ kam maßgeblich auf Eríka Schrameks Initiative und Organisation hin zustande.

 

Zu Gehör kam dann ein buntes Programm zeitgenössischer Popsongs. Mal solo gesungen, mal im Duett, aber stets begleitet vom Mann am Piano. Das „Pop Music Ensemble Elmshorn“ unter der Leitung von Sopranistin Svenja Liebrecht begeisterte das Publikum.

 

Neben Familie und Freunden der Sänger, den Mitarbeitenden und Bewohnern der Fett’schen Villa waren auch viele Nachbarn, angelockt von der guten Musik, in den Park gekommen. Dazu noch ein paar Männer der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf und nicht zu vergessen der örtliche „BüNaBe“ – der Bürgernahe Beamte der Polizei.

 

Über die rege Teilnahme freuten sich alle Beteiligten. Hausleiter Rüdiger Scheel: „Mit unseren Veranstaltungen haben wir einen großen Schritt getan zur Öffnung hin in unseren lebendigen Stadtteil.“

 

Das Fazit zu dieser Ausgabe von „Kultur im Park“ gab sich die Veranstaltung mit dem letzten Gesangsbeitrag selbst: „Perfect Day“ von Lou Reed. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Kontakte:
Svenja Liebrecht
Wohnangebot „Fett’sche Villa“

29.06.2018

Der treffpunkt.dulsberg feiert sein zehnjähriges Jubiläum

Ein wunderbar herzhafter Duft wehte durch die Dithmarscher Straße und wies den Weg: Immer der Nase nach ging es zum treffpunkt.dulsberg von alsterdorf assistenz west. Gefeiert wurde das zehnjährige Jubiläum mit einem geselligen Nachmittag  bei Live-Musik und netten Gesprächen – und den besten Currywürsten des Quartiers.

 

Lutz Reichert (im Bild siebter von links) hat den Standort im Oktober 2017 nach dem Weggang seines Vorgängers Jens Brandt übernommen. Der Schwerpunkt des Angebotes ist eine umfassende ambulante Assistenz für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. „Kürzlich haben wir ein neues Angebot gestartet: Wir bieten Angehörigen von Menschen mit erworbener Hirnschädigung einen Rahmen für einen regelmäßigen Austausch. Das Angebot wird sehr positiv angenommen“, freut sich Lutz Reichert.

 

Sabine Puse (im Bild fünfte von links)  ist als Mitarbeiterin von Anfang an dabei. „Der Treffpunkt ist für viele Klienten ein wichtiger Teil ihres Lebens, er ist sozusagen ihr erweitertes Wohnzimmer“, sagt sie, „hier findet ein Großteil ihres gesellschaftliches Lebens statt: es wird geklönt, gekocht oder gekniffelt.“  Die Angebote des Treffpunktes sind flexibel, die Anregungen und Wünsche der Nutzer sind immer willkommen.

 

Das Team genoss ihren „Feiertag“ sichtlich und freut sich auf die nächsten zehn spannenden Jahre. Beim Fest dabei waren natürlich auch viele Klienten: „Tolle Betreuung!“, war die einhellige Meinung.

 

Sind Sie interessiert an den Angeboten des treffpunkt.dulsberg, oder benötigen Sie Unterstützung? Schauen Sie doch einmal vorbei!


Kontakt:
treffpunkt.dulsberg

23.06.2018

Besonderes Lauf-Jubiläum beim HSH-Nordbank-Run

Klein, aber fein: In diesem Jahr bestand das aawest-Team beim HSH-Nordbank-Run zwar nur aus sechs Läuferinnen und Läufern, aber die waren nicht nur alle mit großem Spaß dabei, sondern kamen auch alle erfolgreich über die 4,4 Kilometer lange Strecke. Ein Läufer hatte allerdings ein ganz besonderes Strahlen in den Augen: Sönke Böhnert (Leiter tagewerk.osdorf). Denn er war bereits zum zehnten Mal dabei!

 

„Da der Verlauf der Strecke in der Hafen-City jedes Jahr ein bisschen variiert, bleibt es immer interessant. Dieses Mal ging es sogar durch den Bakenhafen, das war schön“, so sein Fazit nach dem Lauf. Allerdings sei die Streckenführung an zwei Stellen nicht ganz optimal gewesen: „An den sandigen Stellen hatten Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen bestimmt Schwierigkeiten, vor allem nach dem Regen, als es etwas matschiger wurde.“

 

Doch das konnte die gute Laune des aawest-Teams nicht trüben: „Dabei sein ist alles!“, lautete auch in diesem Jahr das Motto der kleinen Crew, einer gemischten Gruppe aus Klienten und Mitarbeitern.

 

Insgesamt hatten sich für den diesjährigen Lauf 710 Teams mit mehr als 21.000 Läufern für den HSH-Nordbank-Run angemeldet. Und schon jetzt steht für alle aawest-Läufer fest: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

22.06.2018

Lesung in der mügge.35 mit der Eimsbütteler Autorin Ruth Frobeen

Gemütlich war die Atmosphäre, wie bei einer Wohnzimmerlesung mit Freunden. Die Gäste lauschten gespannt auf den Fortgang der Geschichte um die junge Autorin Ylvie, die sich auf den Weg nach Island macht, um in Ruhe und Abgeschiedenheit über den Tod ihres kleinen Bruders zu schreiben.

 

Aber natürlich kommen die Dinge anders als gedacht, aufregender… Ruth Frobeen nahm das Publikum mit auf die Reise nach Island, und alle hingen an ihren Lippen. Eine kleine augenzwinkernde „Gemeinheit“ war, dass die Autorin ihre Lesung mit einem argen „Cliffhanger“ an einem spannenden Wendepunkt der Geschichte beendete. Tja,… wer wissen wollte, wie es mit Ylvie weitergeht, konnte sich bei der folgenden Signierstunde hinten anstellen und ein Exemplar von „Mücken an der Wand“ samt Widmung der Autorin kaufen.

 

„Alles im Buch hat eine tiefere Bedeutung, und alles habe ich sorgfältig recherchiert. Beispielsweise der Kiesplatz vor der weißen Kirche in Vik und der Blick von dort auf den schwarzen Lavastrand: Das gibt es alles genau so, ich war dort – per Internet“, lacht Ruth Frobeen.

 

Und wie haben die mügge.35 und die Autorin zusammengefunden? Ruth Frobeen ist Romanautorin, Märchendichterin, Übersetzerin und Eimsbüttelerin – und ihr Mann ist mit seiner Geigenbauwerkstatt Nachbar der mügge.35.

 

Die mügge.35 ist ein Ladengeschäft von alsterdorf assistenz west und bietet eine Auswahl der Produkte, die in den Tagewerken von Beschäftigten hergestellt werden. Außerdem wird  dort regionaler Honig aus dem Beschäftigungsprojekt „Imkerei“ verkauft.

 

Dies war die erste Lesung in der mügge.35 – Folgetermine werden rechtzeitig bekanntgegeben…


Kontakte:
mügge.35 
Ruth Frobeen  

17.06.2018

Kultur im Park / Jazzschoppen mit „Turiazz“

Die Fett’sche Villa lud ein zur „Kultur im Park“. Den Auftakt zu dieser neuen Veranstaltungsreihe machte beim sonntagvormittäglichen Jazzschoppen die Band „Turiazz“. Der lauschige Ort war perfekt für die gebotenen coolen Jazzstandards: Füße bewegten sich mit dem Takt, das Laub mit dem Wind, und die Sonne blinzelte freundlich zwischen den mächtigen Linden auf die Szenerie.

 

Die Jazz-Formation  „Turiazz“ ist ein Projekt von „Barner 16“, einem inklusivem Netzwerk für Kulturproduktionen von Künstlern mit und ohne Behinderungen. „Turiazz“ existiert seit vielen Jahren in wechselnder Besetzung, von Anfang an dabei und Namensgeberin ist die Sängerin Turiya.

 

Das Wohnangebot „Fett’sche Villa“ hat sich seit geraumer Zeit die Öffnung in die Nachbarschaft auf die Fahnen geschrieben und freut sich sehr über Gäste und Interessierte auch zu den weiteren Veranstaltungen der Reihe „Kultur im Park“:

 

Sonntag, 1. Juli 2018 von 16 bis 17:30 Uhr
„Pop Music Ensemble Elmshorn“ bei Kaffee und Kuchen

 

Freitag, 3. August 2018 von 15 bis 18 Uhr
„Lesen und Geschichten“, eine Kooperation mit der Bücherhalle Niendorf

 

Freitag, 7. September 2018 von 18 bis 19:30 Uhr
Sommerabend mit der Band „Dain Fadinzt“

 

Der Eintritt ist frei.

 

Wohnangebot Fett’sche Villa

01.06.2018

Fotografie und Musik: Kunst im Doppelpack im tagewerk.jarrestraße

Das tagewerk.jarrestraße ludt ein zur Vernissage „Art Photography Susanne Wichmann“.

 

Susanne Wichmann ist eine erfolgreiche, international arbeitende Fotokünstlerin. Sie findet viele ihrer Motive auf den unzähligen Reisen, die sie bevorzugt nach Italien und Neuseeland führen. Aber ihr Zuhause ist in Hamburg-Barmbek, unweit der Jarrestraße. Das tagewerk.jarrestraße hat seinen thematischen Schwerpunkt schon immer auf die Kunst gelegt. Da bot sich eine Kooperation für eine Ausstellung natürlich an, zumal Susanne Wichmann die nachbarschaftsverbindende Arbeit des Tagewerkes und des Treffpunktes in der Jarrestraße schätzt und unterstützen möchte.

 

Susanne Wichmanns Bilder sind geheimnisvolle und vielschichtige Kompositionen aus bearbeiteten Fotografien. Sie zeigen Menschen, Landschaften, Architektur und Abstraktes. Mit ansteckender Begeisterung erzählt sie vom Zustandekommen ihres Fotos mit den Seifenblasen, die einen Körper darzustellen scheinen. Weder ein menschlicher Körper noch Seifenblasen waren bei der Entstehung des Fotos im Spiel, und das Bild wurde nicht bearbeitet. „Das Foto entstand in London und ist ein absoluter Glückstreffer, so etwas gibt es nur einmal!“, freut sich Susanne Wichmann.

 

Im musikalischen Teil des frühen Abends beglückte Agata Paulina Clasen mit ihrer facettenreichen Stimme das Publikum. Zur Gitarre sang sie eigene kraftvolle und nachdenkliche Lieder. Agata Paulina Clasen ist Part des Duos „Schwester“. Fulminant und eine Überraschung war der Abschluss des Musikprogramms: Ramona Schielke vom tagewerk.jarrestraße griff zum Mikrofon, nicht um das Wort an das Publikum zu richten, sondern sie legte gemeinsam mit Agata Paulina Clasen eine zum heißen Wetter passende, mitreißende Version von „Summertime“ hin. Das war die Antwort auf die noch ungestellte Frage, wie es zu diesem Auftritt von Agata Paulina Clasen im tagewerk.jarrestraße kam: Sie ist Leiterin eines Chores, und dort singen sie und Ramona Schielke seit Jahren zusammen.

 

Die Fotoarbeiten von Susanne Wichmann sind noch bis zum 1. Juli 2018, täglich von 9 bis 15 Uhr im tagewerk.jarrestraße zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 

Das tagewerk.jarrestraße bietet Beschäftigungsangebote, die sich vor allem an Menschen mit erworbener Hirnschädigung oder psychischen Erkrankungen richten.

 

Links:
tagewerk.jarrestraße

Susanne Wichmann 
Duo „Schwester“ 

22.05.2018

Reihe „KulturBegegnung“: Ausstellung mit Bildern von Brigitte Thoms

„Jeder Mensch braucht etwas, in dem er ganz aufgehen und bei sich selbst sein kann. Um seine Richtung zu finden und neue Kraft zu tanken für die Herausforderungen des Lebens“, das ist die Überzeugung von Brigitte Thoms. Bei ihr war diese Kraftquelle schon von frühester Kindheit an die Malerei, aus ihr schöpfte sie ganz besonders in schweren Zeiten. Und die gab es reichlich für Brigitte Thoms. Mit zwei Jahren erkrankte sie an einer Hirnhautentzündung, was Nachwirkungen auf ihr weiteres Leben hatte.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz hat Brigitte Thoms sehr viel erreicht. So hat sie es zum Beispiel geschafft, ihr Hobby zum  Beruf zu machen: Sie hat ein Diplom in Design und Illustration. Außerdem führt sie eine eigene Galerie und politische Begegnungsstätte, den „Fliedersalon“ in Lurup. Dort gibt sie Malkurse und schafft einen Raum für gesellschaftspolitischen Austausch. Politisches Engagement und ein gutes Miteinander sind Brigitte Thoms ein Anliegen.

 

In der Reihe „KulturBegegnung“ zeigen die Begegnungsstätten der Ambulanten Sozialpsychiatrie (ASP) von alsterdorf assistenz west Bilder von Brigitte Thoms. Die Werke stammen aus verschiedenen Jahrzehnten und sind mit unterschiedlichen Maltechniken entstanden. Sie zeigen Landschaften, Städteansichten, Stillleben und Abstraktes.

 

Die Angebote in der ASP bieten Menschen mit psychischer Erkrankung ambulante Unterstützung, Beratung und Information – ohne Kosten, Anmeldung oder Antrag. Kommen Sie einfach zu unseren Öffnungszeiten vorbei oder informieren Sie sich vorab auf unserer Internetseite.

