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Über uns

Die alsterdorf assistenz west – das sind rund 1.000 Kolleg*innen an 73 Standorten, die miteinander viel bewegen für eine vielfältige Gesellschaft. Unser gemeinnütziges Unternehmen gehört zum Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.

Mit unseren Angeboten in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung, Assistenz und Beratung unterstützen wir Menschen mit Behinderung. Unsere Leistungen im Bereich Kinder-, Jugend- und Familien umfassen Hilfen für Familien mit behinderten Kindern, sozialpädagogische Familienhilfe und Wohngemeinschaften für Jungerwachsene sowie ein Jugendhaus. Bei all unseren Angeboten ist der Wille der Menschen, die wir begleiten, für uns leitend. Daher gibt es bei uns kein Angebot „von der Stange“. Interesse? Dann kontaktieren Sie unsere Teilhabelots*innen.

Zahlen und Fakten

  • Standorte

    73 mal alsterdorf assistenz west – stark vertreten im Westen Hamburgs, aber uns findet man auch im gesamten Stadtgebiet, sogar südlich der Elbe.

  • Klient*innen

    Die ihr Leben aktiv und selbstbestimmt gestalten wollen. Und es werden kontinuierlich mehr, denn wir entwickeln unser Angebot kontinuierlich weiter.

  • Kolleg*innen

    Wir sind ein starkes Team – bunt, vielfältig, mit vielen unterschiedlichen Kompetenzen. Wir achten aufeinander und lernen voneinander. Täglich.


Wie wir arbeiten

Wie möchten Sie leben? Wie stellen Sie sich Ihr Arbeits- und Freizeitleben vor? Welche Ressourcen bringen Sie mit und welche Ziele haben Sie? Diese Fragen sind Grundlage unserer Arbeit, denn wir sind der festen Überzeugung, dass alle Menschen selbstbestimmt leben sollen! Daher steht die Personenzentrierung im Zentrum all unserer Angebote.

Unsere Arbeit ist da, wo das Leben ist – mittendrin. Menschen mit Behinderung sind ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft, daher sind alle unsere Angebote konsequent sozialräumlich ausgerichtet. Daran arbeiten wir stetig weiter – und sorgen so gleichzeitig für mehr inklusive Gesellschaft!

Unsere Teilhabelots*innen

Ihre Ziele im Blick!

Unsere Teilhabelots*innen sind Ihre ersten Ansprechpartner*innen, wenn Sie Interesse an einem Angebot oder einer Dienstleitung unseres Unternehmens haben. Im Gespräch mit den Teilhabelots*innen geht es um folgende Fragen:

  • Was soll sich in meinem Leben verändern?
  • Wie möchte ich wohnen?
  • Wer ist an meiner Seite?
  • Was kann ich? Was sind meine Stärken? Und wobei benötige ich Unterstützung?
  • Was möchte ich lernen?

Gemeinsam mit Ihnen und Menschen, die Ihnen wichtig sind, wie zum Beispiel Ihre Eltern, Freunde oder gesetzliche Betreuer, finden unsere Teilhabelots*innen die richtigen Antworten. So entwickeln wir einen Plan für Ihr individuelles Wohn- und Assistenzpaket.

Dafür führen wir mehrere Gespräche an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Menschen an Ihrer Seite – aber immer in Ihrer Lebenswelt! So klären wir Ihren Willen, Ihre Ziele und Ihre persönlichen Stärken – die sogenannten Ressourcen und Potenziale. Wichtig ist: Sie stehen im Mittelpunkt des gesamten Prozesses und bestimmen das Tempo. Im Vordergrund stehen immer Ihr Wille und Ihre Ziele. Ihr bestehendes und zukünftiges Umfeld beziehen wir mit ein und bauen zusammen mit Kolleg*innen aus den Treffpunkten ein Netzwerk im Stadtteil für Sie auf.