 

Bilder von Brigitte Thoms sind weiterhin zu sehen:

 

Begegnungsstätte Ekenknick  Ekenknick 3, 22523 Hamburg
noch bis 29. Juni 2018 während der Öffnungszeiten

 

Begegnungsstätte Sommerkamp  Fuhlsbüttler Straße 709, 22337 Hamburg
29. Mai – 6. Juli 2018 während der Öffnungszeiten
Vernissage am 29. Mai 2018 um 18 Uhr

 

Begegnungsstätte Heimfeld  Alter Postweg 48, 21075 Hamburg
5. Juni – 13. Juli 2018 während der Öffnungszeiten
Vernissage am 5. Juni 2018 um 18 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.


Galerie „Fliedersalon“
Ambulante Sozialpsychiatrie

18.05.2018

Nach 43 Jahren Tätigkeit für „Alsterdorf“: Wolfgang Breitel sagt tschüss.

Die letzten 22 Jahre arbeitete er im Wohnhaus Alsterdorfer Markt 16, insgesamt waren es 43 Arbeitsjahre, und fast sein ganzes Leben hat er sowieso in Alsterdorf verbracht. Wolfgang Breitel ist längst Teil der Alsterdorfer Geschichte geworden.

 

Nun verabschiedet er sich in den wohlverdienten Ruhestand. Gemeinsam mit seiner Frau Margret – sie beging kürzlich ihr dreißigjähriges Jubiläum bei Alsterdorf – zieht er nach Schweden. Schon lange haben die beiden dort ihre zweite Heimat gefunden. 

 

Klientinnen und Klienten, Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzte bereiteten Wolfgang Breitel einen bewegenden Abschied. Hausleiterin Silvia Gattmann zeichnete seinen Lebenslauf nach, Klientinnen und Klienten verabschiedeten sich mit einem zu diesem Anlass gedrehten Film, und es wurde gedichtet und gesungen. So manches Auge blieb da nicht trocken.

 

Und es ist kein Wunder: Wolfgang Breitels Engagement hat stets und unermüdlich – auch gegen manche Widerstände  – den Klientinnen und Klienten gegolten. Das gemeinsame Erleben und Mobilität auch weit über Hamburgs Grenzen hinaus waren sein Anliegen. Tausende von Kilometern hat er kreuz und quer mit seinen Reisegruppen im Bus zurückgelegt, um was von der Welt zu sehen. Eine dieser Reisen hat vor Jahren auch nach Schweden geführt, „Elche zählen“…

 

Lieber Wolfgang, liebe Margret: „Varm tack och håll dig frisk!“ (Schwedisch: Herzlichen Dank und bleibt gesund!)

 

11.04.2018

Hamburger Gesundheitspreis für alsterdorf assistenz west

Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) hatte zum zehnten Mal eine Auszeichnung für Betriebe ausgeschrieben, die sich über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus für den Schutz und die Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden engagieren.

 

alsterdorf assistenz west wollte dabei sein und hat sich einem aufwändigen Bewerbungsverfahren und einer intensiven Jurorenbefragung gestellt – und gewonnen! Die Verleihung fand am 11. April 2018 in den ehrwürdigen Räumen der Handelskammer Hamburg statt.

 

Frau Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert, Vorsitzende der HAG sprach das Grußwort und stellte das diesjährige Motto „Wir l(i)eben Gesundheit“ vor. Sie stellte dar, wie es angesichts der sich beschleunigenden modernen Arbeitswelt eine dringende und verantwortungsvolle Aufgabe für Betriebe sei, die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen und zu fördern.

 

Alsterdorf assistenz west bewarb sich mit einem umfangreichen Paket zum Gesundheitsmanagement. Die Jury befand, dass es alsterdorf assistenz west mit durchdachten Personalentwicklungsmaßnahmen und diversen Arbeitshilfen gelungen ist, die Ressourcen von Mitarbeitenden und Klienten gleichermaßen in den Blick zu nehmen und eine gesundheitsförderliche Führung zu stärken. Besonders hervorgehoben wurde das Instrument der Psychosozialen Belastungsanalyse, das zur Erhebung und Verbesserung der individuellen Arbeitsbelastung implementiert wurde. Gelobt wurde generell die ressourcenorientierte, dialogische und praxisnahe Vorgehensweise.

 

Daniel Guckelsberger auf die Frage, ob bei so viel Gesundheitsmanagement denn noch Zeit zum Arbeiten bliebe: „Diese  Zeit ist zweifellos sehr gut angelegt, zum einen, weil uns die Gesundheit unserer Mitarbeitenden einfach am Herzen liegt, zum anderen sind die Folgen des Nichtstuns in diesem Bereich viel ressourcenverschwenderischer, da Mitarbeitende ausfallen, Ersatz gesucht werden muss, Stellen nicht besetzt werden, die Arbeit insgesamt an Qualität einbüßt, sowohl für die verbliebenen Mitarbeitenden als auch für die KlientInnen .“

 

Links:
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

06.02.2018

Im Bürgerhaus Eidelstedt steht die Märchenwelt kopf!

Die Theatergruppe RotTöne bringt ihr Stück „Stadtmusikanten“ mit viel Humor und einer Portion Tiefgang zur Aufführung.

 

Das Leben als Pechmarie, Aschenputtel oder Rumpelstilzchen ist ganz schön hart, und so beschließen sechs weniger glückliche Märchenfiguren, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie ziehen als Stadtmusikanten durch die Welt, und alles ist gut – eine Weile lang – bis sie in ein verlassenes Schloss einziehen und ihre Freundschaft sich verändert...

 

Vorstellungen

Geeignet für Menschen ab fünf Jahren.

Mittwoch 28.2.2018 um 16 Uhr

Freitag 2.3.2018 um 18:30 Uhr

Eidelstedter Bürgerhaus, Saal 99
Alte Elbgaustraße 12, 22523 Hamburg

Kartentelefon: Elternschule Eidelstedt 040 / 570 95 66
Eintritt: 3,00 €

13.01.2018

Das Jobmesse-Quartett

„Gemeinsam geht alles besser“, lautet ein bekanntes Sprichwort – und frei nach diesem Motto traten jetzt zur Jobmesse im Cruise-Center Altona gleich vier Gesellschaften gemeinsam an: neben der alsterdorf assistenz west (aawest) teilten sich auch die alsterdorf assistenz ost sowie die Fachschule für soziale Arbeit und alsterarbeit einen gemeinsamen Stand. Zwei Tage lang herrschte direkt an der Elbe Hochbetrieb: Zahlreiche Interessierte waren am Wochenende ins Cruise-Center gekommen, um sich über die verschiedenen Berufe und Angebote der potentiellen neuen Arbeitgeber zu informieren. Und so herrschte auch an unserem Stand Hochbetrieb: Die Kolleginnen und Kollegen führten mit den Besuchern zahlreiche Gespräche und berichteten aus erster Hand von ihrer täglichen Arbeit. Jede Menge Info-Flyer gingen dabei über den Tisch – und so freuen wir uns auf viele neue Bewerbungen von möglichen neuen Kolleginnen und Kollegen!


Foto und Text: Jeanette Nentwig

 

Archiv 2017

06.12.2017

Tag der Offenen Tür im Laurens-Janssen-Haus in Kirchdorf-Süd

Nachbarn und Interessierte waren eingeladen, am Nikolaustag bei geselligem Beisammensein Kaffee und Kuchen zu genießen und einen Blick hinter die Kulissen des "Community Center Inklusiv" zu werfen. Das CCI ist eine Kooperation von alsterdorf assistenz west und drei weiteren Trägern der Eingliederungshilfe, die im Stadtteil zielgruppenübergreifende und inklusive Angebote machen.

 

Das Bistrocafé, in dem die Feier stattfand, bietet in der Woche Frühstück und Mittagessen an und wird von den Beschäftigten des tagewerkes in Kirchdorf-Süd betrieben.

 

Aber nun wurde gefeiert! Es gab Mitmachaktionen für alle: Da wurden fleißig bunt dekorierte Kekse produziert und da wurde gebastelt, was das Zeug hält. Die Lose für die Tombola fanden regen Absatz, manch einer breitete ein halbes Dutzend voller Neugier und Vorfreude auf dem Tisch vor sich aus. Highlight war zum Ende der Veranstaltung der Besuch des begehrtesten Mannes des Tages: dem Nikolaus persönlich.

 

Kontakt

tagewerk.kirchdorf süd im Laurens-Janssen-Haus


06.12.2017

Mit Ringelnatz im Gewürzmuseum

Schon mal was von „Langer Pfeffer“ gehört? Oder dem leckeren Geschmack der Tonkabohne? Und wieso macht Safran laut Kinderreim „den Kuchen gel“? Das alles und noch sehr viel mehr erfuhren am 6. Dezember mehr als 40 Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der alsterdorf assistenz west (aawest) im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier in der Speicherstadt. Zum Treffen ins Gewürzmuseum Spicy’s hatte Chris Meichner eingeladen, zuständig für die Freiwilligen-Arbeit der aawest. „Ich freue mich riesig, dass so viele von Ihnen auch in diesem Jahr wieder bei unserer Weihnachtsfeier dabei sind!“, freute sie sich mit Blick auf die versammelte Gästeschar. Und die lauschte dann gespannt dem kleinen Vortrag von Viola Vierk: Die Geschäftsführerin des Gewürzmuseums erinnerte daran, dass Gewürze nicht nur dem besseren Geschmack von Speisen und Getränken dienen, sondern ursprünglich als Heilmittel eingesetzt wurden – was heutzutage leider oft in Vergessenheit geraten sei. So helfe beispielsweise Ingwer gegen Übelkeit, wie sie als negative Begleiterscheinung einer Chemo-Therapie auftreten könne, und Zimt könne gut bei Magenproblemen sowie bei Diabetes zum Einsatz kommen.

 

Und was ist jetzt mit dem Langen Pfeffer und der Tonkabohne? „Die Tonkabohne ist ein Trend-Gewürz aus Südamerika, das sich hervorragend als Alternative zur Vanille eignet“, verriet die Gewürz-Fachfrau. Und die Tatsache, dass es laut Vierk mehr als 700 verschiedene Arten von Pfeffer gibt ließ die Gäste ungläubig staunen – gleichzeitig kennen sie nun eine Sorte mehr: den Langen Pfeffer mit einem eher süßlich-wärmendem Aroma.
Zum Abschluss des Abends gab es dann noch jede Menge zu lachen und zu schmunzeln: Egal, ob „Kuddldaddldu“, „Hering und Makrele“ oder „Zwei Ameisen“ – mit einer vergnüglichen Ringelnatz-Lesung klang der schöne Abend entspannt und amüsant aus.

04.12.2017

"Ausgezeichnete" Themenwoche

Die Themenwoche „Zusammen in Barmbek-Süd – Barrieren überwinden" wurde am 4. Dezember 2017 im Festsaal des Hamburger Rathauses mit dem Preis „Wegbereiter der Inklusion" ausgezeichnet. Gemeinsam hatten im Juni neun Institutionen aus dem Stadtteil zehn Tage lang ein buntes inklusives Veranstaltungsprogramm rund um das Stadtteilzentrum Barmbek°Basch auf die Beine gestellt. Ziel der Aktion: Barrieren aufzeigen und abbauen – und damit unter Beweis stellen, wie vielfältig und lebendig der Stadtteil ist.

 

Stellvertretend für alle Beteiligten der AG Barrierefreiheit des Stadtteilrats Barmbek-Süd, die die Themenwoche vorbereitet hatte, nahmen Julia Kranz (alsterdorf assistenz west), Burkhard Leber (Barmbek°Basch), Pastor Ronald Einfeldt (Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alt-Barmbek) und Melanie Wölwer (Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg) die Auszeichnung entgegen.

 

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, zeichnet mit dem „Wegbereiter der Inklusion" bereits zum vierten Mal Projekte aus, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Hamburg einsetzen. Der Preis steht jedes Jahr unter einem speziellen Motto. In diesem Jahr wurden Initiativen zum Thema „Leben und Wohnen im Quartier" ausgezeichnet.

 

21.12.2017

Stimmungsvolles Adventssingen im Wohnhaus Fett’sche Villa

„Die Villa“ war festlich beleuchtet, in der Feuerschale flackerte es munter, und der Tee zum Aufwärmen war bereitet. Der Nachmittag war Teil des Lebendigen Advents der Kirchengemeinde Niendorf und wurde begleitet von Pastorin Marina Gottsmann. Klientinnen und Klienten hatten gemeinsam mit Mitarbeitenden begeistert die Ausschmückung des Festes übernommen und waren vorab durch den Stadtteil gezogen, um Einladungen zu verteilen.

 

Dann war es so weit: Bewohner und Gäste des Hauses sangen aus dem Gedächtnis oder nach Textblatt weihnachtliche Lieder. Ging es da nur ruhig und besinnlich zu? Nein! „Da wurde voller Inbrunst geschmettert! Es war eine Freude, die offene Begeisterung und die leuchtenden Augen zu sehen. Es war eine sehr schöne Atmosphäre“, freut sich Stephan Kielhorn, Mitarbeiter in der Fett’schen Villa.

 

Im nächsten Jahr möchte man wieder beim Lebendigen Advent in Niendorf dabei sein. Dann wird es sogar der Nikolaustag sein.

01.12.2017

„Gut für Hamburg“

Zwei Wohnhäuser der alsterdorf assistenz west erhalten Zuwendungen aus dem Lotterie-Sparen der Hamburger Sparkasse.

 

„Ich freue mich, dass die Klientinnen und Klienten unserer beiden Wohnhäuser in der Unzerstraße und im Lerchenstieg ihre Terrassen im nächsten Jahr noch viel besser nutzen können“, so Birgit Laukötter. Die Bereichsleiterin für Altona bei der aawest war zusammen mit mehreren anderen Vertretern sozialer Einrichtungen von der Hamburger Sparkasse (Haspa) zur Übergabe der diesjährigen Zuwendungen aus dem Lotterie-Sparen eingeladen worden und strahlte sichtlich über den 1000-Euro-Scheck.