Gut zu wissen: Die Teilhabelots*innen sind nicht an Institutionen gebunden und beraten Sie neutral. Sie begleiten Sie auf dem Weg in ein passgenaues Wohn- und Assistenzsetting und sind auch in der ersten Zeit, in der Sie die Dienstleistung bereits in Anspruch nehmen, für Sie da.

Ansprechpartner

Teilhabelots*innen

Teilhabelots*innen

Unser Team für Ihre Fragen zu Assistenzangeboten

Telefon:
040 35 74 81 35

Die ressourcenorientierte Assistenzplanung im Video:

Personenzentriertes Arbeiten im Sozialraum im Video:

Personenzentrierung

Wie will ich leben?

Wir möchten, dass Sie über Ihr Leben selbst bestimmen! Darum arbeiten wir in allen unseren Angeboten personenzentriert, d. h. Ihre Ziele und Vorstellungen bestimmen unsere Assistenzangebote für Sie. In die Planung beziehen wir auch Ihre aktuelle Lebens- und Alltagssituation mit ein, genauso wie Ihre ganz individuellen Ressourcen.

Seit mehreren Jahren arbeiten wir in der alsterdorf assistenz west mit unserem System der ressourcenorientierten Assistenzplanung. Durch das methodische Vorgehen wird sichergestellt, dass jede Assistenzplanung auf dem Willen der Assistenznehmer*innen beruht und die Stärken und Fähigkeiten der Menschen berücksichtigt werden.

Ein wichtiger Baustein ist die Einbeziehung des Netzwerkes der Assistenznehmer*innen – dies können Freunde und Angehörige sein, aber auch die Möglichkeiten im persönlichen Umfeld. Diese Ressourcen zu vernetzen und mit den professionellen Unterstützungsmöglichkeiten zu koordinieren, ist Aufgabe der Persönlichen Assistenz.

Sozialraumorientierung

Mein Leben im Quartier gestalten

Sozialraumorientierung ist eine der zentralen Grundlagen unserer Arbeit. Der Grundgedanke ist, für den jeweiligen Menschen relevante Orte und Personen in die ressourcenorientierte Assistenzplanung mit einzubeziehen und zu nutzen. Anstatt Assistenznehmer*innen isoliert zu betrachten, werden immer ihr soziales Umfeld, der Stadtteil und lokale Ressourcen in die Assistenzplanung einbezogen.

Ausgangspunkt ist und bleibt dabei immer der Wille der Assistenznehmer*innen. Die Fachkräfte beziehen so das soziale Umfeld – Angehörige und Freunde – aber auch für die Assistenznehmer*innen wichtige Orte in die Planungen mit ein. Das können zum Beispiel Vereine, Kirchen, Kultur- oder Bildungseinrichtungen sein. Die Unterstützung von Eigeninitiative und Eigenständigkeit, die Nutzung der verfügbaren und die Erschließung neuer Ressourcen hat in unserer Arbeit immer Vorrang.

Unsere Treffpunkte sind hierfür ein wichtiger Baustein: Sie fördern das Zusammenleben aller Menschen im Quartier, sind offen für alle Menschen, die mitmachen, sich vernetzen und mitgestalten wollen. Ziel ist auch, Menschen in Kontakt zu bringen und sie in die Lage zu versetzen, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Interessen gegenseitig zu unterstützen. Die Treffpunkte vernetzen sich regelmäßig mit anderen Akteuren vor Ort. So entsteht ein Prozess, in dem jeder am Quartiersleben teilhaben und es mitgestalten kann.

Personenzentriertes Arbeiten im Sozialraum im Video:

Unterstützte Kommunikation

Jeder Mensch hat etwas zu sagen!