 

In der Unzerstraße werden von dem Geld neue Terrassenmöbel gekauft, und die Bewohnerinnen und Bewohner des Lerchenstiegs freuen sich ebenfalls schon auf das nächste Frühjahr: Dann soll von dem Geld ein Garten-Pavillon gekauft und aufgebaut werden. Und so passt es wirklich gut, das Motto des Lotteriesparens: „Gut für Hamburg“

01.12.2017

Alle Jahre wieder…: Weihnachtsmärchen für Klein und Groß.

Im Advent gemeinsam Spaß haben und Kultur genießen, was für eine schöne Tradition! In diesem Jahr waren die Kinder von Mitarbeitenden sowie Klientinnen und Klienten der aawest dazu eingeladen, im St. Pauli Theater bei den Abenteuern der Kleinen Hexe und ihrem Raben Abraxas mitzufiebern. Mehr als 100 kleine und große Gäste genossen den schönen Theaternachmittag.

18.11.2017

Buntes Treiben im alten Finanzamt

Als ein Highlight der aktuellen Hamburger Wochen der Inklusion 2017 wurde unter dem Motto „Kult für Alle!“ im Alten Finanzamt Altona ein vielseitiges Kulturprogramm mit Schauspiel, Literaturlesung, Filmvorführung und Livemusik geboten. Engagiert auf die Beine gestellt wurde es von „GIA – Gemeinsam in Altona“, einem lokalen Zusammenschluss von Leben mit Behinderung, Insel e.V. und alsterdorf assistenz west.

 

Dieser Abend wollte Kulturschaffende und Kulturgenießer zusammenzubringen, auf der Bühne und davor, denn ein Ziel von GIA ist die Aufhebung von Differenzierungen zum Beispiel nach behindert und nicht-behindert.

 

Als Gastgeber konnte das in den Räumen des ehemaligen Finanzamtes ansässige Schauspielstudio Frese gewonnen werden, wo den ehemaligen Amtsstuben frischer Wind eingehaucht wird.

 

Durch das Programm führte Klaus Becker, Projektleiter des Inklusionsbüros in Hamburg.
Grußworte sprachen Gerrit Driessen, Vorstandsmitglied von Leben mit Behinderung
Bertram Spieß, Geschäftsführer  von Insel e.V., Birgit Laukötter, Bereichsleitung Altona von alsterdorf assistenz west und Jürgen Hirsch, Leiter des Schauspielstudios Frese.

 

Und dann ging es los: Humorvolle und bewegende  szenische Aufführungen des Schauspielstudios Frese und der Mädchengruppe von Dialog ohne Hindernisse. Lesung literarischer Texte von Mitgliedern der Schreibwerkstatt „Tolle Worte“: Die Begeisterung an der eigenen Kreativität und die Freude, sie zu teilen übertrug sich sofort auf das Publikum.

Später wurde es laut: die Bands „Bitte Lächeln!“ und „Still in Search“ gaben alles, und der Funke sprang sofort über. Es wurde getanzt, gejubelt, die Sitzreihen wippten im Beat. Sarah Eichler vom treffpunkt.altona setzt sich ins Publikum. „So langsam lässt die Anspannung etwas nach“, sagt sie „ein Jahr lang haben wir auf diesen Tag hingearbeitet.“ Wir, damit ist das Organisationsteam von „Kult für Alle“ gemeint: Sarah Eichler vom treffpunkt. altona, Tina vom Schauspielstudio Frese, Martin Gorlikowsi von Leben mit Behinderung und Wolfram Zarnack von Insel e.V.

 

Gästen und Verantwortlichen war anzusehen, dass es Spaß gemacht hat. Hoffentlich gibt es bald wieder eine Gelegenheit für „Kult für Alle!“


treffpunkt.altona

Schauspielstudio Frese

Literaturwerkstatt "Tolle Worte" 

Atelier Freistil 

Band "Bitte lächeln!" 

Band "Still in Search"

25.10.2017

Einweihungsfeier bei den „Heiländern“

Rein in die Nachbarschaft, raus ins Leben: Die 7köpfige „Garten- und Landschafts-pflege-Truppe“ aus dem tagewerk.machbar der alsterdorf assistenz west hat jetzt ihre neuen Räumlichkeiten in der ev.-luther. Gemeinde Winterhude-Uhlenhorst bezogen. Mit einer Einweihungsfeier wurde nach Abschluss der Umbauarbeiten klein, aber fein gefeiert: Bereichsleiter Daniel Guckelsberger bedankte sich in seiner Rede bei allen Beteiligten für die gelungene Kooperation zwischen Kirchengemeinde, Quartiersent-wicklung Q8 sowie allen Beteiligten der aawest – dadurch, dass alle gemeinsam an einem Strang zogen, habe das Projekt einen großen Schritt in Richtung gelebter Inklusion gemacht.

 

Künftig werden sich die Beschäftigten hier, in der Dependance des tagewerks.machbar, nicht nur verstärkt gemeinsam mit dem Hausmeister der Gemeinde um die Pflege von Wegen und Beeten rund um die Kirche kümmern, sondern auch zusammen einkaufen, kochen und essen in der neuen Küche. Die zukünftige Leiterin des Tagewerks, Jacqueline Reinking, kündigte auch gleich das neue Beschäftigungsangebot Schreddern an, das im November hier ebenfalls starten wird.

 

Das „Gemeinsam-gute-Sache-machen“ hat es auch Miriam Meyer von Q8 besonders angetan: „Ich freue mich, dass hier jetzt Menschen mit Behinderung leben und zu Nachbarn im Stadtviertel werden.“ Das sieht auch Ilse Zeuner so, Sozialarbeiterin in der Kirchengemeinde und Mitglied im Kirchengemeinderat: „Alle Menschen sollen partizipieren können an  und in dieser Welt“, lautet ihre Überzeugung. Matthias Liberman, einer der vier Pastoren der Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst, denkt schon heute weiter – und könnte sich als eine Idee von vielen vorstellen, das Gemeindezentrum langfristig sogar zu einem Hostel auszubauen, beispielsweise für Pilger. Betrieben und betreut von Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht so gute Chance haben. Doch bis es so weit ist, steht als nächstes erstmal eine kleine Herausforderung an: die Namensfindung. Oder soll es in Anlehnung an den Namen „Heilandskirche“ doch beim derzeitigen Arbeitstitel „Die Heiländer“ bleiben, was augenzwinkernd an den bekannten Film „Highlander“ erinnert…?

 

Text und Foto: Jeanette Nentwig

20.09.2017

 „Kinderrechte – wir sind dabei!“

So lautet der Titel der Ausstellung im Bezirksamt Hamburg-Nord, die anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2017 eröffnet wurde. Bezirksamtsleiter Harald Rösler begrüßte das anwesende, vorwiegend junge Publikum im Foyer des Bezirksamtes Hamburg-Nord und führte in die Thematik ein.
Hamburger Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit waren aufgerufen, darzustellen, wie sie für Kinderrechte eintreten, diese vorantreiben und überhaupt bekannter machen. Entstanden sind gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelte Informationstafeln, die in der Ausstellung gezeigt werden.

 

Beitrag von alsterdorf assistenz west ist eine Ausstellungswand, deren Inhalt und Gestaltung im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Jugendhauses am Alsterdorfer Markt gemeinsam mit den jungen Nutzern vor Ort erarbeitet und zusammengetragen worden ist. Zudem hatte das Jugendhaus anlässlich des Stadtteilfestes Alsterdorf einen Stand mit Spielangeboten und Informationen zum Thema Kinderrechte. Und da war richtig Betrieb: Mehr als 50 Kinder erstellten für sich den von der Unicef entwickelten „Weltweiten Kinderrechte-Pass“, der die zehn wichtigsten Kinderrechte der seit 1989 geltenden Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammenfasst.

 

Die Mitarbeitenden des Jugendhauses waren sehr zufrieden mit ihrer Aufklärungsarbeit, denn es konnten viele anregende Gespräche und Diskussionen mit Groß und Klein geführt werden. Daniel Kootz vom Jugendhaus: „Wir sehen uns als Stimme für Kinder und Jugendliche und sitzen in verschiedenen Gremien im Stadtteil. Die UN-Kinderrechtskonvention benennt konkrete Grundrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Information und Beteiligung, allerdings gibt es keine Instanz, diese auch einzufordern. Es sollte Repräsentanten geben, die im Sinne der Minderjährigen auftreten und deren Wünschen und Zielen für Gegenwart und Zukunft eine relevante Stimme geben.“
Neben dem umfangreichen Freizeit- und Bildungsprogramm des Jugendhauses Alsterdorf geht es darum, Kinder und Jugendliche zu informieren, zu stärken und für ihre Rechte zu sensibilisieren, damit sie sich in ihrer Welt selbstbewusst positionieren können.

 

Die Ausstellung im Bezirksamt Hamburg-Nord, Kümmellstraße 7 läuft noch bis zum 12. Oktober 2017.

 

Jugendhaus Alsterdorf
UN Kinderrechtskonvention
Download Kinderrechte-Pass der Unicef

22.09.2017

Die „mügge.35“ ist flügge geworden

Größer, schöner, heller: Die „mügge.35“, das Ladengeschäft der alsterdorf assistenz west in Eimsbüttel, ist umgezogen und feierte die Wiedereröffnung mit einem Honigfest. „Unsere mügge ist flügge geworden“, sagte Anja Redelstorff, Bereichsleiterin für den Bereich Nord-West, in ihrer Ansprache anlässlich der Einweihung der neuen Räumlichkeiten. Zwar ist die Adresse „Müggenkampstraße 35“ die gleiche geblieben – aber nebenan drohte das alte Lädchen bereits aus allen Nähten zu platzen. Und so war es ein Glücksfall, dass überraschend das benachbarte Ladengeschäft gleich nebenan frei wurde: Hier finden nun die vielen verschiedenen Schmuck-, Holz-, Stoff- und Papierarbeiten aus den Tagewerken der aawest ein neues Zuhause und präsentieren sich ansprechend den Kunden. Und das musste natürlich gefeiert werden: Beim Tag der offenen Tür hatten die zahlreichen Gäste ausgiebig Gelegenheit, das neue Ladengeschäft unter die Lupe zu nehmen. Besonderes Highlight des Eröffnungs-Programms: die Honigverkostung mit mehreren verschiedenen Honigsorten. Denn erstmal konnten die Beschäftigten des Imker-Projektes vor kurzem den ersten eigenen Honig von ihren Bienenvölkern ernten. Passend dazu sorgte Anja Redelstorff für eine kleine und effektvolle Überraschung zum Abschluss ihrer Rede: Sie erhob nicht etwa das traditionelle Sektglas, sondern stilecht ein Honigglas zum „Anstoßen“ auf die neue mügge.

15.09.2017

Egal wie das Wetter ist: Die Farnstraße kann feiern!

Mit dieser pragmatischen Einstellung wurde bereits in der Einladung geworben – man hat ja zur Genüge Erfahrung mit dem Hamburger Sommer gemacht – aber allen Unkenrufen zum Trotz blieb das Wetter schön.  Die Farnstraße feierte ihr Sommerfest, und alle waren mit Spaß dabei. Es wurde mit alten und neuen Bekannten geklönt, gescherzt und sich geneckt. Gemütlich und gesellig war es an den Kaffeetafeln unter dem großen Pavillonzelt in dem schönen, großen Garten der Hausgemeinschaft Farnstraße.  Die Klienten und Mitarbeitenden der benachbarten Hausgemeinschaften Fliederweg und Rosmarinheide gehören schon selbstverständlich dazu und waren wie immer bei diesem fröhlichen Sommerfest in der Farnstraße mit dabei. Die Mitglieder der Band „Tone Fish“ – bekannte Gesichter von früheren Farnstraßen-Feiern – trugen mit flottem Irish Folk zum Unterhaltungsprogramm bei. Später wurde das Buffet eröffnet und von professioneller Hand der Grill angeworfen.  Nette Menschen, gute Laune, leckeres Essen – schön war's!

15.09.2017

Baustellen-Party in der Rothestraße

Eigentlich… sollte es ja ein Sommerfest mit allem Drum und Dran werden: Mit viel Liebe zum Detail hatten die Mitglieder der Hausgemeinschaft in der Rothestraße schon lange ihr Sommerfest geplant. Doch dann kam alles ganz anders: Plötzlich war das Haus von Kopf bis Fuß in Gerüste und Planen gehüllt, Handwerker wuselten durch die Treppenhäuser, und um ein Haar wäre das schöne Sommerfest ins Wasser gefallen. Aber da haben die widrigen Umstände die Rechnung ohne Cerstin Rose gemacht: Die Assistenzteamleiterin ließ sich von all den Widrigkeiten nicht schrecken, sondern sagte sich im Gegenteil „Jetzt erst recht!“ Und gemeinsam beschloss das ganze Team: Wir feiern trotzdem! Und das war eine wunderbare Idee: Denn die Sonne lugte durch die Wolken und bescherte den Bewohnern der Rothestraße und ihren zahlreichen Gästen einen schönen und warmen Nachmittag. Das Kuchenbüffet bog sich fast unter der Last der wunderbaren Köstlichkeiten, und im Garten herrschte eine entspannte Stimmung. Ein DJ sorgte für die passende Musik, und am Ende wurde sogar fröhlich getanzt. Baustellenparty statt Sommerfest – die Rothestraße hat bewiesen, dass fröhliche Menschen immer und überall ein schönes Beisammensein feiern können.

13.09.2017

„Honigwerk“ präsentiert sich auf dem NAHT-Markt

Da staunten die vielen Besucher des NAHT-Marktes (Netzwerk Arbeit Hamburger Tagesförderstätten) im VIVO Altona: Am Stand der alsterdorf assistenz west gGmbH (aawest) präsentierte das Team des Beschäftigungsangebotes „Imkern“ nicht nur stolz den ersten Honig aus eigener Herstellung, sondern auch ein ganzes Bienenvolk in seinem Bienenstock. „Wieviele Bienen sind denn da drin?“, Was machen die Bienen eigentlich im Winter?“, und „Macht so ein eigenes Bienenvolk viel Arbeit?“ – die Beschäftigten des tagewerks.eidelstedt standen gemeinsam mit Imker Hans-Jörg Hutzsch den Besuchern Rede und Antwort rund um das Projekt. „Wir sind ganz begeistert über das große Interesse an unserem neuen Beschäftigungsangebot, das wir erst vor wenigen Monaten mit sechs Klientinnen und Klienten gestartet haben und das sich vom Fleck weg großer Beliebtheit bei unseren Beschäftigten erfreut“, so Assistenzteamleiterin Kerstin Radtke-Scheffler.

 

Gleich nebenan zeigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spielzeugwerkstatt den Besuchern des NAHT-Marktes ihr Können im Umgang mit Säge und Feile, und auch die knallbunten und liebevoll genähten kleinen und großen Taschen des tagewerks.große.bergstraße fanden jede Menge neue Freundinnen und Freunde. Sehr gefragte Gesprächspartnerinnen waren Pamela Heiser und ihre Kolleginnen aus dem tagewerk.machbar: Sie zeigten den Besuchern ihre vielfältigen und kreativen Materialien zur „Unterstützten Kommunikation“ (UK). Gerade diese Thematik stand auch im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktthemas „Technik und Arbeit“ des NAHT-Marktes. Und so konnten sich die Gäste beispielsweise auch die entsprechenden Fach-Vorträge mit Experten anhören sowie Erfahrungen austauschen.In seiner Eröffnungsrede schlug Dr. Dirk Mellies, Fachamtsleiter Fachamt Eingliederungshilfe, den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart im Selbstverständnis der Tagesförderstätten: „Ging es früher vor allem darum, überhaupt sinnstiftende Angebote zur Tagesstruktur zu schaffen, ist heute auch die Förderung der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten hin zur Teilhabe am Arbeitsleben Ziel dieser Leistung.“ Besonders hob er dabei die Bedeutung von Unterstützter Kommunikation hervor, die dazu beitragen könne, „den Beschäftigen durch gezielten Einsatz  technischer Hilfsmittel weitere individuelle Möglichkeiten zu eröffnen.“

 

Wie wichtig gerade bei Foren wie beispielsweise dem NAHT-Markt der Austausch der Träger untereinander ist, verdeutlichte Mathias Westecker, Bereichsleitung Unterstütztes Arbeiten bei "Leben mit Behinderung Hamburg" in seiner Eröffnungsrede: „NAHT ist ein Zusammenschluss von allen Anbietern der Tagesförderung in Hamburg, NAHT ist ein Ort für die Entwicklung und Umsetzung von konzeptionellen Ideen, für die kollegiale Beratung und Weiterbildung, für die unbürokratische Lösung von Problemen sowie für das gemeinsame und selbstbewusste Auftreten in der Öffentlichkeit. Seit 17 Jahren haben Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf hier die Chance, ihre tägliche Arbeit zu präsentieren und als Experte aufzutreten.

01.09.2017

Sommerfest im Sommerkamp

Da wird der Name zum Programm: Beim Sommerfest des treffpunkt.sommerkamp gemeinsam mit der Begegnungsstätte Fuhlsbüttler Straße lachte die Sonne zwar nur vereinzelt vom Himmel, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die leckeren Würstchen vom Grill verbreiteten einen verführerischen Duft, drinnen standen jede Menge toller Salate, Getränke, Kaffee und Kuchen für die Gäste bereit, und erstmals kam auch eine Zuckerwatte-Maschine zum Einsatz, die für jede Menge Begeisterung sorgte. Fußball-Fans konnten außerdem ihre Treffgenauigkeit beim Zielschießen testen. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen zu unserem Sommerfest gekommen sind“, strahlte Simone Donner mit Blick auf die versammelte Gästeschar. Gemütlich beisammen sitzen, ein bisschen miteinander klönen, und einfach die entspannte Stimmung genießen – so ließen es sich die Besucher zur Freude des gesamten aawest-Teams gut gehen.

17.07.2017

10jähriges Jubiläum treffpunkt.altona

Bunt, fröhlich, inklusiv: Das 10jährige Jubiläum von treffpunkt.altona und tagewerk.große.bergstraße war ein voller Erfolg.

 

„Das war gelebte Inklusion!“, freut sich Margit Langenbacher und strahlt vor Freude. Kein Wunder: Beim Jubiläumsfest anlässlich des 10. Geburtstags vom treffpunkt.altona und dem tagewerk.große.bergstraße der alsterdorf assistenz west gGmbH genügte ein Blick auf die bunte Schar der Gäste, um zu verstehen, was Besondere dieser beiden Einrichtungen ist. Denn alle feierten entspannt und fröhlich gemeinsam eine tolle Party – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung, Nachbarn sowie viele Freunde, Kooperationspartner und Unterstützer aus dem Quartier. Gleichzeitig war die Feier eine tolle Gelegenheit für Torsten Waschkowski, den neuen Leiter des Tagewerks, um sich vorzustellen und mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Für Spaß und Unterhaltung sorgten unter anderem der inklusive Gebärdenchor HandsUp sowie die kreative Clownin Spagetta. Und da die Gäste entspannt, die alkoholfreien Cocktails süffig, das Wetter schön und das Fingerfood lecker waren, mochte am Ende niemand aufstehen und nach Hause gehen – für Margit Langenbacher der beste Beweis dafür, dass „wir alles richtig gemacht“ haben, was gleichzeitig ein gutes Motto für die aktuelle und zukünftige Arbeit des Teams ist.

 

treffpunkt.altona

tagewerk.große bergstraße

07.07.2017

Sommerfest in der Fett’schen Villa

Glücksrad, Wikinger-Schach, Wurf-Clown, Live-Musik – das Sommerfest der Fett’schen Villa in Niendorf wartete mit jeder Menge toller Angebote auf.

 

„Kultur im Park“ lautet das Motto einer Veranstaltungsreihe der Fett’schen Villa im Garstedter Weg, und das diesjährige Sommerfest dieser Reihe stand ganz im Zeichen von Spiel, Spaß, Unterhaltung und Begegnung. Auf dem Grill brutzelten verschiedene Leckereien, Kaffee und Kuchen standen ebenfalls bereit, und bei mitreißender Live-Musik sowie vielen Mitmach-Spielen gab es reichlich Gelegenheit für viel Lachen, Frohsinn und interessante Gespräche. Und ganz zum Abschluss gab es noch eine ganz besondere Überraschung: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr packten beim Aufräumen kräftig mit an.

 

Nur wenige Wochen zuvor hatte die Fett’sche Villa bereits schon einmal Besuch, ebenfalls der tatendurstigen Art: Neun Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler der Firma Grossmann und Berger rückten im Rahmen ihres Team-Tages an, um das Grundstück rund um die Villa auf Vordermann zu bringen. Koordiniert über den Freiwilligendienst „tatkräftig e.V.“ wurde der Garten von ihnen kräftig umgekrempelt und alles für das anstehende Fest schön gemacht.

16.06.2017

Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas zu Besuch im tagewerk.machbar

Nicht lange schnacken – gucken kommen: Bei der Stippvisite von Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas vom  Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf im tagewerk.machbar nahm Dennis Gruel den Besucher kurzentschlossen bei der Hand und zeigte ihm mit strahlenden Augen „seine“ Holzwerkstatt. Kleine Astgabeln, an denen Magnete befestigt sind und die sich als Kleiderhaken verwenden lassen, Schlangen aus Kronkorken, bunt verzierte Blumentöpfe, kreativ gestaltete Karten aus Papier, professionelle und individualisierte Hilfsmittel für die Unterstützte Kommunikation: Die Produkte der Beschäftigten im tagewerk.machbar, einer Einrichtung der alsterdorf assistenz west gGmbH, sind ebenso vielfältig wie phantasievoll. Doch damit längst nicht genug: Beim Treffen von Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas mit Miriam Meyer und Armin Oertel vom benachbarten Q8-Büro sowie Pröpstin Astrid Kleist stand vor allem das Thema „Teilhabe“ auf dem Programm – und das wird im tagewerk.machbar, einem Kooperationspartner von Q8, auf ganz besondere Weise umgesetzt. Ein Teil der dortigen Beschäftigten kümmert sich gemeinsam mit dem Hausmeister der nahe gelegenen Heilandskirche um die Pflege der dortigen Grünflächen und den Kirchhof. Und seit kurzem können sie sogar einen eigenen Raum im Gemeindebüro nutzen.

 

Bei seinem Besuch des tagewerks.machbar erhielt Prof. Dr. Haas auch einen Einblick in die anderen Tätigkeitsbereiche wie Holz- und Papierwerkstatt. Nur fürs Probieren des in der Küche verführerisch duftenden frisch gebackenen Erdbeerkuchens reichte dann die Zeit nicht mehr – zum ausdrücklichen Bedauern aller Gäste, die sich auf den Weg zum nächsten Termin machen mussten.

01.07.2017

Tolles aawest-Team beim HSH Nordbank-Run

Das Wetter war eher durchwachsen – aber der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: Beim HSH Nordbank Run Anfang Juli in der Hafen-City, bei dem mehr als 800 Mannschaften mit etwa 24.000 Teilnehmern antraten, ging auch ein Team der alsterdorf assistenz west an den Start. Und trotz des erwarteten Regens traten alle gut gelaunt zum Lauf an. „So viele Läuferinnen und Läufer hatten wir noch nie!“, freut sich Sönke Böhnert. Der Assistenzteamleiter legte an diesem Tag einige Extra-Runden ein: Samt Fotoapparat spurtete er mal voraus, mal zurück, um auch ja alle Teilnehmer mit seiner Kamera zu „erwischen“ und deren erfolgreiche Teilnahme zu dokumentieren. Was ihm am HSH Nordbank Run besonders gut gefällt: die überschaubare Streckenlänge. Sie ermöglicht es Menschen mit und ohne Behinderung, egal ob trainiert oder nicht, die rund vier Kilometer gemeinsam zu absolvieren. Und so war die Freude groß, als alle ebenso heil wie stolz im Ziel einliefen, wo sie sich unter dem schützenden Zeltdach der Diakonie wieder aufwärmen und trockenrubbeln konnten. Und nächstes Jahr? „Natürlich sind wir dann wieder dabei!“, ist sich Sönke Böhnert ganz sicher – und vielleicht machen dann ja sogar noch mehr Läufer in knallroten alsterdorf-assistenz-west-T-Shirts mit…

16.06.2017

Erstes Sommerfest am Alsterberg

Liebevoll geschmückte Tische, jede Menge leckerer Kuchen, und ein Grill auf der Terrasse: Am Alsterberg stand das erste Sommerfest auf dem Programm und das Team war bestens vorbereitet. Einige der geladenen Gäste konnten es gar nicht erwarten – sie standen schon lange vor dem offiziellen Beginn neugierig vor der Tür und luscherten schon mal ums Eck. Sie wurden nicht enttäuscht: Bei Kaffee und Kuchen, Kartoffelsalat und Würstchen sowie kühlen Getränken gab es alles, was das Herz begehrt, und dazu viele nette Gespräche mit neuen Nachbarn und alten Bekannten. „Ich fühle mich so wohl hier! Und ich freue mich total, dass ich endlich meine eigene Wohnung habe!“ Kein Wunder, dass Angela Faasch übers ganze Gesicht strahlt. Sie ist gemeinsam mit ihrer Mutter zum Sommerfest gekommen und erzählt, dass sie sich schon gut eingelebt hat.

 

Im Januar dieses Jahres sind die ersten von insgesamt 24 Klientinnen und Klienten der alsterdorf assistenz west eingezogen – und jeder von ihnen hat seinen eigenen Mietvertrag mit der GWG (Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG), darunter auch Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf. Sie wohnen Tür an Tür mit 300 anderen Hamburgerinnen und Hamburgern, die in dem Neubau alle ein neues Zuhause gefunden haben ist“.

29.05.2017

Abschiedsfeier für einen „Visionär der Freiheit“

Als Raimond Jacob 1978 seine Stelle als Zivildienstleistender bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf antrat, hieß diese noch „Alsterdorfer Anstalten“, und der junge Zivi musste sowohl an einem hohen Zaun vorbei als auch eine Pförtnerloge samt Schranke passieren. 40 Jahre später: Zäune und Schranken sind längst verschwunden und dafür, dass Raimond Jacob heute seine Abschiedsfeier in den Vorruhestand im Kreise von Kollegen und Wegbegleitern in der Kulturküche am Alsterdorfer Markt feiern kann, hat er auf seine ganz eigene Art und Weise einiges beigetragen.

 

Als einen „Visionär der Freiheit“ charakterisiert ihn Andrea Stonis, der „Zäune eingerissen“ hat ganz konkret und auch in den Köpfen der Menschen. Die Geschäftsführerin der alsterdorf assistenz west gGmbH bringt das berufliche Wirken von Raimond Jacob mit einem Sprichwort auf den Punkt: „Das Einzige, was bleibt, ist die Veränderung.“ Ein Satz, der sich wie ein Leitmotiv durch den Werdegang des ehemaligen Bereichsleiters für St. Pauli/Süderelbe zieht und so ist es kein Zufall, dass sowohl die anderen Festredner als auch er selbst das Wort „Veränderung“ in den Mittelpunkt ihrer Ansprachen stellen.