Sich ausdrücken zu können und verstanden zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Auch wer sich nicht mit dem gesprochenen Wort verständigen kann, möchte seine Gedanken äußern und mit anderen Menschen in Kontakt treten. Auch um den eignen Willen ausdrücken zu können, braucht es eine Kommunikation! Die Behindertenrechtkonvention fordert für jeden Menschen, der aufgrund von Krankheit oder Behinderung in seiner Kommunikation eingeschränkt ist, ein Recht auf „Unterstützte Kommunikation“.

Die alsterdorf assistenz west arbeitet mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gemeinsam an einem umfangreichen Projekt zur Unterstützten Kommunikation. Gleichzeitig bauen wir Unterstützte Kommunikation Stück für Stück in all unsere Angebote ein. Wir schulen regelmäßig unsere Kolleg*innen, viele von ihnen wurden bereits zu Fachkräften für Unterstützte Kommunikation (UK) weitergebildet und tragen ihr Wissen in alle Standorte hinein. Wir haben standortübergreifende Lernräume aufgebaut, wo Kolleg*innen sich regelmäßig austauschen und voneinander lernen.

Wichtig ist uns besonders die Gestaltung der sogenannten „Übergänge“, zum Beispiel beim Wechsel von Schule zum Arbeitsplatz. Hier sorgen wir dafür, dass erfolgreich genutzte Hilfsmittel und gut funktionierende Methoden weitergeführt werden.

In unserer umfangreichen „UK-Bibliothek“ stehen viele unterschiedliche Hilfsmittel zum Ausleihen und Ausprobieren für Klient*innen und Kolleg*innen zur bereit!

Unser Film zeigt, wie Niklas, der aufgrund einer körperlichen Behinderung nicht sprechen kann, ein technisches Hifsmittel zur Kommunikation nutzt:

Menschen mit herausforderndem Verhalten

Herausforderungen annehmen und damit umgehen

Es gibt Klient*innen, die ihre Umgebung anders fordern und damit höhere Ansprüche an das Assistenzsystem stellen, personenzentrierte Settings und Teilhabe zu ermöglichen. Hier hat sich seit mehreren Jahren ein Unternehmensschwerpunkt gebildet, den wir kontinuierlich weiterentwickeln.

Menschen, die sich „herausfordernd verhalten“, tun dies, weil es für sie einen Sinn ergibt. Ein solches Verhalten ist der Ausdruck eines Menschen, der in einer bestimmten Situation mit seinen Möglichkeiten versucht, ein grundlegendes Bedürfnis zu regulieren oder eine Schwierigkeit zu bewältigen, während die Umwelt diese Absicht (noch) nicht versteht. Es kann für die Person zum Beispiel eine Strategie sein, mit Überforderung umzugehen. Wichtig ist, das Verhalten nicht zu (ver)urteilen, sondern die jeweilige Situation als was zu begreifen, das die Beteiligten herausfordert.

Es gilt hier zu beobachten und zu fragen, was hinter dem Verhalten steht, und darauf aufbauende Handlungsstrategien zu entwickeln. Dies gelingt uns durch eine hohe Fachlichkeit in unseren Teams und einem stringenten Konzept, das eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Expert*innen wie den Teilhabelots*innen, dem Qualitätsmanagement des Unternehmens, dem Beratungszentrum Alsterdorf sowie den sozialräumlichen und persönlichen Netzwerken beinhaltet. An mehreren Standorten bieten wir Assistenzdienstleistungen für diese Zielgruppe an.

Beiratstreffen

Beiräte und Interessensvertretungen

Bei uns wird Selbstbestimmung großgeschrieben. Daher sind für uns die Beirät*innen und Interessens­vertretungen weit mehr als eine gesetzliche Verpflichtung: Sie sind ein wichtiger Bestandteil der konsequenten personenzentrierten Ausrichtung unserer Angebote.

Mehrere Leute spielen Dart

Daran lassen wir uns messen

Wir entwickeln unsere Dienstleistungen stetig weiter! Dafür haben wir ausgehend von den konkreten Lebenslagen unserer Assistenznehmer*innen Standards, Verfahren und Konzepte entwickelt, die sie als Kooperationspartner*innen bei der Gestaltung von Assistenzleistungen in den Mittelpunkt stellen.