 

Und doch: Bei allen Veränderungen ist Raimond Jacob sich selbst stets treu geblieben ein bisschen kantig, ein bisschen unangepasst. Ein „echtes Original und eine Institution“ eben, wie es Hanne Stiefvater vom Vorstand der Stiftung zusammenfasst. Und einer, der das freie Wort pflegt, auch in seiner Abschiedsrede, beispielsweise bei seinen Erinnerungen an die einstige Zeit im inzwischen längst abgerissenen Karl-Koops-Haus: „Da haben wir uns damals gesagt: Ok, das ist ein Scheiß-Kasten aber es ist unser Kasten. Also lasst uns was daraus machen!“, lautete damals sein Motto.

 

Raimond Jacob hatte stets ein gutes Händchen für „was draus machen“ auch in dem Bereich, für den er zuletzt zuständig war: St. Pauli/Süderelbe: „Wilhelmsburg ist sehr lebendig und interessant!“, lautet sein Fazit für die vergangenen Monate. Und dass es ihm stets einen „Riesenspaß gemacht hat“, mit seinen KollegInnen und MitarbeiterInnen zusammenzuarbeiten, wie er sichtlich gerührt bekennt. Aber er ist eben auch einer, der nach vorne schaut: „Ich bin gespannt, welche Erfahrungen der neue Lebensabschnitt für mich bereithält!“

26.05.2017

Gebärdenchor „HandsUp“ rockt „Hamburg singt“

Immer wieder dienstags heißt es im Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde Holstenwall: „Hamburg singt“. Aber an diesem Dienstag Ende Mai stand etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Der inklusive Gebärdenchor „HandsUp“ vom treffpunkt.altona der alsterdorf assistenz west gGmbH hatte sein Kommen angekündigt. Im Gepäck hatten die Chormitglieder unter anderem den Inklusionssong „AndersSein vereint“ sowie „Musik, nur wenn sie laut ist“.


Zusammen mit der Sängerin und Songwriterin Katrin Wulff wurde beispielsweise auch das Programm für das gemeinsame Projekt „Altona macht auf“ vorgestellt: Sie sang ihren Song „Einfach mal gut“ und der Chor begleitete in Gebärdenpoesie. „Die Leute im Saal haben getobt vor Begeisterung! So etwas gab es noch nie bei ,Hamburg singtʻ!“, schwärmt Ines Helke vom Gebärdenchor von dem ganz besonderen Auftritt.


Was ihr dabei besonders am Herzen liegt: „Der Applaus und die Freude der Gäste ist eine ganz tolle Anerkennung für die Menschen mit und ohne Behinderung, die mit viel Leidenschaft zusammen proben. Das ist Empowerment in der Sozialraumorientierung!“ Na, neugierig geworden auf „HandsUp“? Zu erleben gibt es den inklusiven Gebärden- chor wieder am Freitag, 23. Juni, sowie am Freitag, 28. Juni, zwischen 20 und 21 Uhr im treffpunkt.altona (Große Bergstraße 189) im Rahmen von „Altona macht auf“.

17.05.2017

Fachtagung zum Thema Inklusion

Die Fachschule für Sozialpädagogik, das „Fröbelseminar“ lud Schüler, Lehrkräfte und Gäste aus sozialpädagogischen Einrichtungen zu einer Fachtagung „Inklusion – eine Frage der Haltung?!“ ein. Die Veranstaltung fand am 17. Mai 2017 im Ausbildungs- gebäude in Barmbek statt und wurde sehr gut angenommen.

 

Ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops war geboten, und auf dem „Marktplatz“ hatten Hamburger Angebotsträger die Gelegenheit, Projekte und Ansätze ihrer inklusiven Arbeit zu präsentieren.

 

alsterdorf assistenz west zeigte sich neben anderen „Alsterdorf-Töchtern“ mit einer anschaulichen Auswahl aus den Beschäftigungsangeboten „Spielzeugwerkstatt“ und „mügge35“. Gemeinsam mit Sönke Böhnert, Leitung des tagewerk.osdorf und Marie Wormit, Mitarbeiterin im Tagewerk waren zwei Tagewerk-Beschäftigte mit am Stand.
In der Spielzeug-Werkstatt reparieren Menschen mit und ohne Behinderung Holzspielzeug. Dieses Angebot befindet sich im Stadtteil Osdorf und ist an den treffpunkt.ekenknick und das tagewerk.osdorf angegliedert. Mügge35 ist ein Ladengeschäft in Eimsbüttel, in dem alsterdorf assistenz west eine Auswahl von Produkten der Beschäftigten der Tagewerke zum Kauf anbietet.

 

Mit bebilderten Dokumenten konnte den interessierten Besuchern der Herstellungs- prozess einiger Produkte anschaulich nahegebracht werden. „Besonders freut mich, dass es mit unseren zwei Beschäftigten vor Ort so klasse geklappt hat“, sagt  Sönke Böhnert, „sie haben den Stand mit uns gemeinsam betreut, Give-aways verteilt und sich auch mal in den Nachbarräumen umgesehen. So wurde es für alle zu einem besonderen Tag!“

 

Kontakte:


tagewerk.osdorf
Sönke Böhnert
Telefon 040 / 87 00 04 06
s.boehnert@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

 

Spielzeug-Werkstatt / mügge35
Marie Wormit 
Mobil 0173 / 66 53 146
m.wormit@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

23.04.2017

Frühjahrsandacht im Park der Fett’schen Villa

„Kultur im Park“ lautete einmal mehr das Motto: Pastor Hendrik Höver von der Kirchengemeine Niendorf leitete, wie auch schon im Herbst vergangenen Jahres, eine Andacht unter freiem Himmel im Park der Fett’schen Villa. Nicht nur die Gäste, sondern auch Petrus hatte offensichtlich seinen Gefallen an der Veranstaltung: Der Regen legte eine Pause ein! Die Predigt von Pastor Höver handelte vom Aufblühen der Natur und dem Wechsel der Jahreszeiten.
Stephan Kielhorn, Mitarbeiter der Fett’schen Villa: „Wir haben eine Begegnung ermöglicht für kirchlich Interessierte aus dem Stadtteil, Klienten aus anderen Wohnhäusern und natürlich für unsere eigenen Klienten und deren Angehörige. Schön war auch, dass wir viele Menschen aus dem freiwilligen Engagement begrüßen konnten. Behindert oder nicht behindert spielte bei uns keine Rolle. Die Menschen haben einfach zusammen etwas erlebt und sichtlich genossen.“
Ein musikalisches Rahmenprogramm und Kaffee und Kuchen mit netten Tischnachbarn rundeten das Programm ab. Erwähnt sei noch, dass Bewohner und Mitarbeitende mit großem Engagement das Fest gemeinsam vorbereitet hatten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im Herbst.

10.04.2017

Julia Kranz macht mit bei der „Tür der Gerechtigkeit“

Tür der Gerechtigkeit

Eine sehr außergewöhnliche Tür geht auf große Reise: Anlässlich des Reformationsjubiläums hat sich die Diakonie Hamburg an der Mitmach-Kampagne „Türen öffnen – Gerechtigkeit leben“ der Bundesdiakonie beteiligt – jetzt wurde das Hamburger Tür-Projekt ausgewählt, als eine von insgesamt zehn Türen in Wittenberg anlässlich der Weltausstellung zur Reformation ausgestellt zu werden. 

 

Das Besondere daran: Julia Kranz, Mitarbeiterin der alsterdorf assistenz west GmbH (aawest) ist eines der „Gesichter“ dieser Tür. „Wie öffnen Sie im Arbeitsalltag Türen für mehr Gerechtigkeit?“ lautete die Frage an sechs Menschen aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und Einrichtungen, und Julia Kranz ist mit ihrem Zitat „Ich setze mich für mehr Barrierefreiheit in Hamburger Stadtteilen ein: Jeder Mensch, egal ob behindert oder nicht, soll alles in seiner Nachbarschaft erreichen, verstehen, lesen und nutzen können.“ dabei. „Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man jetzt so davor steht und sich selbst sieht“, gestand sie bei der Vernissage im Foyer des Diakonischen Werks. Gleichzeitig lebt sie ihr Engagement als unermüdliche Botschafterin der Barrierefreiheit mit ganzem Herzen: In den Quartieren Dulsberg, Barmbek-Süd und Winterhude ist Julia Kranz überall bestens bekannt und vernetzt.

10.04.2017

Erste NUEVA-Zertifizierung der alsterdorf assistenz west gGmbH

Nueva-Zertifikat

"Nutzer evaluieren Nutzer“ heißt die besondere Form der Kundenbefragung, die seit 2017 durch die „GUT GEFRAGT gGmbH“ in Hamburg durchgeführt wird. Die Ambulanten Dienste Dulsberg und ithaki ambulant waren das erste Angebot in der aawest, dessen Befragung mit der Überreichung eines Zertifikats erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Besondere daran: Die Befragungen werden von Menschen mit Behinderung durchgeführt, die eine spezielle zweijährige Ausbildung absolviert haben und in der „GUT GEFRAGT gGmbH“ auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Die Befragungen fanden als Vier-Augen-Gespräche in den Wohnungen der Befragten statt.
„Die Ergebnisse der Befragung eröffnen uns jetzt die Chance, noch passgenauere Lösungen für die Menschen in unserer Assistenz zu entwickeln“, freut sich Jens Brandt, Assistenzteamleiter. Er war von Anfang an in die Vorbereitungen eingebunden und hat den gesamten Prozess der Einführung und Umsetzung dieser neuen Befragungsmethode begleitet. Und der Stolz über das jetzt verliehene Zertifikat samt Plakette steht ihm nicht nur beim Foto-Termin ins Gesicht geschrieben…

16.02.2017

Vernissage in der „Kunstoase“

„Ich wollte eine schöne und starke, aber auch verletzte Persönlichkeit abbilden“, erklärt Yeter Keklik ihr Bild „Orientalische Schönheit“. Sie weist auf die Augenpartie: Bewusst habe sie die Augenlider weggelassen, denn „das macht die Verzweiflung der Person deutlich.“

 

Die junge Frau ist eine von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus dem Atelier Freistil, die derzeit in den Räumen der Begegnungsstätte Heimfeld in Harburg ihre Bilder ausstellen.  Zur Vernissage waren neben interessierten Gästen auch drei der MalerInnen des Ateliers anwesend.

 

Die Idee, hier auszustellen, hatte eine der Künstlerinnen des Ateliers Freistil, die auch gelegentlich das Angebot der Begegnungsstätte Heimfeld nutzt. „Es hat uns besonders gefreut, dass der Impuls zu dieser schönen Kooperation direkt von den Künstlern kam“, sagt Bettina Grevel, Leiterin des Ateliers Freistil in Hamburg-Marmstorf. Auf Seiten der Begegnungs­stätte Heimfeld lag die Organisation vor Ort in den Händen von Claudia Weß von den Ambulanten Diensten Süderelbe.

 

Nikolai Sietz brachte gleich mehrere Bilder in die Ausstellung ein, unter anderem das namens­gebende Gemälde „Oase“. Der junge Mann fand nach einer Erkrankung zur Malerei – eine Tätigkeit, die ihn begeistert und immer wieder herausfordert. „Malerei ist ein Prozess“, sagt er „ich arbeite häufig in vielen Farbschichten, bis das Ergebnis stimmig ist.“

 

Die Begegnungsstätte Heimfeld ist ein Angebot der Ambulanten Dienste Süderelbe von alsterdorf assistenz west gGmbH. Hier erhalten Menschen mit einer psychischen Erkrankung sowie deren Familienangehörige und Freunde Unterstützung.

 

Das Atelier Freistil ist eine Kooperation von „Leben mit Behinderung Sozialeinrichtungen gGmbH“ und den Elbe-Werkstätten GmbH. Momentan sind 36 Künstler und Künstlerinnen im Atelier Freistil beschäftigt.

 

Die Künstler der Ausstellung „Kunstoase“ freuen sich noch bis zum 31. März 2017 auf Ihren Besuch! Alle Bilder stehen übrigens zum Verkauf.

 

Begegnungsstätte Heimfeld, Alter Postweg 48, 21075 Hamburg-Harburg.

Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag 10 – 16 Uhr, Dienstag + Mittwoch 12 – 18 Uhr, Donnerstag 11 – 19 Uhr und Freitag 13 – 18 Uhr

 

Bettina Grevel

Leitung Atelier Freistil

info@remove-this.atelier-freistil.de

www.atelier-freistil.de

 

Claudia Weß

Ambulante Dienste Süderelbe

c.wess@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de

23.01.2017

„Wetten, wir kriegen dich?“

Eine Messe löste die andere ab: Der Januar steht ganz klar unter dem Motto „KollegInnen gesucht“. Den Anfang machte die „Let’s Care“ für soziale Berufe, die am 11. und 12. Januar in der Messehalle Schnelsen stattfand. Sehr gut war in diesem Jahr das Konzept, die Stände von vier Tochtergesellschaften der Stiftung benachbart aufzubauen. Neben alsterdorf assistenz ost und west waren alsterarbeit und die Heilerzieherschule vertreten – da konnte man sich gegenseitig bei der Beratung unterstützen und Interessenten gezielt zum Nachbarstand weiterleiten.

 

Noch in derselben Woche am 14. und 15 Januar folgte die Jobmesse in der coolen Location des Cruise-Centers an der Elbe.  Auch hier herrschte reger Besucherandrang, und am Ende hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der „Standbetreuung“ das gute Gefühl, vielen Interessenten die alsterdorf assistenz west erfolgreich nähergebracht zu haben.

 

Am 22. Januar fand als dritte Werbeaktion die Freiwilligenbörse Aktivoli im Börsensaal des Hamburger Rathauses statt. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren möchten und daraus eine persönliche Bereicherung für ihr Leben ziehen.

 

Wie immer hat es Spaß gemacht, einen Stand zu betreiben und wie immer ging es hoch her. Aber es hat sich wie immer auch gelohnt: Den einen oder anderen Gesprächspartner werden wir bestimmt wiedersehen!

09.01.2017

Flaschka-Stiftung spendet Handbike

Ulf Böckmann ist begeistert: Er ist seit kurzem stolzer Besitzer eines neuen Handbikes. Damit ist der 43-Jährige nicht nur viel flotter unterwegs als mit seinem Rollstuhl, sondern er nutzt das Handbike mit den 21 Gängen auch als Trainingsgerät – als Ergänzung zum täglichen Hanteln-Stemmen. Möglich gemacht hat das Ganze die Flaschka-Stiftung: Nachdem die Krankenkasse von Ulf Böckmann mehrmals die Anschaffung des Handbikes abgelehnt hatte, übernahm schließlich die Flaschka-Stiftung die Kosten von rund 3.500 Euro.  Seitdem steht Ulf Böckmann das begeisterte Strahlen ins Gesicht geschrieben – und Andreas Frost, Leitung des zuständigen Assistenzteams im Braamkamp, musste beim Foto-Termin einen ordentlichen Spurt einlegen, um ihn aufs Bild zu bannen.

 

Archiv 2016

24.11.2016

Woche der Inklusion mit unserem Gebärdenchor „HandsUp“

Nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr lud die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Frau Ingrid Körner, wieder zu reger Beteiligung an der Ausgestaltung des Rahmenprogrammes der diesjährigen Woche der Inklusion (21.11.2016 bis 29.11.2016) ein.

 

Der Gebärdenchor „HandsUp“ bereicherte die Auftaktveranstaltung in der Europapassage mit der Präsen­tation eines Ausschnitts seines Repertoires: Unterstützt von der Sängerin Katrin Wulff und dem Gitarristen Mischa Gohlke wurde unter anderem das Inklusionslied „AndersSein vereint“ dargeboten. Die gemeinsame Herausforderung nahmen die behinderten und nicht behinderten Mitglieder des Chores wie immer mit Leidenschaft und Begeisterung an. Spaß und Freude am gemeinsamen Tun und gute Unterhaltung für das Publikum waren garantiert.

 

Im Anschluss an den Auftritt ging es für „HandsUp“ gleich zum nächsten „Gig“: Im „Knust“ fand das dritte „AndersSein vereint“-Festival mit verschiedenen Künstlern mit und ohne Behinderung statt: tolle Stimmung, tolle Künstler, tolle Auftritte. Ein großartiger Tag für „HandsUp“!

 

Weitere Informationen zur Woche der Inklusion:

http://www.hamburg.de/skbm/6931670/woche-der-inklusion/

Kontakt: Team treffpunkt.altona

24.10.2016

Größer, schöner, spannender!

Das Jugendhaus Alsterdorf nach Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten und mit neuem Programm.

 

Am 30. September war es so weit: Nach einer Umbauphase lud das Jugendhaus ein zur Eroberung der hellen und großzügigen neuen Räume. Astrid Warning, Bereichsleitung Kinder- und Jugendhilfe bei alsterdorf assistenz west gab in ihrer Eröffnungsansprache Einblicke zu Geschichte und Konzept des Projektes.

 

Aber nicht nur die Räumlichkeiten erstrahlen hell und neu. Mit Leben erfüllt werden soll das Haus durch ein beeindruckend vielseitiges Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung.Die Angebote reichen von kreativen Aktionen, wie gemeinsames Kochen, Medien- und Technikprojekte, Stadt- und Umwelterlebnisse, bis zu verschiedenen Sportarten. Alle Angebote sind kostenfrei, und nicht nur beim Sport stehen Spaß und Fairness im Vordergrund.

 

Nach dem offiziellen Teil hieß es ran an‘s Buffet. Das Team des Jugendhauses freute sich über regen Zulauf!

 

Jugendhaus Alsterdorf

25.09.2016

Freizeitgärtner für Projekt in Barmbek gesucht

Der Kirchgarten der Gemeinde Alt-Barmbek soll Ort der Begegnung und Gartenprojekt für Hobbygärtner aus dem Stadtteil werden.

 

Derzeit wird der kleine Garten an der Kreuzkirche wenig genutzt, doch das soll sich ändern! Die Fläche wird in ein Gartenprojekt zum Mitmachen verwandelt, und dafür werden nun Mitstreiter gesucht, Neulinge ebenso wie versierte Hobbbygärtner, unter deren Anleitung gebuddelt, gesät und gepflanzt werden soll. Träumen Sie von duftenden Kräuterbeeten, selbstgezogenem Obst und Gemüse, dann sind Sie hier richtig!

 

Vorgesehen ist die Anlage von sechs Hochbeeten, so dass sich auch Menschen im Rollstuhl aktiv beteiligen können. Das Projekt ist eine Kooperation der Kirchengemeinde Alt-Barmbek / Diakon Eggert Nissen, dem Begegnungszentrum Barmbek Basch / Sabine Engelhart und alsterdorf assistenz west gGmbH / Chris Schmitz, Leiter des Tagewerkes in der Vogelweide.

 

Kontakt: Diakon Eggert Nissen - Telefon 040 / 519 008 017

25.09.2016

Herbstandacht in der Fett’schen Villa!

Herbstandacht im Park der Fett'schen Villa

Im Rahmen des Projektes „Kultur im Park“ kamen am Sonntag, den 25. September Menschen mit und ohne Behinderung im Park der Fett’schen Villa zu einer stimmungsvollen Andacht im Freien zusammen. Den Gottesdienst leitete bei goldenem Frühherbstwetter Pastor Dr. Hendrik Höver von der Kirchengemeinde Niendorf.

 

Ziel des Projektes ist es, die historische Villa und ihre Bewohner mit Aktionen aktiv in den Stadtteil einzubinden. Um nicht nur im übertragenen Sinne sichtbar zu werden, war vor einiger Zeit bereits der dichte Heckenbewuchs um das Gebäude herum ausgelichtet worden. So freute es Rüdiger Scheel, Leiter des Wohnangebotes Fett’sche Villa besonders, dass auch Interessierte und Nachbarn aus der Umgebung der Einladung gefolgt waren.

 

Im Anschluss an Andacht und Ansprachen gab es ein musikalisches Rahmenprogramm und bei Kaffee und Kuchen viele angeregte Gespräche in geselligen Runden.

08.08.2016

Zwischenbericht: Rahmenvereinbarung mit der Hamburger Sozialbehörde

Foto der Beteiligten am Fachtag 2016

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie BHH Sozialkontor, fördern & wohnen, Leben mit Behinderung Hamburg und die Evangelische Stiftung Alsterdorf haben ihren ersten Zwischenbericht zur Rahmenvereinbarung vorgelegt.

 

Die vier Hamburger Träger der Eingliederungshilfe haben ab 2014 für fünf Jahre jeweils eine Zielvereinbarung mit der Behörde abgeschlossen. Darin sind fachliche Ziele und Rahmenbedingungen vereinbart, die in einer regelhaften Zusammenarbeit zwischen den Trägern und der Behörde überprüft und konkretisiert werden. Hierzu gehören unter anderem die stärkere Personenzentrierung, die sozialräumliche Ausrichtung der Leistungen und die stärkere Beteiligung der Leistungsberechtigten. Die Finanzierung wurde auf ein sogenanntes Trägerbudget umgestellt. Es ermöglich zugleich die Umsetzung der genannten Ziele und die Organisation der individuellen, bedarfsdeckenden Leistungen. Damit geht Hamburg einen für allen Beteiligten neuen und verlässlichen Weg bei der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. 

 

Hier können Sie den Zwischenbericht herunterladen.

20.07.2016

Betriebsausflug im kühlen Schatten 

Foto von den gebastelten Flößen

Die Baumeister unter den Kolleginnen und Kollegen stellten raffinierte Flöße und hohe Türme her, die naturkundlich versierten errieten Vögel und Bäume und die sportlichen fuhren mit Schubkarren und Tretrollern durch die Hitze. Wer dann noch beim Teebeutelweitwurf und Dosenschießen gut abschnitt, und zum Tüdelband singen konnte, hatte in der aktiven Phase des Betriebsausflugs seinen Spaß. Anschließend trafen sich alle im Schumachers und entspannten bei kühlen Getränken und einem leckeren Büffet von haus5.

15.07.2016

Eine Bühne für alle in Harburg 

Künstler auf der Bühne mit Gebärdendolmetscher

Am Freitag wurde es laut am Lüneburger Tor in Harburg, als auf der Bühne Künstler eine tolle Show ablieferten und die Zuschauer mitfeierten. Bands, Kabarettisten, Singer/Songwriter, Tänzer und ein Breakdancer erfüllten den Platz mit Leben und boten den Zuschauern ein Programm allererster Güte, darunter Minotaurus. STIX, Peter Kelm, Werner Pfeifer, Station 17.

 

Neben der Begrüßung durch die Verantwortlichen der Veranstalter führte Ursula Wermke vom Inklusionsbüro Hamburg in das Thema Inklusion ein.  

 

Die „Inklusive Süd“ findet zum dritten Mal in Harburg statt. Veranstalter sind 
BHH-Sozialkontor, alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung Hamburg und der Treffpunkt Hölertwiete. Das inklusive Event wird von Aktion Mensch, dem Bezirksamt Harburg und dem Inklusionsbüro Hamburg gefördert. Das Citymanagement unterstützt die Veranstaltung mit viel Tatkraft.

15.07.2016

Party im Park 

Viel Trubel bei der Fett'schen Villa

Am Freitag, 15.7. fand in der Fett‘schen Villa ein Sommerfest statt. Die Renovierung des schönen Gebäudes war ein willkommener Anlass und die Menschen feierten mit Gästen aus anderen Hausgemeinschaften der alsterdorf assistenz west aus Eimsbüttel und Schnelsen.

 

Die Künstlergruppe Samba Ndiaye und die Akkordeongruppe Susanne und Tanja sorgten bei den gut 100 Menschen für fröhliche und entspannte Stimmung, es gab Gegrilltes und Kuchen. Und wer Lust hatte, konnte sich an Geschicklichkeitsspielen üben oder in einem Quiz sein Wissen über die Fett‘sche Villa und Niendorf testen. Das Wetter spielte mit und auch einige interessierte Nachbarn mischten sich unter die Gäste und schauten schon einmal, wo die nächsten kulturellen Aktivitäten im Rahmen von "Kultur im Park" stattfinden werden.

14.07.2016

White Party mit Spenden für Fahrräder 

Spendenübergabe

Am Donnerstag, 14.7. lud SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure seine Kunden und Partner zu seiner traditionellen White Summer Party und sammelte erneut für Fahrräder für KlientInnen der alsterdorf assistenz west. 

 

In diesem Jahr hatten KollegInnen der Nehlsen Professional Copy sogar vorher gesammelt und konnten an dem Abend eine Spende im Wert von einem Fahrrad überreichen. Da passt es gut, dass die dritte gemeinsame Fahrradtour von MitarbeiterInnen von SKAI und Klienten der alsterdorf assistenz west für den Herbst geplant ist.

13.07.2016

Gebärdenchor HandsUp bei „Altona macht auf“

Der Chor tritt vor einem großen Publikum auf

Mehrere Konzerte für Groß und Klein und Informationen zum treffpunkt.altona: der Gebärdenchor „HandsUp“ vom treffpunkt.altona war während der Altonale schwer beschäftigt. Mit den gebärdeten Songs u.a. von Stefan Gwildis eroberte der Chor die Herzen und Hände der Zuschauer. Einige Liebhaber wechselten sogar die Route bei den Spaziergängen „Altona macht auf“, um beim Chor vor Anker zu gehen. Und zum Abschluss gab es für alle nach dem Lied „Schokolade“ eine kleine Stärkung.

18.06.2016

HSH-Nordbank-Run in der HafenCity 

Das Team vom HSH-Nordbank-Run

Am Samstag, 18. Juni sind knapp zwanzig KollegInnen und KlientInnen nebst Angehörigen und FreundInnen beim HSH Nordbank Run an den Start gegangen.

 

Vom erfahrenen Marathon-Läufer bis zu regelmäßigen Joggern, von Nordic Walkerinnen bis zu gemütlichen Spaziergängern genoss jeder die Strecke im eigenen Tempo. Der Bonus: ein nettes Volksfest um das Cruise-Center herum und immer wieder neue Eindrücke von der HafenCity, die sich baulich beständig wandelt. Dieses Mal ging es vom Cruise-Center zum Baakenhafen, dann vorbei am Lohsepark über den Brooktorhafen wieder zum Cruise-Center. Die alsterdorf assistenz west hat auch in diesem Jahr die Bewegungbegeisterten unterstützt. Der HSH Nordbank Run wird zugunsten "Kindern helfen Kinder" veranstaltet.

17.05.2016

Eröffnung des Ladens mügge.35 in Eimsbüttel 

Eröffnung mügge.35 mit kleiner Rede

Wildschweine aus Holz in jeder Größe, Taschen und Lampen sind nur einige der Produkte, die ab sofort im Laden mügge.35 in Eimsbüttel zum Verkauf stehen. In dem kleinen aber feinen Geschäft werden Produkte der Tagewerke verkauft, der Erlös kommt Projekten im Stadtteil zugute. In Zukunft sollen hier auch Beschäftigte aus den Tagewerken im Einsatz sein.

 

Am 17. Mai feierte mügge.35 Eröffnung. Es gab leckere Spezereien, alle mit Honig zubereitet, und die ersten Produkte wanderten schon über den Ladentisch. In fröhlicher Stimmung stießen alle auf das gute Gelingen dieses Projektes an. 

05.04.2016

Richtfest Alsterberg 

Foto vom Richtfest

Auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Sengelmannstraße zwischen dem Maienweg und dem Suhrenkamp wurde am 5. April Richtfest gefeiert. Hier baut die GWG Gruppe aus Stuttgart 309 neue Mietwohnungen. Davon sind 50 % geförderte Wohnungen.