Klient*innen und Assistent*innen entwickeln in gemeinsamen moderierten Qualitätskreisen regelmäßig Verbesserungsprojekte. Und weil uns auch die Anregungen unserer Partner*innen wichtig sind, sind Angehörige und Nachbar*innen in den Qualitätskreisen herzlich willkommen! Regelmäßige Befragungen der Kolleg*innen und der Klient*innen – entsprechend des Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetztes – sichern zusätzliche unsere Arbeitsqualität.

Für alle Prozesse nutzen wir speziell entwickelte, vom Hamburger Kostenträger anerkannte Qualitätsentwicklungsinstrumente sowie branchenspezifische etablierte Arbeitsinstrumente.

Wir freuen uns über Feedback und Rückmeldungen: Ihre Anregungen, Ihre Verbesserungsvorschläge und auch Ihre Hinweise auf Schwachstellen helfen uns bei der Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen. Deshalb ist unser Beschwerdemanagement für uns ein wichtiges Instrument zur Verbesserung unserer Arbeit und steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Verantwortung nehmen wir persönlich

Wie für alle Kolleg*innen der alsterdorf assistenz west, sind auch für die Geschäftsführung und die Führungskräfte des Unternehmens fachliche und soziale Kompetenz, Teamgeist und konstruktive Zusammenarbeit unbedingte Voraussetzung für unsere Arbeit. Gemeinsam setzen wir Eckpfeiler, bringen die alsterdorf assistenz west erfolgreich nach vorne und gestalten die inklusiven Lebensbedingungen in unserer Stadt aktiv mit. Sie treffen uns zum Beispiel in der Geschäftsstelle in Altona.

  • Andrea Stonis

    Andrea Stonis

    Geschäftsführerin

    Telefon:
    040 35 74 81 30
  • Birgit Laukötter

    Birgit Laukötter

    Assistentin der Geschäftsführung

    Telefon:
    040 35 74 81 38
  • Marten Brauns

    Marten Brauns

    Leiter Controlling

    Telefon:
    040 35 74 81 34
  • Tobias Fink

    Tobias Fink

    Bereichsleiter Fuhlbüttel-Langenhorn

    Mobil:
    0174 321 80 53
  • Birthe Steiner

    Birthe Steiner

    Bereichsleiterin Barmbek-Alsterdorf-Winterhude

    Telefon:
    040 35 74 81 12
  • Simone Donner

    Simone Donner

    Bereichsleiterin Altona

    Mobil:
    0172 237 16 69
  • Anja Redelstorff

    Anja Redelstorff

    Bereichsleiterin Nordwest

    Telefon:
    040 35 74 81 19
  • Astrid Warning

    Astrid Warning

    Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie

    Mobil:
    0172 42 48 381
  • Franziska Munsch

    Franziska Munsch

    Bereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie

    Mobil:
    01522 836 33 82
  • Regina Schröder

    Regina Schröder

    Fachbereichsleiterin Eingliederungshilfe und Pflege

    Telefon:
    040 35 74 81 12
  • John Senf

    John Senf

    Fachbereichsleiter Qualitätsmanagement

    Telefon:
    040 35 74 81 58
  • Britta Siemssen

    Britta Siemssen

    Fachbereichsleiterin Dienstleistungsentwicklung

    Mobil:
    0172 541 57 85
  • Annette Gisevius

    Annette Gisevius

    Fachbereichsleiterin Personalentwicklung

    Telefon:
    040 35 74 81 26
  • Melanie Nähring

    Melanie Nähring

    Fachbereichsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Telefon:
    040 35 74 81 79
  • Regina Weiberg

    Regina Weiberg

    Leiterin Verwaltung

    Telefon:
    040 35 74 81 31
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