 

Andreas Engelhardt, Vorstandsvorsitzender der GWG Gruppe, Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, und ein Vertreter der Architektengruppe Eckert Manthos Tagwerker begrüßten die Gäste und Gewerke im neu entstehenden Quartier Alsterberg. Die Redner lobten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Bauherrn und Architekt.

 

Im Ausschreibungsverfahren wurde ein Projekt ausgewählt, das in alle Richtungen durchdacht ist. Es wurde auf eine ausgewogene Mieterstruktur geachtet: Familien mit Kindern, Senioren, Studenten und Menschen mit Behinderung leben ab Herbst 2016 in den Neubauten, die mit Parks miteinander verbunden sind. Eine Kita und eine kleine Ladenzeile runden das Quartier ab. Zugleich sollten die Mieten bezahlbar sein. Die Neubauten sind ökologisch nachhaltig ausgerichtet. Aufgrund eines Blockheizkraftwerkes ist eine eigenständige Energieversorgung gewährleistet.

 

Die Kooperation der alsterdorf assistenz west mit der GWG Gruppe entstand vor 2 Jahren und die Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung war schnell geeinigte Zielsetzung. Gemeinsam wurden die Grundrisse geplant und das Konzept abgestimmt. Nun wurde ein Rahmenvertrag geschlossen, so dass 24 Menschen mit Assistenzbedarf Einzel-Wohnungen mit einem eigenen Mietvertrag beziehen können.

 

Entstehen wird ein ambulantes Assistenzangebot für Menschen auch mit hohem Assistenzbedarf, da die räumliche Struktur einiger Wohnungen zueinander als Wohnverbund mit Gemeinschaftsflächen den Einzug von Menschen ermöglichen, die einen höheren Anwesenheitsbedarf von AssistentInnen haben. 

 

Daneben mietet alsterdorf assistenz west einen Gemeinschaftsraum, der allen Mietern offen steht, und ein Mitarbeiterbüro.

 

Für Fragen zum Angebot wenden Sie sich bitte an
Edda G.E. Frühling, Angebotsberatung der alsterdorf assistenz west,
e.fruehling@alsterdorf-assistenz-west.de, 040 35 74 81 37
Jürgen Heinecker, Bereichsleitung, j.heinecker@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de  040 35 74 81 27

27.02.2016

Fotoausstellung Frauen in Eidelstedt 

Foto Intervies Carlo von Tiedemann mit Senioren

"Ist sie's oder ist sie's nicht - ist das meine Nachbarin?" Am 27.2.2016 eröffnete eine Fotoausstellung im Eidelstedt Center mit Portraits von Frauen - alt und jung, nachdenklich, fröhlich oder verschmitzt, die alle in Eidelstedt wohnen und/oder arbeiten. Carlo von Tiedemann interviewte einige der Frauen sowie Initiatorinnen von Elternschule Eidelstedt, Eidelstedter Bürgerverein, Kinderhaut Furtweg, Bücherhalle Eidelstedt und treffpunkt.ekenknick.

 

Was wollten diese aktiven und engagierten Frauen mit der Ausstellung bewirken? Sie suchen Kontakt zu den Frauen aus dem Stadtteil, möchten sie vernetzen, Austausch untereinander ermöglichen und zu gegenseitiger Unterstützung anregen. Die Ausstellung ging bis zum 1. März.

16.02.2016

Schlüsselübergabe in der Veringstraße 

Schlüsselübergabe in der Veringstraße

Am 16.2.2016 übergab John Thybusch, Leiter Kundenbetreuung der SAGA GWG in Wilhelmsburg, symbolisch den Schlüsselbund an Manfred Pothast, Leitung des neuen Wohnangebots in der Veringstraße. Nach dem Richtfest am 21. Mai 2015 wurden bei strahlendem Sonnenschein die 14 Wohnungen übergeben, in denen 24 Personen sich zu hause fühlen können. 

 

Zur Hausgemeinschaft Veringstraße

29.01.2016

Im Dienste der Kommunikation

Scheck für Kommunikationsmittel

Am 29.1.2016 übergaben Andrea Schulze (Hamburger Volksbank Stiftung, Assistenz des Vorstandes) und Mark Brunner (Hamburger Volksbank, Regionalleitung Alsterdorf) einen Scheck über 1.500 Euro an die Ev. Stiftung Alsterdorf/alsterdorf assistenz west für das Projekt Unterstützte Kommunikation. Durch die Spende wurden Hilfsmittel angeschafft, die in einer „Bibliothek“ für Informations-, Beratungs- und Übungszwecke zur Verfügung stehen: Im Rahmen der Bedarfsermittlung können die verschiedenen Geräte ausprobiert und so das passende Hilfsmittel gefunden werden, bevor ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt wird.

 

Klienten, Mitarbeitende aber auch Angehörige können zudem mit den Geräten üben, da sie für die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Klienten angepasst werden können. Das erleichtert zum einen die Beantragung der Hilfsmittel. Zum anderen ermöglicht dies den Mitarbeitenden, sich mit der Technik schon im Vorfeld vertraut zu machen, und gibt Klienten, aber auch Angehörigen und anderen Menschen aus den Netzwerken der Klienten Gelegenheit zum Üben. Ziel ist es, die Hilfsmittel so komfortabel und „natürlich“ wie möglich einzusetzen, um die Beteiligung, Wahlmöglichkeiten und Mitsprache von Klienten zu verbessern.

 

Die Projektleitung Gesine Drewes traf auf sehr interessierte Zuhörer, als sie die alten und vor allem die neuen Kommunikationshilfen vorstellte. Die Vertreter der Bank probierten selbst aus und berichteten wiederum von ihren Erfahrungen mit der Akzeptanz von elektronischen Medien bei der Durchführung von Bankgeschäften und deren Handhabbarkeit.

 

Neben der Hamburger Volksbank Stiftung konnten eine Reihe weiterer Spender für das Projekt gewonnen werden (im Moment insgesamt 26.500 Euro). So kann die Bibliothek weiter ausgebaut werden (dies ist wichtig vor dem Hintergrund, dass die Geräte so lange ausgeliehen werden wie notwendig.). Zudem sind Veranstaltungen für Mitarbeitende geplant, in denen sie einen Einblick erhalten, wie die Kommunikationshilfen gehandhabt werden und welche Palette an Einsatzmöglichkeiten es gibt.

 

Zum Projekt Unterstützte Kommunikation

24.01.2016

Freiwillige gesucht - Für jeden etwas auf der AKTIVOLI-Börse 

Blick auf die Stände Saal 3

Am 24. Januar fand die AKTIVOLI-Börse in der Handelskammer statt. In drei Sälen, der Empore und verschiedenen Workshop-Räumen wurde rund ums Thema freiwilliges Engagement informiert. Unter dem Motto "Für jeden etwas" haben 160 Aussteller ihre Angebote dargestellt, darunter auch Migrantenorganisationen und Initiativen der Flüchtlingshilfe.

 

Die Workshops drehten sich um Themen wie "Was muss ich wissen, wenn ich mich freiwillig engagieren möchte?", "Reich beschenkt - die eigenen Stärken entdecken" und "Interkulturelle Kompetenz in der Freiwilligenarbeit". Wie in den Vorjahren auch berieten in einem eigenen Bereich die bezirklich aufgestellten Freiwilligenagenturen zu Engagementmöglichkeiten vor Ort.

 

In diesem Jahr war noch einmal verstärkt auf das Thema Barrierefreiheit geachtet worden und verschiedene Angebote wurden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Am Stand der Ev. Stiftung Alsterdorf waren wieder Vertreter der einzelnen Gesellschaften vertreten und berieten Interessierte zu den verschiedenen Angeboten. 

 

Zu Engagementangeboten

21.01.2016

HandsUp im Knust - auf dem Festival „AndersSein vereint“

HandsUp auf der Bühne im Knust

Am 21. Januar im Knust: die Stimmung tobt, der Gebärdenchor HandsUp mittendrin. Auf dem 2. AndersSein vereint Festival mischten sich Musik, Tanz, Comedy und Lesung aller Stilrichtungen. Die Veranstalter hatten sich sehr viele Gedanken gemacht, wie der Abend locker und inklusiv gefeiert werden kann. Die Besucher fühlten sich gut unterhalten und machten begeistert mit. Der Abend wurde präsentiert von Grenzen sind relativ.

 

Zu AndersSein vereint

 

Zum treffpunkt.altona (Basisstation von HandsUp)

13. und 14.01.2016

Mitarbeitende gesucht - Stand auf der „Let's Care“

Kollegen und Besucher am Stand Let's Care

Am 13. und 14. Januar waren die Blicke nach Schnelsen gerichtet: dort fand  „Let’s Care“ statt, eine Jobmesse für soziale Berufe. Auf ihr boten Aussteller aus verschiedenen sozialen Bereichen, z.B. Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe Informationen zu Jobs, Ausbildungsplätze, Praktika und Weiterbildungen an. An 70 Ständen und in 40 Fachvorträgen ließen die Aussteller und Referenten die tägliche Arbeit zum Leben erwecken und beantworteten Fragen. Träger der Eingliederungshilfe waren dieses Jahr zum ersten Mal gezielt mit eingeladen und beworben worden.

 

Der Gemeinschaftsstand der alsterdorf assistenz ost und alsterdorf assistenz west brummte. 220 Gespräche an zwei Tagen – das Interesse war sehr groß. Am Donnerstag überwogen Schüler, die sich hauptsächlich für Ausbildungsmöglichkeiten interessierten und die an die Fachschule für Heilerziehung verwiesen wurden. Am Freitag ließen sich viele Menschen beraten, die auf der Suche nach einer neuen Anstellung waren.

 

Die Kollegen am Stand zogen eine positive Bilanz: sie konnten sich eine ganze Reihe der Gesprächspartner als neue Kolleginnen und Kollegen vorstellen.  

 

Zu Jobs + Karriere

 

Archiv 2015

04.12.2015

"Die Gedanken sind frei!" - Eröffnung neuer Räume des tagewerk.alsterdorfer markt 

Jürgen Heinecker, Andrea Stonis, Dorothea Starke vor dem Eingang

Am 4. Dezember feierten die Beschäftigten vom tagewerk.alsterdorfer markt mit dem Team und vielen Gästen die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Herntrich Haus (Alsterdorfer Markt 16).

 

Die Begrüßung der ca. 50 Gäste übernahm Martina Kneissner, Beschäftigte im Tagewerk. Daran anschließend führte Jürgen Heinecker, Bereichsleiter, durch die Geschichte des Casinos, das an diesem Ort lange Zeit Verpflegung für die Mitarbeitenden und später auch Klienten am Alsterdorfer Markt anbot. Nach Büros für die MAV und einigen Jahren Leerstand begann im Sommer 2014 die Planung für den Umbau.

 

Dorothea Starke übernahm als Leitung das Tagewerk mitten in der Umbau- und Umzugsphase, wie sie anschaulich in ihrer Rede schilderte. Parallel begann die Tätigkeit von Beschäftigten im Schulkiosk im Oberstufenhaus der Bugenhagenschule. Jürgen Heinecker und Dorothea Starke dankten den Beschäftigten und dem Team für ihren Einsatz.

 

Im Anschluss sang der Chor der Beschäftigten „Die Gedanken sind frei“, ein besonderes Highlight, das schon früh in ihrer Planung der Feier feststand. Zum Abschluss des offiziellen Teils lud Björn Zajac alle Gäste zum Büffet.

 

Die Gäste besichtigten die hellen und großzügigen Räumlichkeiten, deren Umbau komplett im Plan war. Von hier aus werden Dienstleistungen angeboten wie z.B. Wäscheservice, Büroservice, Backen und Kochen sowie Bewegungsangebote. Damit ist nun mit den Räumen im Herntrich Haus  - neben Schulkiosk und Räumen in der Alten Küche - der dritte Standort vom tagewerk.alsterdorfer markt offiziell in Betrieb genommen.

 

Zum tagewerk.alsterdorfer markt

03.12.2015

Kultur im Revier - Jazz im tagewerk.vogelweide 

Foto, Chris Schmitz kündigt die Gruppe an.

Von August bis Dezember fanden auf Bühnen an ungewöhnlichen Orten Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt. Unter dem Motto "Wir Welt Weit!" lag der Fokus auf Musik- und Kulturformen unterschiedlicher Nationen aus Barmbek Süd.

 

Am 3. Dezember war das Beatrice Asare-Lartey Trio im tagewerk.vogelweide zu Gast und präsentierte sein Programm mit Latin und Jazz Pop. Das bunt gemischte Publikum genoss die Qualität der Darbietung und feierte mit. 

 

Zum tagewerk.vogelweide

03.12.2015

HandsUp im Rathaus - Auftritt bei "Wegbereiter der Inklusion" 

Applaus im Rathaus für den Chor HandsUp

Am 3. Dezember wurden in einem Senatsempfang im Rathaus drei "Wegbereiter der Inklusion 2016" im Bereich Tourismus ausgezeichnet: Miniatur Wunderland, Hotel Scandic Emporio und das Ernst Deutsch Theater. 

 

Der Gebärdenchor HandsUp vom treffpunkt.altona begeisterte dabei mit seinem musikalischen Auftritt und konnten viele im Publikum anregen, beim Gebärden mitzumachen. 

 

Zu Anderssein Vereint

 

Zum treffpunkt.altona (Basisstation von HandsUp)

24.11.2015

Einjähriges Jubiläum der Spielzeug-Werkstatt 

Teamfoto Spielzeugwerkstatt

Gäste, Kunden und das Team feierten am 24.11.15 das einjährige Bestehen der Spielzeug-Werkstatt im Borncenter in Osdorf. In ihren Ansprachen ließen Anja Redelstorff (Bereichsleitung der alsterdorf assistenz west), Sönke Böhnert (Leitung vom tagewerk.osdorf, zu dem die Spielzeug-Werkstatt gehört), und Birgit Okken (Leitung treffpunkt.ekenkenick), die verschiedenen Phasen des Projektes Revue passieren. Anschließend bedankte sich die Projektleitung Marie Wormit beim Team: Beschäftigte mit Assistenzbedarf, Freiwillige und Mitarbeitende hätten mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung die Spielzeug-Werkstatt zum Leben erweckt.

 

Zum Abschluss der Feier standen Hände und Gebärden beim Auftritt des Gebärdenchores „Hands Up“ im Mittelpunkt. Das Publikum machte beim zweiten Lied mit und nutzte anschließend auch die Gelegenheit, einzelne Buchstaben des Fingeralphabets zu lernen.

 

Nach einem Jahr ist deutlich sichtbar, dass es für die beschäftigten Menschen mit Assistenzbedarf ein attraktives Angebot ist, in einer Ladenwerkstatt tätig zu sein, die Arbeit mit Holz zu erlernen und den Kontakt zur Kundschaft aufzunehmen. Bereits vier von ihnen übernehmen einzelne Arbeitsschichten und tragen dazu bei, dass die Werkstatt richtig gut läuft.

 

Zur Spielzeug-Werkstatt in Osdorf

November 2015

Informationsfilm von barner 16 zum Olympia-Referendum

Symbole olympische Ringe, gezeichnet, mit Fragezeichen

Referendum zu den Olympischen Spielen am 29. November in Hamburg. Barner 16 hat wichtige Informationen dazu in einem Film zusammengestellt: Anschauen, informieren, sich entscheiden.

 

Hier geht's zum Film "Melanie Will will's wissen"

Hier geht's zu barner 16

04.09.2015

Grillfest in der begegnungsstätte.sommerkamp

Fotos der Gäste

Am 4. September lud das Team von der Begegnungsstätte und treffpunkt.sommerkamp zum zweiten Mal seit der Eröffnung im November 2014 Klienten, Nachbarn und Menschen aus dem Stadtteil zu einem netten Grillfest ein. Das Wetter war optimal, so dass die 75 Gäste drinnen und draußen feiern konnten. Die Gastgeber freuten sich über das große Interesse und die Stimmung war entspannt. Neben herzhaftem Essen boten Frauen aus der Frauengruppe selbstgebackenen Kuchen am Kuchenstand an.

 

In der Begegnungsstätte werden niedrigschwellige ambulante Angebote für Menschen mit psychischer Erkrankung angeboten. Diese reichen von Information und Beratung und dem offenen Treff mit seinen Aktivitäten, hin zu der Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen und Gruppenangeboten und personenzentrierter Assistenz.

 

Zur begegnungsstätte.sommerkamp

31.08.2015

Eröffnungsfeier Schulkiosk

das Team vom Schulkiosk

Am 31.08.2015 öffnete zum ersten Mal offiziell der Schulkiosk für die Schüler und Lehrer des Oberstufenbereiches der Bugenhagenschulen im Oberstufenhaus an der Dorothea-Kasten-Straße. Für die Beschäftigten und Mitarbeiter des tagewerk.alsterdorfer markt, die den Kiosk betreiben werden, fast so ein aufregendes Ereignis, wie der erste Schultag.

 

Auf der Suche nach einem Kooperationspartner hatte sich die Schule mit der Bitte an die alsterdorf assistenz west gewandt, sie bei dem Betrieb des Kiosks zu unterstützen, damit sich die Schüler in den Pausen mit Speisen und Getränken stärken können. Das Lehrerteam freut sich sehr, dass es nun pünktlich zum neuen Schuljahr losgeht.

 

So ist für vorerst zwei Beschäftigte des Tagewerks ein neues, attraktives, arbeitsorientiertes Beschäftigungsangebot entstanden, für die Schüler und Lehrer eine attraktive Möglichkeit, ihre Pausen in der angenehmen Atmosphäre der Cafeteria mit einem leckeren Brötchen und einem frischen Milchkaffee zu verbringen.

 

Zum tagewerk.alsterdorfer markt

Zu den Bugenhagenschulen

15.07.2015

Eröffnungsfeier tagewerk.machbar

Gäste unterhalten sich.

Am 15. Juli 2015 feierte das tagewerk.machbar seinen Umzug in die neuen Räumlichkeiten in Uhlenhorst. Die Beschäftigten und Mitarbeitenden luden zu belegten Brötchen und leckeren Kuchen und Keksen aus eigener Herstellung. Zur Feier kamen Angehörige und Freunde, Kollegen und Beschäftigte aus anderen Tagewerken und Hausgemeinschaften. Und auch die ersten Nachbarn aus dem Bürogebäude und dem Stadtteil ließen sich von der guten Stimmung und entspannten Atmosphäre anstecken.

 

Von der Bramfelder Chaussee an den Hans-Henny-Jahnn-Weg: von langer Hand geplant lief der Wechsel reibungslos und die Beschäftigten und Mitarbeitenden fühlen sich in der neuen Umgebung bereits sehr wohl. Sind die Räume doch hell und lichtdurchflutet, die einzelnen Werkbereiche gut eingerichtet und es gibt auch genug Platz für die Bewegungsfreiheit – drinnen und draußen. Der Stadtteil lockt und die ersten Ideen für Kooperationen gibt es bereits. 

 

Zum tagewerk.machbar

05. - 06.06.2015

Tag ohne Grenzen: Auftritt von "Hands Up" und Übergabe der Inklusionsfackel

Aufführung vom Chor Hands Up beim Tag ohne Grenzen

Am 5 und 6. Juni 2015 stand der Hamburger Rathausmarkt ganz im Zeichen des Sports. Paralympische Athleten zeigten ihr Können und luden zum Mitmachen ein. Viele Besucher nutzen aber auch die Möglichkeit, einfach nur zuzuschauen und sich über das Sportangebot für Menschen mit Behinderung zu informieren.

 

Aktiv ging es am Stand der Evangelische Stiftung Alsterdorf/alsterdorf assistenz west zu: Hier lernten viele Interessierte erste Gebärden zum Thema „Sport“.

 

Am Tag ohne Grenzen trat ebenfalls der Gebärdenchor „Hands Up“ auf: ein inklusiver Gebärdenchor, in dem Menschen mit und ohne Behinderung, alt und jung, gemeinsam Songs aufführen. Der Chor „Hands Up“ entstand aus einer Idee im treffpunkt.altona und gewinnt von Jahr zu Jahr an Strahlkraft. Inzwischen kommen aus ganz Norddeutschland Auftritts-Anfragen an die Initiatorin, Ines Helke.

 

Die Übergabe der Inklusionsfackel an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz war am 5.6. in den Tag ohne Grenzen eingebettet. Organisiert von der Initiative Netzwerk Inklusion wurde in der ersten Jahreshälfte in jeder deutschen Landeshauptstadt im Rahmen von Aktionen, Konzerten, Läufen die Inklusionsfackel an die Bürgersmeister überreicht. Ziel war es, die Akteure in den verschiedenen Bundesländern miteinander zu vernetzen, und Lust auf das Thema Inklusion zu machen.

03.- 06.06.2015

Forum Inklusion auf dem Stuttgarter Kirchentag

Eine Vertreterin vom Forum Inklusion stellt ihre Position dar.

„Damit wir klug werden“ – unter diesem Motto fand vom 3. - 7. Juni der 35. Evangelische Kirchtag in Stuttgart in diesem Jahr statt. Auf Einladung von alsterdorf assistenz west präsentierten Vertreterinnen und Vertreter von Forum Inklusion ihre Arbeit auf dem Stand „Pause Inklusive“. Die Initiative beschäftigt sich seit über drei Jahren mit der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung und setzt sich für die Umsetzung im Alltag ein.

 

In seinem Impulsvortrag warf Forum Inklusion erste Fragen auf: Wie geht die Gesellschaft mit „unsichtbaren“ Behinderungen um, mit psychischen Erkrankungen, und wie oft sind die viel schwerer zu überwindenden Barrieren im Kopf zu finden? Die Gesundheitsversorgung für spezielle Bedarfe ist teuer und bürokratisch. Ebenso wichtig war aber auch die Beobachtung, dass auch schon mehr möglich sei. Jetzt werde zum Beispiel nicht mehr in Frage gestellt, dass Menschen mit Behinderung ins Kino gehen könnten oder ins Theater. Forum Inklusion berichtete von ihren Gesprächen mit Hamburger Politikern und mit anderen Verantwortlichen von Unternehmen. Nach dem Impuls kamen interessierte Gäste, um sich über die Arbeit zu informieren.

 

Der Stand „Pause inklusiv“ wird von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Diakonie Himmelsthür, Johannes-Diakonie Mosbach und Diakonie Stiftung Wittekindshof gemeinsam betrieben und bietet neben einem Café auch Kultur und Gesprächsangebote rund um das Thema Inklusion.

 

Weitere Informationen zum Forum Inklusion.

21.05.2015

Richtfest im Weltquartier in Wilhelmsburg

Foto Richtfest Veringstraße

Am 21. Mai 2015 richtete die SAGA/GWG das Richtfest für die letzten Gebäude im Weltquartier in Wilhelmsburg aus, einem preisgekrönten Bauvorhaben der IBA. In der Veringstraße 111 entstehen unter anderem 13 Wohnungen für jeweils 1-2 Personen mit Assistenzbedarf.

 

Sowohl Dr. Dorothee Stapelfeld, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, als auch Andy Grote, Bezirksamtsleiter von Hamburg Mitte, hoben in ihren Ansprachen diesen inklusiven Ansatz hervor: statt  im Wohnungsbau trennscharf zwischen wohlhabenden und nicht wohlhabenden Schichten zu unterscheiden, soll eine innovativ-strukturelle Bauweise interkulturelles Wohnen ermöglichen. Und Menschen mit Assistenzbedarf sind von Anfang an dabei!

 

Wie Dr. Thomas Krebs, Vorstand der SAGA/GWG, betonte, stehen auch die Bauvorhaben in der Veringstaße für eine sichere und sozial verantwortliche Versorgung der breiten Bevölkerung mit Wohnraum – auch für Menschen mit Assistenzbedarf. Weiter führt er aus, dass die nachbarschaftsfördernde Ausrichtung Kernstück der aktiven Gestaltung der sozialen und strukturellen Quartiersentwicklung ist.

 

Im Anschluss an die Reden unterhielten sich Prof. Walter, Oberbaudirektor der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Andrea Stonis, Geschäftsführerin der alsterdorf assistenz west, und Hanne Stiefvater, Vorstand der Evangelische Stiftung Alsterdorf mit den Rednern über die Möglichkeiten, Bauvorhaben an den Bedarfen der gesamten Hamburger Bevölkerung auszurichten.

 

Die Fertigstellung der Veringstraße ist für Ende Januar 2016 vorgesehen.   

 

Ihre Ansprechpartnerin
Andrea Stonis
Geschäftsführerin
Telefon 040 / 40 35 74 81 12
a.stonis@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de           

29.05.2015

Umzug tagewerk.machbar nach Uhlenhorst

Foto Umzug tagewerk.machbar

Am 29. Mai 2015 war der Umzug vom tagewerk.machbar von Barmbek nach Uhlenhorst beendet. Die neuen Räumlichkeiten sind hell und licht. Sie befinden sich in einem Bürogebäude im Hans-Henny-Jahnn-Weg, der vom Mühlenkamp abgeht.

 

Damit hat sich die komplette Umgebung verändert. Neben Stadtteilerkundungen und der Einrichtung in die neuen Räumlichkeiten gibt es schon Ideen für ersten Kooperationen.  

 

Ihre Ansprechpartner
Uwe Hochfeld
Hans-Henny-Jahnn-Weg 51 
22085 Hamburg
Telefon 040 / 69 79 05 54 
Mobil 0175 / 7268 712

April 2015

Tage der offenen Tür
in den Begegnungsstätten Heimfeld, Eidelstedt und Alsterdorf/Ohlsdorf

Foto Tag der offenen Tür der Begegnungsstätte in Ohlsdorf

Die Tage der offenen Tür in den drei neuen Begegnungsstätten in Eidelstedt, Alsterdorf/Ohlsdorf und Heimfeld waren ein schöner Auftakt für die neu aufgestellte Dienstleistung. Das Wetter war auf unserer Seite und viele Klienten aus den Ambulanten Bereichen sind gekommen, darunter auch Menschen, mit denen gar nicht gerechnet wurde. Partner aus dem Stadtteil informierten sich, in Eidelstedt als erstem Veranstaltungsort auch Presse und Vertreter der Behörde. Und immer wieder mischten sich Menschen unter die Feiernden, die die Kollegen vorher noch nie gesehen hatten.

 

In entspannter Stimmung kam man schnell ins Gespräch. In allen Begegnungsstätten sorgten Klienten für leckeres Essen und/oder den Service.
Und alle waren sich einig: das machen wir wieder!

 

Die Leistungsvereinbarung, die aawest im Sommer 2014 mit der Behörde (BASFI) für die ambulanten Leistungen in der Sozialpsychiatrie abgeschlossen haben, verändert unser Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. 

 

Seit Herbst 2014 sind Begegnungsstätten in Heimfeld, Eidelstedt (im treffpunkt.ekenknick) und Ohlsdorf (im treffpunkt.sommerkamp) geöffnet. Herzstück dieses Angebotes ist der offene Treff. Neben den personenzentrierten Leistungen werden dort themenzentrierte und offene Gruppenangebote gemeinsam gestaltet. Während der Öffnungszeiten stehen zudem Mitarbeitende für Beratung und Information zur Verfügung.               

 

Ihre Ansprechpartner
Thomas Vonhof
Telefon 040 / 35 74 81 23
t.vonhof@remove-this.alsterdorf-assistenz-west.de